Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Schlagwort-Archiv: Medikamente

Teurer Schläckstängel

Nichtsahnend löste ich unlängst ein neues Rezept in der Apotheke ein. Der jüngste Geniestreich der Onkologin wurde mir in Form mehrerer Schachteln über die Theke gereicht. Damit war für mich die Sache erledigt, rechnet doch die Apotheke mit der Krankenkasse direkt ab.

Daheim verlas ich die Medikamente. Das neue Schmerzmittel, das uns die Ärztin als eine Art Lolipop beschrieben hatte, kostete…

… da es hätte mich doch beinahe vom Hocker gehauen! Es kostete fast 400 Franken! Bei 30 Lolipops! Die nur gerade je zwei Stunden lang wirken!

Bildergebnis für lolipop

Wahrhaft teure Schläckstängel. Und ausdrücklich nicht die, die hier abgebildet sind.

 

Lazarett auf dem Rückzug

Sie hat sich mal wieder als gut ausstaffiert und unentbehrlich erwiesen, unsere Reiseapotheke. Kein Tag, ohne dass wir ihr etwas entnommen hätten. Und was sie nicht hergab, liess sich hier beschaffen:

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Hustentropfen. Halsweh-Tabletten. Schmerzstillende Tabletten. Schmerzstillende Pflaster. Schmerzstillende Tropfen. Schmerzstillende Spritzen, Schmerzstillende Salben. Resistenz-Tabletten.

Wir haben geschluckt, gesalbt, geklebt, gegurgelt und zwei Mal der örtlichen Arztpraxis unsere Referenz erwiesen. Eigentlich lief das Projekt unter dem Sammelbegriff “Zwei Wochen Skifahren in Samnaun”. Wir standen jedoch nur gerade vier Tage auf den Skiern. Und auch das mehr schlecht als recht. Trotz herrlichstem Winterwetter und tollen Pistenverhältnissen. Selbst die Geschirrspül-Maschine in der Ferienwohnung hatte sich solidarisch erklärt und auf halber Distanz den Dienst für ein paar Tage quittiert.

Für einmal erwies sich mein flapsiger Spruch “Wir haben nie Ferien, wir verbringen nur unseren Alltag an einem anderen Ort” als Bumerang. Wenn dieser Beitrag veröffentlicht wird, sind wir auf dem Heimweg. Um unsere Wunden in den eigenen vier Wänden weiter zu lecken.

Beschildert geschildert (97)

Auch wenn die Gefahr besteht, mit meiner Schilder-Serie etwas aufsässig zu wirken, aber dieses herrliche Konstrukt, das ich gestern an einem Kiosk entdeckt habe, kann ich euch nicht länger vorenthalten:

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Ich wusste schon immer, dass ich mich auf den Supermarkt meines Vertrauens verlassen kann.

Alles wird gut!

… man muss nur diese feine Linie noch gänzlich unsichtbar machen.