Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Schlagwort-Archiv: Ostern

Österlicher Grossaufmarsch

 

Du meine Güte, was geht denn hier ab?

DSC00950

 

Eine Hasen-Invasion!

Und wie es ausschaut, spüren einige von ihnen sogar den Frühling.

Euch allen schöne Ostern.

Advertisements

Zur Erinnerung

DSC08400

In 33 Tagen ist Ostern.

Fangt schon mal an Eier zu verstecken Zwiebelschalen zu sammeln.

Das Hasen-Massaker

An Schokolade fehlt es im Hause Flohnmobil nie. Schon gar nicht um und nach der Osterzeit.

Früher oder später muss man aber jedem Hasen an die Wäsche. Da führt kein Weg dran vorbei, denn die Viecher vergammeln zu lassen wäre ja auch nicht im Sinne des Erfinders.

Üblicherweise beisst man ihnen zuerst die Ohren ab und frisst sich dann systematisch nach unten durch. Wir hatten Mitleid mit dem armen Hasi und in einem akuten Anflug von Anteilnahme verschwand mein innig geliebter Mitbewohner kurzerhand im Keller und kam mit einem feinen Sägeblättchen zurück. Damit halbierte er sorgsam den einen Schoggi-Hasen und setzte den Rest wieder zurück ins Hasen-Rudel.

Einmal mehr bin ich platt ab dem handwerklichen Geschick meines Mitbewohners. Und so eine Hasenbüste finde ich irgendwie – humaner.

DSC09044

Aus dem Osterhasen-Unterleib wurde übrigens Schoggi-Creme. Und wie geht’s euren Osterhasen so?

Bauernregel (3)

Ist Ostern vorbei.

nimmt sich Frau Holle frei.

Und Petrus beschäftigt die Frage:

Wie komme ich zu meiner Schlechtwetter-Zulage?

DSC02995

Der Dichtestress…

… macht auch vor dem Osterhasen nicht Halt.

DSC09041

Trotzdem wage ich momentan lieber einen Blick in die Guezlibüchs als aus dem Fenster.

Euch allen schöne Ostern!

Österliche Nachlese

 

Wie geht es euren Osterhasen so?

Aller Mathematik zum Trotz

Emsig beschäftigt sassen wir am Tisch. Sieben Personen verfolgten das gleiche Ziel, auch wenn ihnen nicht die gleichen Mittel zur Verfügung standen. Theoretisch zwar schon, aber nicht alle Anwesenden waren mit dem gleichen Talent gesegnet. Ich beispielsweise war und bin ziemlich talentfrei wenn es ums Dekorieren geht. Das ändert sich auch nicht wesentlich, wenn es sich um angehende Ostereier handelt.

Wir hatten alle Zeit der Welt, um uns der Verkünstelung der zwei Schachteln Eier zu widmen. Der Grund lag im schlechten Wetter. Eigentlich hatten wir uns an Ostern aufgemacht, um Skitouren zu unternehmen. Zu diesem Zwecke hatten wir uns in einer Ferienwohnung eines Bekannten in der Nähe von Davos einquartiert. Doch anstelle der angekündigten Aufhellungen schneite oder regnete es fast ununterbrochen. Aus den Skitouren wurde deshalb nichts, dafür gestalteten sich die Ostertage seeehr geruhsam, entspannt und kalorienbefrachtet.

Beim obligaten Eiertütschis stellten wir jedoch fest, dass die Eier – ob kunstvoll oder talentfrei bemalt – allesamt zu wenig hart waren. In der allgemeinen Euphorie hatte wohl keiner daran gedacht, dass auf dieser Höhe das Eierkochen (schon wieder dieses Thema!!!) länger dauert. Da die vereinte Runde aus mehr oder minder ambitionierten Hobbyköchen bestand, fackelten wir nicht lange und warfen die Eier nochmals ins heisse Wasser. Zwei Minuten müssten reichen. Dachten wir.

