Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Schlagwort-Archiv: Kunst

Nichts für schwache Nerven

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Fällt euch auf diesem Bild etwas auf?

Nein, ich meine nicht die Tatsache, dass man Frau Flohnmobil ausnahmsweise mal von vorne und ohne Sonnenbrille sieht.

Guckt noch einmal!

Immer noch keinen blassen Dunst, worum es hier geht?

Ich gebe euch einen Tipp:

Schwarz auf Weiss.

Genau, das T-Shirt!

Zoomen wir es mal näher ran…

… und damit das etwas einfacher geht, nehmen wir am besten zuerst Frau Flohnmobil raus.

Bittesehr:

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Na, was findet ihr? Das Sujet sucht seinesgleichen, oder? Die Künstlerin, Beatrice Straubhaar (ich habe das Privileg, sie kennen zu dürfen), nennt ihr Werk “Alpaufzug”. Der Scherenschnitt ist im Original etwa 25 Zentimeter gross. Und je länger ich das Motiv auf meinem T-Shirt betrachte, desto unglaublicher erscheint es mir, dass so etwas von Menschenhand geschaffen werden kann. All die klitzekleinen Details. Ich würde schon wahnsinnig, müsste ich die Fahnenstange ausschneiden! Rund dreissig Stunden arbeitete Beatrice Straubhaar an diesem Motiv. Gerechnet vom Aufzeichnen bis hin zum Ausschneiden (oder „schnäfle“, wie die Künstlerin es nennt) des hinterletzten Kuhschwanzes.

Ich bin einfach nur fasziniert. Und sprachlos ab so viel Geduld, Kreativität und Fingerfertigkeit.

Wollt ihr auch so ein Wander-T-Shirt? HIER kann man es bestellen.

Und HIER geht es zur Homepage der Scherenschnitt-Künstlerin Beatrice Straubhaar.

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Oooooh du tanniger Baum!

Bei einem Spaziergang durch Lenzerheide entdeckt:

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Aus der Nähe sieht das so aus:

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Ein “Weihnachtsbaum” aus 365 Schlitten.

Man nennt es Kunst.

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Die Warnhinweise sind übrigens nur auf Englisch angeschrieben.

Schweizer machen “so etwas” offenbar nicht.

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Im Dienste der Kunst

Hätte ich mir in der richtigen Szene den richtigen Namen geschaffen, wäre alles, restlos wirklich und uneingeschränkt alles, was ich produziere

 

KUNST.


Ein Pinselstrich quer über die Leinwand und schön wäre ich auf dem Weg zur nächsten Million. Drei Tupfen, gekonnt platziert, schon stünde der nächste Ferrari in den Startlöchern.

Weil dem aber nicht so ist, wird mir auch dieses Kunstwerk

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nie und nimmer zum Durchbruch verhelfen, sondern nur um einen erkälteten Hals gebunden werden.

 

HÜSTEL.


Schrecklich, was ich seinerzeit auf Seide gemalt habe, oder?!?

Skulpturelles

Zuerst waren es nur haushohe Schneeblöcke. Sie standen wie verlassen mitten auf den Pisten des Skigebiets Ischgl herum. Fast hätte man meinen können, die Ratracs hätten dort Tag für Tag vergessen, den frisch gefallenen Schnee zu räumen. Das allerdings ist Wunschdenken nicht nur von mir sondern vieler Skifahrer, denn auch in Ischgl ist der Schnee nicht so üppig gefallen, wie es einem normalen Winter gut anstehen würde.

Im Verlauf der Woche entstanden aus den Schneeblöcken Kunstwerke. Unter dem Titel “Formen in Weiss” veranstaltet Ischgl seit 1994 jeden Januar einen Schneeskulpturen-Wettbewerb. Elf Künstlerpaare aus Österreich, der Schweiz, Italien, Belgien, Grossbritannien und Deutschland haben die ganze Woche im Freiluftatelier die Schneeblöcke bearbeitet mit Spaten, Taloschen und diversen messerähnlichen Werkzeugen. Alles von Hand, ohne Hilfe elektrischer Geräte.

Ich habe nicht alle Kunstwerken nach deren Vollendung gesehen, sind sie doch über das ganze Skigebiet verteilt. Heute war die Prämierung, wer gewonnen hat, habe ich bis jetzt nicht herausgefunden. Vielleicht wird diese Homepage irgendwann noch aktualisiert.

Das Motto für dieses Jahr lautete “Casting Show”. Hier die “DSDS Jury”, die allerdings ausser Konkurrenz antritt:

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Diese noch nicht ganz fertige Skulptur heisst “Dieter Bohlen – der Castingkönig”.

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Der “Sieg” ist noch in Bearbeitung.

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“Stairway to He…” erstrahlte für mich leider nicht im besten Foto-Licht.

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Aber mein Favorit ist ohnehin “The casting – life from Idalp”. Und das nicht nur, weil die Künstler Urs Ehrsam und Simon Morgenthaler aus der Schweiz stammen.

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Tolle Werke, oder? Leider ist für die kommenden Tage ziemlich viel Schnee angesagt. Ich nehme nicht an, dass jemand die Kunstwerke abstauben wird.

Kunst-Stück

Da stand er.

In seiner ganzen abscheulichen Hässlichkeit.

Deplatziert wie ein Kühlschrank am Nordpol.

Er gab zu reden.

Viel zu reden.

Und wird weiterhin zu reden geben.

Muss man ihn deswegen mögen?

Ihn verstehen?

Nur weil er Kunst sein soll?

Ein Hafenkran an der Limmat!

 

Ja, ich habe ihn jetzt auch mit eigenen Augen gesehen, den Hafenkran von der Ostsee, der neuerdings in Zürich steht.

Das Bild mag nicht das Genialste sein, dazu war das Wetter zu trübe. Aber wer unbedingt ein besseres Bild des Rostocker Rosthaufens sehen will, wird im Netz sicher fündig.

Ins Wasser gefallen

Ins Wasser gefallen ist der Sonntag zweifelsfrei. Und die Aussichten auf die kommenden Tage sind kaum weniger feucht. Immerhin, die Natur wird den ausgiebigen Regen zu schätzen wissen.

Was es mit dem Haus auf diesem Bild auf sich hat, weiss ich bis heute nicht. Ich vermute, dass mir im Juni 2012 in Malmö eine makabre Art von Kunst vor die Linse geschwommen ist.

Picasso am Werk

Und weil man Künstler in ihrem schöpferischen Schaffen gewähren lassen sollte, wird es heute (vermutlich) auch keinen „richtigen“ Blogbeitrag geben.

Bei uns schneit es schön sanft. Gerade das passende Wetter für meine Aktivitäten.

Ich wünsche euch allen einen schönen 1. Advent.