Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Schlagwort-Archiv: Hunde

Wie sag ich’s meinem Hunde?

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… dass er Konkurrenz erhalten hat?

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Gesehen auf dem gestrigen Spaziergang.

Köstlich amüsiert.

Bild geschossen.

Blog veröffentlicht.


Auf meine Frage hin, wieso sie Ziegen spazieren führten, erklärten die beiden Mädchen keck: „Weil wir auf die Reaktion der Leute gespannt sind.“

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Er ist viel unterwegs, dieser Werner. Immer mit dabei sein Hund Timi. Und er fotografiert fleissig Schilder für mich, dieser Werner.

Dieses Schild muss ihm besonders gefallen haben, diesem Werner.

Freilaufend

Und wer es nicht glaubt, der gucke hier.

Denn er ist nicht nur viel unterwegs, dieser Werner, sondern weiss daheim auch mit seinem Compi umzugehen.

Dieser Werner…

Dekadenz auf leisen Pfoten

Bei Aldi gibt es ab heute Adventskalender für Hunde und Katzen.

“zum Verwöhnen und Belohnen Ihres Lieblings, mit 6 verschiedenen Snacks befüllt”

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Momentan kann ich grad nicht beurteilen, ob es an meiner Einstellung gegenüber Essen im besonderen oder an Weihnachten generell liegt. Aber total dekadent finde ich so etwas ohnehin.

Die etwas komplizierte Fütterung der Raubtiere

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Da standen wir und schauten. Schauten und staunten. Und waren alles andere als frei von jeglichem Zweifel. Und weil diesem zweifelhaften Schauen und Staunen einiges vorausging, beginne ich von vorne. Mit einer letzten Episode von unserem neusten Housesitting Abenteuer in Frankreich.

Zentraler Punkt im Tagesablauf war die Fütterung der drei Hunde. Da diese, wie früher mal erwähnt, nicht zusammen gehalten werden durften, waren das zwei Fütterungen. Immerhin mit dem gleichen Futter für alle drei Hunde. Zuerst erhielten in der Regel Olly und Lekoff ihren Napf, dann die Chasperli-Diva. Lolly und Chasperli musste ein Medikament, versteckt in etwas Fleischpaste, verabreicht werden. Das war relativ problemlos, ausser dass Chasperli einmal kotzte, weil er nur das Medikament frass, nicht aber seine Mahlzeit.

Eines Tages liess Lekoff, der robusteste der drei Hunde, sein Futter zur Hälfte stehen. Kann ja mal vorkommen, dachten wir uns, schliesslich verfügte er über genügend Reserven. Am Abend jedoch frass er praktisch nichts. Wir mussten das übrig gebliebene Futter evakuieren, sonst hätte Olly alles weggeputzt, was ihrer schlanken Taille etwas abträglich gewesen wäre.

Als Lekoff am nächsten Tag sein Futter nicht anrührte, begannen wir uns Sorgen zu machen. An seinen Zähnen konnte es nicht liegen, steinharte Hundebisquits zerlegte er ohne mit der Wimper zu zucken. Auch sonst wirkte er gesund. Wir versuchten, ihm das Futter mit etwas beigemischten Sardinen zu machen. Ein Trick, den wir schon bei der Diva gelegentlich anwenden mussten. Lekoff zeigte hellste Begeisterung für die Sardinen und spuckte das andere Futter, dies wiederum zur Begeisterung von Olly, in der Küche rum. Da wir nun sicher waren, dass es nicht an Lekoffs Appetit lag, sahen wir uns zumindest nicht im Wartezimmer eines Tierarzts.

Anderntags gingen wir ohnehin zum Einkaufen und nun komme ich wieder an den Anfang der Geschichte zurück. Das Angebot an Hundefutter im Supermarkt raubte uns beinahe den Verstand! Wir standen vor einem Regal, mindestens zehn Meter lang, das von oben bis unten vollgestopft war mit Trockenfutter für Hunde. Für kleine Hunde. Für grosse Hunde. Für alte Hunde, für Welpen, für übergewichtige Hunde. Für Schäferhunde, Chihuahuas, Möpse, Boxer, Huskies. In den Varianten Huhn, Hase, Rind, Schildkröte, Springbock. Auf der anderen Seite des Regals fand das gleiche Programm in der Version “Büchsenfutter” statt.

Wir hatten keine Ahnung, welches Futter Lekoff wohl genehm sein würde, und entschieden uns für ein Trockenfutter von Purina. Es bestand aus kleinen, eher weichen Häppchen aus Fleisch (Farbe braun) und dreierlei Gemüse-Häppchen in rot, grün und hellbraun, letztere in der Form eines Kleeblatts. Wir hätten bestimmt auch ein getüpfeltes Futter gefunden. Oder etwas in modischen Streifen. In Klötzchen- oder Würstchen-Form. Schliesslich kauft ja der Mensch, der Hund frisst nur. Und dem dürfte es ziemlich egal sein, welche Farbe und Form sein Futter hat.

