Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

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Fast zu schön

Es schrammte haarscharf am Kitsch vorbei, was sich die Natur heute wieder hatte für uns einfallen lassen. Föhnig, mild, die verschneiten Berge zum Greifen nah und gestochen scharf. Zwar hatte ich auf dem Nachmittags-Spaziergang den idealen Zeitpunkt fürs Fotografieren verpasst, dennoch:

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Wie dankbar bin ich doch, hier zu leben.

Meine Schweiz. Mein sicherer Hafen. Meine Heimat.

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Betrogen

Jetzt wurde ich doch tatsächlich um einen Blog-Beitrag betrogen!

Ich wollte schreiben, dass ich sie noch nie zu Gesicht bekommen hätte.

Dass ich mich langsam fragte, ob es sie überhaupt gäbe.

Oder ob ihre Existenz vielleicht doch nur ein Gerücht sei.

Da erhielt ich eine. Und die Welt erhielt ein neues Gesicht.

Fast vier Wochen nach ihrem Erscheinen hielt ich erstmals eine der neuen Zehnernoten in der Hand.

Als ich eine Rose für meinen Mann kaufte. Eine gelbe.

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Ab durchs Loch

Dauerrrrrrrregen im Norden, Sonne im Süden. Nichts wie ab durchs längste Eisenbahntunnel der Welt (für mich die Premiere notabene). Der Einstieg gestaltete sich allerdings etwas harzig, forderte uns doch der Zugsbegleiter während der Fahrt auf, den Waggon zu wechseln. Grund dafür war, dass die Lautsprecherdurchsagen nicht funktionierten und sich deshalb aus Sicherheitsgründen im 57 km langen Tunnel niemand aufhalten durfte. Murrend und schnödend stiegen wir in Arth Goldau in die vordere Zugskomposition um. Und machten uns gänzlich ungeniert in der 1. Klasse breit. Dass wir während der ganzen nachfolgenden Fahrt bis Lugano nicht einen Pieps aus den Lautsprechern hörten, ist eine andere Geschichte.

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Die Wanderung startete in Arzo, wir überquerten nach wenigen Metern den Zoll, mussten uns mehrere Male vor den flott fahrenden Italos an den Strassenrand retten und folgten dem vorauseilenden Beat, der eine möglichst verkehrsarmte Route durch Saltrio und Viggiù herausgesucht hatte.

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Am Ortsrand kamen wir an prächtigen und prächtig verlotterten Anwesen vorbei.

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Und endlich der erlösende Wegweiser, der uns auf den Wanderweg lotste.

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Die wahre Wanderung konnte beginnen!

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Irgendwo dort hinten muss wohl Milano sein.

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Grundsätzlich ist die Strasse auf den Monte Orsa befahrbar, weil dort oben zwei riesige Sendetürme stehen. Aber unser Weg führte uns glücklicherweise nicht die ganze Zeit über Asphalt.

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Boah, Panorama!!!! 360-Grad-Rundsicht vom 998 m hohen Monte Orsa

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Das Tor zur Vergangenheit. Die Schützengräben und Kavernen aus dem 1. Weltkrieg.

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Wir laufen – mehr oder auch weniger beeindruckt – durch die alten Stellungen, vorbei am Labyrinth aus Gräben, Beobachtungsposten und Schiessscharten.

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Wieder zurück daheim. Altvertraute Wegweiser.

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Allgemeines Schmetterlings-Fotografieren.

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Und selbst ein Blümchen fand sich noch im trockenen Herbstwald. Eine winzige Zyklame.

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“Prähistorische” Felszeichnungen im alten Steinbruch oberhalb Arzo.

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Witzige Wandmalereien in Besazio mit täuschend echter Dreidimensionalität.

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Zurück am Bahnhof von Mendrisio blieb keine Zeit zur Einkehr. Aber so kurz vor dem Wintereinbruch mussten die Glacés am Kiosk offenbar weg. Wir haben tatkräftige Unterstützung geboten, die alten Bestände abzubauen.

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Einmal mehr eine ganz tolle Wanderung. Und noch immer ohne Handschuhe und Mütze. Beat hat für uns das bestmögliche aus diesem Tag herausgeholt. Vielen Dank für die nimmermüde Wanderleitung und die tolle Begleitung. Ich fand es eine sehr sypmathische Wanderung. Nicht zuletzt, weil meine Schuhe total sauber geblieben sind.

Mehr Informationen und Bilder gibt es HIER.

Karte

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Man staunt ja irgendwie schon,

wenn man auf einer Wanderung in relativer Nähe der eigenen Haustüre

auf ein solches Schild stösst.

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Spätestens wenn man auch die Rückseite der Ausserorts-Tafel begutachtet,

kommt man zum Schluss,

dass da wohl ein ziemlich spezielles Völkchen hausen muss.

