Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Schlagwort-Archiv: Wetter

Die Hoffnung stirbt zuletzt

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Heute beim Einkaufen „am Schärme“ entdeckt.

PS: „Daylong“ ist eine Sonnencreme.

Von Bäuchen und sonstigen Gefühlen

Es ist die grosse Herausforderung dieser Tage, den geeigneten Augenblick für Outdoor-Aktivitäten nicht zu verpassen. Denn kaum ist man draussen, kann es schon wieder zu regnen anfangen, obschon doch beim Schuhe schnüren eben noch die Sonne schien.

So bleibt denn, hat man wie mein innig geliebter Mitbewohner und ich keine gesteigerten Ambitionen, den ganzen Tag auf schönes Wetter zu warten, nur die Flucht nach vorne. Nötigenfalls mit einem Regenschirm bewaffnet. Oder zumindest mit etwas Wasserdichtem.

Es begann nicht allzu schlecht und vor allem trocken. In unserem Rücken blinzelte sogar die Sonne zwischen schweren Wolken hindurch. Wir wählten eine Route, die wir nach Belieben ausbauen konnten, so denn das Wetter sich von seiner anständigen Seite zeigen sollte. Unterwegs trafen wir einen Nachbarn, der vom Joggen zurück kam und wir unterhielten uns kurz mit ihm. Unter anderem natürlich auch über das lausige, unberechenbare Wetter, das nun schon seit Tagen herrscht. Unser Nachbar versicherte uns ziemlich glaubhaft, dass sein meteorologisches Bauchgefühl ihm sage, dass sich die drohenden Regenwolken verziehen würden.

Der Mitbewohner und ich gingen weiter, trauten der Sache aber nicht so recht und schlugen bald einen Haken und somit den Heimweg ein. Zehn Minuten vor Erreichen des sicheren Hafens begann der Himmel seine Schleusen zu öffnen. Wir kamen zwar nicht klatschnass, aber für unser Empfinden eindeutig zu nass nach Hause. Dort übrigens joggte gerade ein gut gespülter Hobby-Meteorologe auf den Hauseingang zu.

Langsam wird es wirklich schwierig. Auf die Wetter-Prognosen der Profis konnte man sich in den vergangenen Tagen nicht verlassen. Und Bauchgefühle sind offenbar auch nicht mehr, was sie mal waren.

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Und einmal mehr dauert es nicht mehr lange, bis es zu regnen anfängt.

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Nein, darüber zu reden ändert offenbar wirklich nichts.

Das Plakat hing schon den ganzen Mai.

Bleibt die leise Hoffnung, dass mit dem neuen Monat alles besser wird.

Seit heute: 50

Es ist ein Komischer. Dieser Winter. An Weihnachten gar kein Schnee und milde Temperaturen. Erste und ernsthafte Frühlingsgefühle. Hoteliers und Bergbahn-Verantwortliche am verzweifeln. Über Wochen hinweg kein ernsthafter Niederschlag, zum schneien ohnehin viel zu warm. Der ganze Februar – die Hauptsaison hierzulande – geprägt von sehr launischem Wetter. Immer noch so gut wie kein Schnee. Oder zumindest viel zu wenig, um Hoteliers und Bergbahn-Verantwortliche glücklich zu machen.

Und dann das: 60 cm Schnee innert 36 Stunden. Völlig irr. Verkehrschaos. Dick eingeschneite Autos. Frohlockende Hoteliers und Bergbahn-Verantwortliche (aber erst, als das eigene Auto wieder aus den Schneemassen freigeschaufelt war).

Zwei Tage nach dem Schneechaos: Mein innig geliebter Mitbewohner und ich schlagen zu. Endlich Schnee! Was für Traumpisten! Und weil der Winter – zumindest auf dem Kalender – so weit fortgeschritten ist, gilt ab sofort:

Sonnenschutz-Faktor 50.

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Ich will meinen wowdasblühtauchschon-Effekt!

Mit dem Wetter hat jeder von uns mal Mühe, früher oder später. Mal ist es zu heiss, mal zu nass. Mal zu windig, dann wieder zu trocken. Mir ist es im Moment eindeutig zu unwinterlich. Okay, bald ist es März, wo man Frühlings-Gefühle auch als Skifahrerin zulassen sollte. Deshalb sollte ich mich wohl etwas gewählter ausdrücken: Mir WAR es zu unwinterlich.

Nie war es richtig kalt in den vergangenen Wochen und Monaten. Selten war es länger als 24 Stunden weiss vor der Haustüre. Die Temperaturen waren allgemein viel zu hoch. Vor wenigen Tagen sah ich einen Schmetterling. Nach blühendem Löwenzahn drehe ich mich schon lange nicht mehr um, und die Gänseblümchen sind zum 365-Tage-Kraut mutiert. Mir fehlt irgendwie der wowdasblühtauchschon-Effekt anderer Jahre. Ich finde es nämlich absolut unangebracht, wenn im Dezember Primeln im Garten blühen und die Schlüsselblumen frech am Waldrand herumlungern. Und es soll ja niemand glauben, dass an diesen Ostern auch noch eine einzige Osterglocke am Blühen sein wird! Die werden alle schon hinüber sein.

Jetzt habe ich genug gelästert über das Wetter und so. Ich kann’s ja eh nicht ändern. Aber wenn ich könnte, würde ich mir ein paar sonnige Tage am Stück wünschen, damit ich endlich wieder mal auf die Skier kann.

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Ätsch!

Hier noch das passende Bild zu den aktuellen Wetter-Kapriolen.

Heute war es geschlagene 25 Grad wärmer als vor einer Woche.

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Machen wir das Beste aus dem abartigen Winter und geniessen das milde Wetter!

Sissi können wir auch später noch schauen.

Skifahren findet im Freien statt

… und was ein waschechter Skifahrer ist, lässt sich auch beim Kaffeetrinken von ein paar Schneeflöckchen nicht abhalten.

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Frau Flohnmobil hat diese Szenerie aus sicherer Distanz und ohne Skiausrüstung betrachtet.

Der Neuschnee-Zuwachs in Samnaun heute war beträchtlich. Von Null Komma Null auf Null Komma Fünf Zentimeter. Leider zeigt die “Schneedecke” wenig Ambitionen, hier sesshaft zu werden.

Die Wetterprognose

Bis man dieses Panorama zum nächsten Mal bewundern kann, dürften einige Tage vergehen.

Und die Farbenpracht wird eine andere sein.

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Der letzte Spaziergang vor dem Winter.

Besser spät als nie

Es war wieder mal an der Zeit. Überfällig, um genau zu sein. Und es passte bestens zum heutigen Sonntagvormittag, an dem wir nur ein ausgesprochenes Schönwetterprogramm eingeplant hatten. Die Wanderung fiel ins viel zitierte und reichlich vom Himmel fallende Wasser.

So machten mein innig geliebter Mitbewohner und ich uns daran, wieder einmal unsere Wohnung gründlich zu putzen. Hinter der Polstergruppe Staub saugen, Regale abstauben und ähnlicher Unfug. Das volle Programm halt.

Frühlingsputz. Wir hatten es gerade noch geschafft, hat doch heute Abend um 18.38 Uhr bei uns der astronomische Sommer begonnen. Davon habe ich zwar noch nicht viel bemerkt. Doch was ich heute – notabene, als es endlich zu regnen aufgehört hatte – auf dem letzten Sonntagsspaziergang des Frühlings sah, lässt zumindest etwas Hoffnung aufkeimen, dass es nun tatsächlich Sommer ist wird.

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