Lekoff jedenfalls fand, das neue Futter schmecke ganz ordentlich. Unser Trick, das neue Futter zur Hälfte mit dem verschmähten zu mischen, funktionierte nicht. Und leider funktionierte auch der Trick nicht, das restliche des alten Futters an Chasperli und Olly zu verfüttern, denn diese waren mittlerweile auch auf den Geschmack des farblich adretten Purina-Futters gekommen. Glücklicherweise waren die Housesitters da längst wieder auf dem Heimweg.

Housesittende Spassbremsen

Diese Housesitter, ich kann euch sagen, die gehen einem Hund wie mir ganz schön auf die Nerven. Die mögen mir nicht mal das kleinste Vergnügen gönnen. Da habe ich ein so schönes Loch unter dem Zaun gegraben und nun schaut euch an, was die zwei Spassbremsen daraus gemacht haben:

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Doch ich hab mich nicht unterkriegen lassen. Ich nicht! Da haben die Zwei vielleicht komisch aus der Wäsche geguckt, als ich eines Tages ausserhalb des Zauns von meinem Morgenrundgang Einlass begehrte!

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Dann ist denen nichts Gescheiteres eingefallen als einen dicken, fetten Stein aufzufahren.

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Und so sah die Misere nach dem Eingriff aus:

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Wenn ihr nun meint, das sei es gewesen, muss ich euch enttäuschen. So leicht lässt sich ein stattlicher Hund wie ich nicht unterkriegen. Der dicke, fette Stein ist zwar schrecklich im Weg. Aber ich grabe nebenan weiter. Irgendwann werde ich es wieder schaffen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und irgendwie muss ich mich ja beschäftigen als Vorsteher der Villa Hundebrunz.

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Es gibt noch mehr andere Hunde in Frankreich

Als meine Mutter erfuhr, dass wir wieder zum Housesitting nach Frankreich fahren, fand sie das ganz toll. Aber nur so lange, bis sie erfuhr, dass wir diesmal nicht einen Hund hüten. Auch nicht zwei. Nein, ganze drei Hunde sind unter unserer temporären Obhut.

Darf ich vorstellen, Chasperli:

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Olly:

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und Lekoff:

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Okay, so heissen sie eigentlich nicht, aber wir nennen sie so. Sie sind etwas schwieriger zu halten, als wir uns das vorgestellt hatten. Die beiden Rüden Chasperli und Lekoff vertragen sich nämlich nicht und sind räumlich zu trennen. Das hatten wir zwar gewusst, wussten aber nicht, wie umständlich das in der Realität werden würde. Olly ist die Schwester von Lekoff und immer mit ihm zusammen. Aber unter was für Umständen! Ausser wenn wir sie raus in den umzäunten Garten lassen oder mit ihnen spazieren gehen, sind sie in einem Zimmer eingesperrt (auf Anweisung der Besitzer!). Sind sie mal draussen, sind sie relativ ungestüm (wen wundert’s!) und auch nicht ganz zimperlich mit ihren Krallen. Festes Schuhwerk ist in Anwesenheit von Olly und Lekoff wärmstens empfohlen.

Der Dritte im Bunde, Chasperli, ist der Schwierigste der drei. Und mit neun Jahren der Älteste. Er wohnt zusammen mit uns im Ferienhaus. Er ist sackverwöhnt und verhätschelt, gehorcht keinen Dreck. Mit uns muss sich der Zögling etwas umstellen. Ich finde nämlich, dass Hunde grundsätzlich nichts in einem Bett verloren haben. Und in meinem schon gar nicht!

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Da fragt sich die kritische Betrachterin, ob das Angebot tatsächlich für ALLES gilt…

… also auch für Hundekacke???

Die Welt ist ja sooo ungerecht!

Damit dies hier nicht zum reinen Goldschätzchen-Blog verkommt, lasse ich mal einen anderen Hund zu Worte kommen.

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Hunde? Das Reizthema schlechthin für manch Einen.

Und eine wahre Fundgrube für Schilder-Sammler, so wie Werner.

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Oder Thomas.

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Oder meine Wenigkeit.

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Beim Anblick dieses hübschen Schilds bei der Guhwilmühli meinte mein Wanderbegleiter Werner trocken:

„Ich sehe das anders. Nehmt bitte eure Hühner rein. Sonst wird mein Hund unglücklich.“

Alles eine Frage der Optik.