Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

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Das Handy für die Ewigkeit

Ich glaube nicht, dass seine Erfinder im Hause Migros jemals gedacht hätten, dass es in ferner Zukunft dereinst so auf Abwege geraten würde. Wovon hier weniger vom Produkt, als vom Namen desselben die Rede ist. Das einstige und das neue Handy haben so ganz und gar nichts miteinander gemein. Um nicht zu sagen, sie sollten sich in beiderseitigem Interesse meiden wie der Teufel das Weihwasser.

A propos Wasser: diesbezüglich wurden in diesem Haushalt einschlägige Erfahrungen gemacht. Wenn auch nicht in der Geschirrspül-Maschine.

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Ich gehöre übrigens zur vom Aussterben bedrohten Gattung der Hausfrauen, die separat Reinigungs-Pulver, Glanzspüler und Regeneriersalz einfüllen. Ihr?

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Prioritäten setzen

Es war meinem geschärften Auge nicht entgangen, dass die Geschirrspülmaschine in der Ferienwohnung nicht vollständig trocknete. Man kann so etwas natürlich aus zwei verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Einerseits ist es ärgerlich, wenn Besteck, Teller und Gläser noch tropfen. Andererseits kann man das auch etwas toleranter sehen und sich darüber freuen, dass man das Geschirr nicht von Hand abwaschen muss.

Dennoch, als mir die Vermieterin das nächste Mal über den Weg lief, sagte ich es ihr. Ihre erste Reaktion war, sich bei mir zu bedanken. “Wissen Sie, wenn uns das niemand meldet, können wir es auch nicht merken.” Und einen Wimpernschlag später fügte sie an: “Aber wenn z’Intärnett nitt funktioniärt, denn kömmend d’Gescht scho nach zwenzg Minuta.”

Wenn mich nicht alles täuscht, sagt man dem “Prioritäten setzen”.

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Mit und ohne

Eigentlich habe ich es schon seit längerem geahnt, doch nun habe ich die Gewissheit erlangt: Es gibt zweierlei Menschen. Die MIT und die OHNE.

Die MIT – hm – die scheinen nebst anderen Tugenden offenbar über einen mehr oder weniger ausgeprägten Ordnungssinn zu verfügen. Man könnte versucht sein, daraus eine gewisse Fantasielosigkeit abzuleiten. Vielleicht auch Bequemlichkeit in gewissen Dingen, gar Faulheit? Tatsache ist, dass sie gerne geordnete Verhältnisse haben und dies tagtäglich zum Ausdruck bringen.

Mit meinem leichten Hang zum Chaotentum gehöre ich ganz klar der Gattung OHNE an. Ich mag spontane Aktionen und verspüre wenig Bock, mich in Schemata einzufügen. Solchen wie mir sagt man einen Freiheitsdrang nach. Und viel Kreativität.

Menschen OHNE sind bestimmt nicht schlechter, also solche MIT. Sie setzen nur Prioritäten im Leben anders. Deshalb würden sie nie und nimmer einen Geschirrspüler mit Besteck-Schublade kaufen. Dieses fein säuberliche Einordnen der dreckigen Gabeln und Messer finde ich absolute Nötigung! Hampfleweise Besteck ins entsprechende Körbchen donnern geht in jedem Fall schneller und einfacher.

Drum sieht es, wenn ich mal, wie bei unserem letzten Housesitting in Frankreich, einen Geschirrspüler MIT habe, so aus:

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Und zu welcher Gattung gehört ihr?

MIT oder OHNE?