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Lücke geschlossen

Zusammen mit meinem Mann hatte ich schon etliche Etappen des Jura Höhenwegs gewandert. Der Abschnitt zwischen dem Col de la Tourne und der Vue des Alpes fehlte mir noch in der Sammlung. Diese Lücke wurde gestern geschlossen.

Geschlossen war auch das Restaurant am Ausgangspunkt unserer Wanderung am Col de la Tourne. Das beeinträchtigte uns nicht im Geringsten, hatten wir doch in Neuchâtel genügend Zeit für einen Startkafi gehabt.

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Er hätte wahrscheinlich lieber einen Fisch als einen Kafi gehabt.

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Am Schatten war der Boden teilweise gefroren. Und wer es nicht glaubt, dem sei hier dieses Bild mit dem ersten Eis des kommenden Winters verabreicht.

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Die Höhenwanderung führte über grossflächige Weiden,

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vorbei an einer weiteren geschlossenen Beiz.

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Typisch für den Jura sind solche Mauern aus Natursteinen.

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Beim Laufen war es bei meist leichtem Wind gerade so warm genug ohne eine Jacke. Still stehen lag nicht drin. So wurde es den ganzen Tag ein immerwährendes An- und Abziehen einer oder mehrerer Schichten.

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Mit scharfen Augen liess sich das Panorama in diverse Gipfel unterteilen. Woher der blaue Strich am Horizont kommt, bleibt sein Geheimnis.

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Nein, dieses Haus ist nicht 1373 Jahre alt. In den Ziegeln ist die Höhe über Meeresspiegel (Altitude) verewigt.

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Hinter den leicht schepsen Lärchen ist der Gipfel des Chasserals auszumachen.

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Auf solchen Wegen macht das Wandern Freude.

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Was würden wohl die Muotataler Wetterfrösche in die zahlreichen Maushaufen der Gegend interpretieren?

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Auf der Vue des Alpes war es mit der Beschaulichkeit vorerst vorbei. Aber was nimmt man nicht alles in Kauf für eine Tasse Kaffee, ein Bier oder ein Glas Cola.

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Prächtige Ahornbäume mit viel Moos standen am Wegesrand und wollten gebührend bewundert werden.

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Am Bahnhof von Les Hauts-Geneveys endete unsere Wanderung nach 4 1/2 Stunden.

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Trotz anderslautender Befürchtungen: Auch heute war das Matterhorn zu sehen.

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Keiner unserer elfköpfigen Truppe kam mit total sauberen Hosen über die Runde. Wie praktisch, dass am Bahnhof von Neuchâtel mit einer gross angelegten Verteilaktion gleich Gegensteuer gegeben wurde. Ein Wink mit dem Zaunpfahl oder doch ein ökologischer Blödsinn? Die meisten von uns jedenfalls sagten, sie hätten keine Verwendung für den Weichspüler, der zusammen mit einem Beutel Flüssigwaschmittel abgegeben wurde.

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Und schon wieder eine tolle, den aktuellen Wetterverhältnissen angepasste Wanderung in fröhlicher Begleitung.

Vielen Dank euch Allen und insbesondere an den allseits geschätzten Beat als Organisator.

Mehr Infos und bessere Fotos zur Wanderung gibt es HIER.

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Wandernde Offenbarungen

Nein, es müssen nicht immer tagfüllende Angelegenheiten sein. Aber offenbar habe ich mir den Ruf erarbeitet, dass ich gerne lange, anspruchsvolle Wanderungen unternehme. Das hat zur Folge, dass gewisse Leute zu denken scheinen, dass ich mich langweilen würde, wenn eine Wanderung nur um die drei Stunden dauert. Meine lieben Freunde, lasst euch ein für alle Mal gesagt sein: Ich habe auch Spass an kürzeren Wanderungen. Mir geht es darum, in netter Begleitung meinem Hobby zu frönen. Ich muss nicht keuchend durch die Gegend hetzen, damit ich am Abend sagen kann, es sei ein gelungener Tag gewesen.

Deshalb war auch die folgende Wanderung eine Offenbarung in verschiedener Hinsicht. Erstens Mal, weil ich damit einen weissen Fleck auf meiner Schweizer Landkarte ausmalen konnte. Woher hätte ich wissen können, wo der Canal de Broye ist? Oder dass es ein Kaff gibt, das Sugiez heisst.

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Gleiches gilt für den Mont Vully, diese 653 m hohe Erhebung zwischen dem Murten- und dem Neuenburgersee, von wo aus dieses Bild aufgenommen wurde.

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Auch das Berner Seeland, die Gemüsekammer der Schweiz, kannte ich nur vom Hörensagen.