Zwei Minuten hatten nicht gereicht. Also nochmals zwei Minuten. Das Eigelb war immer noch flüssig. Nach weiteren zwei Minuten – die Eier hätten nach unserem Dafürhalten stahlhart gekocht sein müssen, strichen wir die Segel. Wir mussten erkennen, dass ein Ei, wenn man den Kochprozess einmal unterbrochen hat, bleibt wie es ist. Da helfen weder zusätzilche fünf noch fünfzig Minuten im kochenden Wasser!

Das besagte Osterwochenende ist schon ein Vierteljahrhundert her. Eine Erkenntnis hat sich mir unauslöschbar eingeprägt: Ein Weichei bleibt ein Weichei.

 

Hasenderby

Schöne Ostern

wünscht Frau Flohnmobil

und hofft, dass euch auch ein Hase
über den Weg hoppelt.

Sonst dürft ihr euch gerne hier bedienen.

Beschildert geschildert (23)

Für alle, die Ostern nicht erwarten können…


… ein sprunghaftes Bild, das mir Theresia Künzi zugesandt hat.

Fotografiert hat sie den Wegweiser „irgendwo im tiefsten Emmental“.

Und falls ihr (wie Frau Flohnmobil) mit dem ganzen Oster-Getue wenig am Hut habt, findet ihr vielleicht hier Trost:


Das Bild stammt ebenfalls von Theresia, aufgenommen in einem Dörfli am Comersee.

Danke, Theresia, für die Bilder.
Ebenfalls Danke, dass du das Flohnmobil liest.
Und nochmals Danke, dass du aus der Anonymität der Leser herausgetreten bist und mit mir Kontakt aufgenommen hast. Ich bin doch immer so neugierig, wer hier überhaupt mitliest.

Bittersüsses Überangebot

Ach wie war das doch früher einfach! In fröhlicher Zuversicht stand man vor dem Regal im Supermarkt, liess seinen Blick kurz über das Angebot schweifen und langte zu. Was gab es denn damals? Milch. Schwarz. Weiss. Mit Blööterli, Nüssen oder Rosinen. Und natürlich das weltbekannte Dreieck mit Mandel-Honig-Nougat.

Wenn ich heute vor dem Schoggi-Regal stehe, muss ich zuerst tief durchatmen, bevor ich zur Tat schreiten kann. Die schiere Auswahl an Tafel-Schokoladen verschlägt mir nämlich jedes Mal fast den Atem.

Schoggi mit Truffes-Füllung, Caramel, Erdbeer-Joghurt, Pistache, Chili oder Mousse au Chocolat. Weisse Schoggi mit Mandeln, schwarze Schoggi mit Espresso, Milchschokolade mit in Rum ersoffenen Rosinen. Schoggi mit Brownies-Aroma, Japonais, Kirsch-Füllung, Mokka, Mandelcreme. Das Angebot ist riesig. Selbst die hundskommunste Milchschokolade gibt es in mehreren Ausführungen. Kleine Tafel, grosse Tafel, Portiönli, Budget-Ausführung, Premium-Version. Irgendwie ein Wahnsinn!

Dieser Wahnsinn wird jedes Jahr zuverlässig übertroffen durch Ostern. Dann gibt es nämlich alle, na jedenfalls fast alle vorgängig erwähnten Schokoladen noch in Hasenform. Als stehender Hase, sitzend, mit Tretroller, Korb, langen Ohren, Schlappohren, Hasenscharte. Als Henne, Küken, Pirat oder Fussballer. Und nicht zu vergessen, die zahlreichen Schoggi-Eier in dutzenden von Varianten.

Wer es nicht glaubt, erlaube sich in den nächsten Tagen einen kurzen Rundgang durch einen x-beliebigen Supermarkt in unserem Land. Vielleicht reicht auch bereits das folgende Bild. Allerdings – so wenig Leute wie abgebildet, dürfte es in den nächsten Tagen in den Läden kaum haben.