Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

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Der Serviervorschlag

Man konnte hier schon mal lesen, dass Frau Flohnmobil zwar vieles in der Küche gern selber macht und nur im Notfall auf Fertigprodukte zurückgreift. Es stand aber auch zu lesen, dass Teigwaren aller Art in die Kategorie “bin zu faul, um selber herzustellen” fallen. Ich finde, die Industrie kann das ganz gut, da muss ich nicht zwingend eingreifen. Und deshalb kaufte ich mir kürzlich bei Lidl auch ein Pack Nudeln, pardon Tagliatelle.

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Ich habe hier bewusst auf die Abbildung er Tagliatelle verzichtet, denn die sind ohne Fehl und Tadel. Was mir aber nicht so ganz in die Birne rein will ist dies:

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Also irgend etwas fehlt mir bei diesem lidlschen Serviervorschlag.

Möglicherweise die Nudeln.

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Konkurrenzkampf – Klick für Klick

Frau suche, lese und staune!

Ich suche eine Aktion aus vergangenen Tagen,

tippe die Adresse “Aldi Suisse” im Suchfeld ein,

nehme den Vorschlag von Google dankbar an….

… und was erscheint?

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Staubtrockenes Wasser

Ich hab keine Ahnung, welcher Teufel die verantwortlichen Namensgeber bei Lidl geritten ist. Sie haben ein Mineralwasser im Sortiment mit Namen „Saguaro“. Und bilden auf der Flasche Berge ab. Mit Schweizer Kreuz.

Da kommt mir gleich mehrfach die Galle hoch!

Erstens wurde das Wasser, wie sich dem Kleingedruckten entnehmen lässt, in der Nordwestschweiz abgefüllt. Da hat es meines Wissens nichts, was das Prädikat „Berge“ verdienen würde. Es ist also eine Frechheit, um nicht zu sagen, den Kunden an der Nase herumgeführt, auf dem Etikett vergletscherte Berge abzubilden.

Und zweitens, und das regt mich noch viel mehr auf: Ein Saguaro ist ein Kaktus. Jawohl. Er ist der Wüstenkaktus schlechthin. In seiner Heimat im Südwesten der USA und im Norden Mexikos wird er bis 20 Meter hoch und über hundert Jahre alt.

Ich bin auf der Reise unter mehreren solchen Riesen gestanden. War tief beeindruckt von ihrer Stattlichkeit, ihrer Vielfalt, ihren wunderbaren Blüten.

Mit Mineralwasser hätte ich die dornigen Giganten im Leben nie assoziiert. Bestenfalls mit Durst. Aber wer weiss das schon, wenn er denkt, er kaufe beim Discounter Wasser aus den Schweizer Bergen!!!