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Ebenso wenig wusste ich, dass es am Mont Vully im 1. Weltkrieg Stellungen gab und dass in den Sandstein bis zu 200 Meter lange Gänge gebuddelt wurden.

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Was ich hingegen wusste: Dass es aus solchen Gestrüppen letztlich Wein gibt.

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Hätte ich diese Wanderung verschmäht, wäre ich auch nie an dieser Weide vorbei gekommen, die mich an eine gigantische Pusteblume erinnert hat.

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Und am allerschlimmsten: Ich wüsste bis heute nicht, wie wahnsinng gut so ein Gâteau de Vully schmeckt. Und da hätte ich auf jeden Fall etwas verpasst.

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Dass es am Schluss der Wanderung und dank straffem Zeitmanagement noch für einen Rundgang durch das schmucke Städtchen Murten reichte, war die Zugabe auf einen ohnehin schon gelungenen Tag.

Hey, danke Rita, s’isch lässig gsi!

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Kaum zu glauben, dass die Herstellung eines Gâteau de Vully so einfach ist. Ich bin fast versucht, das mal selber zu probieren. Beispielsweise nach diesem Rezept. Auch wenn ich damit nicht gerade eine Goldmedaille einheimsen würde, wie der Bäcker von Sugiez, dessen Kuchen wir im Restaurant Bel-Air in Praz kosten konnten.

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An sämtlichen Brünnen in unserem 4’000-Seelen-Dorf (und das sind schätzungsweise über zwanzig) hängt derzeit dieses Schild:

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Es führt mir wieder mal vor Augen, dass es hierzulande eine Selbstverständlichkeit ist, dass aus einem Brunnen trinkbares Wasser fliesst.

Wie verwöhnt wir doch sind!

Drum & Dran

Der Anblick der absurden Begrenzungs-Vorrichtungen auf einem Vorplatz in einem Walliser Dorf entlockte unserem Wander-Grüppchen zahlreiche abschätzige Bemerkungen. Von “typisch schweizerisch” war die Rede. Ein “Füdlibürger” müsse sein, wer seinen asphaltierten Vorplatz derart vor fremden Autos zu schützen trachte. Reichlich “kleinkariert” kamen uns die zahlreichen Gartenzwerge vor, die hier stoisch ihren Dienst als Hüter eines selbst ernannten Gesetzes verrichteten. Sie sahen alle gleich aus, einer wie der andere. Es waren bestimmt deren zehn. Und alle waren sie mit einem Solarlämpchen ausgestattet.

“Hey Bea, das wäre doch ein Motiv für deinen Blog!” wurde ich unmissverständlich aufgefordert. Wer weiss, vielleicht würde daraus wirklich mal ein Blog-Beitrag, dachte ich mir, überquerte die Strasse und zückte meinen Foto-Apparat.

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Im Zug schaute ich mir die Bilder des gelungenen Wandertages an. Dazu hatte ich auf der langen Heimreise ausreichend Gelegenheit. Die Zwerge hatte ich bereits wieder vergessen.

“Oh, da haben wir ja noch den Gartenzwerg”, verkündete ich voller Entzücken in die Runde. “Mit allem Drum und Dran?” Mein Gegenüber wollte es sehr genau wissen. Ich schärfte meine Augen, zoomte einen Ausschnitt heran und war mir dann ganz sicher: Ja, das Drum ist auch Dran.

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Auf der grössten Pyramide der Welt

Ist der 2’362 m hohe Niesen tatsächlich die grösste Pyramide der Welt, wie uns der Slogan an der Bergbahn glauben machen will? Könnte durchaus sein, schliesslich liegt der Thunersee zu Füssen der Felspyramide gerade mal auf 558 m. Rechne! Die alten Ägypter haben da jedenfalls keine Chance.

Eitel Sonnenschein bereits an der Talstation der Niesenbahn. Unser sechsköpfiges Grüppchen musste eine Bahn lang warten, bevor wir uns mit der nostalgisch anmutenden Standseilbahn bis zur Mittelstation befördern lassen konnten.

Die über hundertjährige Niesenbahn kann mit einigen Superlativen aufwarten.

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Ihr grösster Trumpf ist jedoch die bombastische Aussicht, die wir schon im steilen Aufstieg geniessen konnten.

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Es brauchte einiges an menschlichem Wirken, um hier einen sicheren Wanderweg entstehen zu lassen.

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Die obere Sektion der Niesenbahn.

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Ein Gruss an die Ostsee.

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Ist das nicht der Wahnsinn, diese Aussicht?!? Dabei sind wir noch nicht mal ganz oben.

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Ein letzter Blumengruss kurz unter der Bergstation.

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Das Panorama von der Gipfelplattform aus ist überwältigend. Hier Richtung Thun und Mittelland.

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Einmal nach links gedreht erscheint das Simmental.

