Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Schlagwort-Archiv: Verbotsschild

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Zu diesem Schild schrieb mir Tom von „Einfach Tom“:

Ich habe da bei uns in Grassau in der Nähe unseres Wertstoffhofes auch ein nettes Schild entdeckt. Hier rechnet man wohl damit, dass Jesus vorbeikommt!?

Ich weiss natürlich nicht, was sich euer Angelverein dabei gedacht hat, Tom. Aber wenn ich die schittere Gondel im Hintergrund sehe, ist es vielleicht wirklich sicherer, übers Wasser zu gehen. Herzlichen Dank für das Bild!

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Wenn ich mir eine Bemerkung erlauben darf, verehrte Frau Monika Kunz unbekannterweise, entweder verfügen Sie über ein sehr kleines Fahrzeug, oder Ihre Fähigkeiten zum Einparken sind geradezu bewundernswert.

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Na wer würde denn hier wollen…?

Nicht mal mit hochgeschlossener Badehose!

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Wenn man in diesem Land unterwegs ist und seine Sinne geschärft hat auf Schilder aller Art, so wird man früher oder später zur Erkenntnis gelangen, dass Hunde das grösste Übel sind, das sich die Menschheit angetan hat.

Bei genauerem Hinsehen reift jedoch früher oder später die Einsicht, dass das Übel mehr beim Hundehalter denn beim Vierbeiner zu suchen ist.

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Höchste Zeit, die Schilder-Bilder-Serie weiterzuführen.

Quasi als Übergang von unserem Housesitting-Abenteuer zurück in den Alltag hier ein Schild, das dem Goldschätzchen bestimmt nicht gefallen hätte…

… besonders jetzt, wo es das Radfahren für sich entdeckt hat. 

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Immer wieder mal hört man am Radio die Durchsage: „Autobahn A99, zwischen Hinterpfupfikon und Vorderhausen, Fahrtrichtung Überalldorf. Vorsicht, es befinden sich Kühe auf der Fahrbahn.“

Es könnten auch Schafe sein. Giraffen oder Rehe. Die Durchsage würde immer ähnlich tönen. Anders in Mexiko. Nein, ich meine hier nicht den Umstand, dass die Verkehrsmeldung in spanisch durchgegeben würde. Ich bin im Gegenteil der Meinung, dass Tiere auf der Strasse dort fast zum normalen Alltag gehören. Wir glaubten damals, unseren Augen nicht zu trauen, als wir bei einer doppelspurigen, autobahnähnlich ausgebauten Strecke plötzlich Kühe sahen. Und nicht etwa neben der Fahrbahn, nein, die Rindviecher weideten ganz genüsslich auf dem Mittelstreifen! In Mexiko stört sich niemand daran. Schliesslich war ein Hirte dabei und die Rindviecher waren sich offenbar an die für unsere Verhältnisse doch sehr spezielle Fresserei gewohnt.

Diese Begebenheit – und es blieb in Mexiko nicht bei der einen – kam mir wieder in den Sinn, als ich das folgende Schild zum veröffentlichen erhielt.

Fotografiert hat Urs (wo steckst du eigentlich?) die Verkehrstafel in Polen. Wo man offenbar auch im 21. Jahrhundert noch speziell darauf hinweisen muss, dass Pferdefuhrwerke auf der Autobahn nichts verloren haben. Im Gegensatz zu Mexiko scheint es dort immerhin Leitplanken zu geben.

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Ja was darf man denn hier? Und wann? Oder muss der Camper Orange sein, damit man….?

Fotografiert von Urs in La-Rivière-Saint-Sauveur, Basse-Normandie/F

Und weil’s so schön ist, gleich nochmals ein Bild von Urs aus der Normandie:

Wollt ihr auch mal?

Dann schickt mir eure Bilder!

Egal ob grottenschlecht übersetzt, originell ehrlich oder liebevoll von Hand gepinselt –
ich werde sie hier im Flohnmobil veröffentlichen.

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Manchmal wäre das Leben bedeutend einfacher, man würde einfach schreiben, was ausdrücklich erlaubt ist.

2’500 £ Busse für ein Bisschen Abfall wegschmeissen – da ist ja unsere Sackgebühr geradezu ein Schnäppchen!

Verbotenerweise Rad fahren und Fussball spielen darf man offenbar kostenlos in Angesicht des Herrn.

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Ich wusste gar nicht, dass es Hunde gibt, die über 1,5 m breit sind.

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Was wäre unser Leben ohne Schilder? Sie informieren, schikanieren, delegieren. Sie verbieten und gebieten. Schilder weisen uns den Weg und in die Schranken.

In edler Ausführung sind sie aus Metall. Manchmal nur auf Holz gekritzelt oder gemalt. Bedrucktes Papier tut es mitunter auch. Schilder können kaum mehr lesbar oder brandneu sein. Amtlich korrekt, hochgradig belehrend oder total naiv. Wir können uns über sie ärgern, ihr Dasein begrüssen, sie ignorieren oder einfach nur den Kopf schütteln. Sie bringen uns zum Lachen und sind manchmal schlicht zum Heulen.

Ich werde fortan jeden Montag ein Schild veröffentlichen, das meinen Weg gekreuzt hat. Den Anfang macht eine Holztafel, die ich in der Kategorie „charmante Aufforderung“ ablegen würde.

Seid ihr auf ein Schild gestossen, das besonders absurd, witzig, anstössig oder sonst bemerkenswert ist? Schickt es mir! Ich werde es in diesem Blog publizieren. Aber bitte nur selber gemachte Fotos, an denen ihr das Recht auf Veröffentlichung habt.

Vielleicht habt ihr auch Lust, in eurem Blog etwas Ähnliches zu lancieren?