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Auf der anderen Seite das Kandertal mit den markanten Flanken des Balmhorns und Altels, links davon Doldenhorn und Blüemlisalp-Gruppe.

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Und zu guter Letzt unser berühmtes Dreigestirn mit Eiger, Mönch und Jungfrau.

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Dieses verstreute Dorf in der Bildmitte, das muss Aeschi sein. Mein angeheirateter Heimatort. Mit meinem Mann zusammen habe ich es nie geschafft, dorthin zu gehen.

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Die Terrasse beim Berghaus ist rege besucht, aber nicht proppenvoll. Trotz leichtem Wind hält man es draussen gut aus. Schliesslich ist es jetzt Herbst und der versierte Wanderer bringt geeignete Kleidung mit auf den Berg.

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Im Abstieg hat es plötzlich mehr Leute. Aber die meisten drehen wohl bald wieder um.

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Wir waren schon bald wieder praktisch alleine unterwegs auf dem guten Pfad. Immer wieder diese sensationelle Aussicht und den ganzen Tag Sonne. Diese Wanderung war Balsam für die Seele.

Vielen Dank fürs Organisieren, Beat.

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Weitere Infos und Bilder zu diesem gelungenen Wandertag gibt es hier.

 

Der Traum einer Wanderung

Es war mehr zufällig, dass ich auf diese Wanderung aufmerksam wurde. Selbst in Zeiten von diversen Planungstools, mein Favorit übrigens Schweiz Mobil, entdeckt man ja gerade auf einer Wanderung eine neue Wanderung. Das war im Fall des Val Curciusa nicht anders.

Während andere Leute ihre Wander-Projekte sorgsam aufschreiben, habe ich meine “Liste” im Kopf. Und früher oder später kommen diese Projekte wieder ans Tageslicht. Über die Wanderung durchs Val Curciusa fand ich zu wenig verlässliche Angaben und beschloss daher, dass diese Tour eher ungeeignet sei, um sie alleine anzugehen.

Natürlich habe ich mich gefreut, dass der Leiter meiner neuen Wandertruppe meine arglos gestellte Frage so schnell in die Tat umsetzte, aber hinter meiner Erkundigung vor einer Woche lag also höchstens ein bisschen Absicht, gäll Beat.

Wie auch immer, am letzten Sommertag dieses Jahres, also gestern, startete unsere Wanderung in San Bernardino.

Der Anstieg zur Bocchetta de Curciusa war mitunter ziemlich direkt,

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nicht selten auch etwas abschüssig

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und von nicht mehr wirklich sommerlichem Wetter begleitet.

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Auf der 2’388 m hohen Bocchetta de Curciusa verzogen sich die Nebelbänke allmählich.

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Viel Gras wächst auf dieser Höhe wahrlich nicht. Nimmt mich bloss wunder, wovon diese eher scheuen Rinder leben.

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Allmählich wird der Blick ins obere Val Curciusa frei,

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und wir sehen den langen, aber nicht allzu steilen Abstieg vor uns.

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An Wegzeichen fehlt es wahrlich nicht. Den Weg muss man sich zwischen den Felsblöcken oftmals selber suchen.

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Ist das nicht ein Traum? Das Val Curciusa wird wohl nicht allzu häufig begangen. Im zeitigen Sommer oder nach Regenfällen dürfte die Überquerung der zahlreichen Wasserläufe mitunter etwas schwierig sein.

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Das abgelegene Tal wird im Sommer von zahlreichen Tieren bewohnt. In der Fläche weiden Rinder und Pferde, an den steilen Hängen blökende Schafe.

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Die Alp de Rog befindet sich relativ weit vorne im Tal. Hätten sich in den Neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts Umweltschutz-Verbände nicht vehement dagegen gewehrt, wäre das Tal unter Wasser gesetzt worden und wohl auch diese Alp unter den Fluten verschwunden.

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Auch unterhalb der Alp de Rog gibt es nur einen Fusspfad. Es ist somit eine der wenigen bewirtschafteten Alpen, die nicht mit einem Fahrzeug zu erreichen sind.

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Es war eine wunderschöne Wanderung in landschaftlich einmaliger, ursprünglicher Umgebung. Leider war die Zusammensetzung der Gruppe diesmal nicht so harmonisch. Die Giftpfeile, die laufend abgeschossen wurden, taten dem Anlass Unrecht. Wäre dies meine erste Wanderung mit den FF gewesen, wäre meine Beurteilung dieser Wandertruppe wahrscheinlich nicht so euphorisch ausgefallen.

Für trittsichere, geübte Wanderer ist das Val Curciusa eine überaus lohnende Tour, die in sechs Stunden zu machen ist.

Vielen Dank fürs Organisieren, Beat!

Weitere Infos zur Tour gibt es hier.