Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Schlagwort-Archiv: Essen

Fischwürstli in der Neufassung

Dieser Beitrag ist eigentlich nichts anderes als die Neuauflage eines alten Beitrags.

Auch hier geht es um Würstli. Solche ohne Fleisch. Dafür mit Fisch. Und aussehen tun sie zum Beispiel so:

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Wer würde dahinter schon Fisch vermuten? Die Würstli bestehen aus püriertem Fisch, Eiweiss, einem Schuss Noilly Prat und – meine Erfindung!!! – Frischkäse mit Kräutern. Das Ganze wird im Dampfgarer ultra-kurz gegart. So erhält es eine weiche, sämige Konsistenz ohne plüddrig zu sein. Dazu ein leckeres Rahmsööseli und nach Belieben Nudeln, Reis, Kartoffeln. Oder auch eine Scheibe Toastbrot, dann vielleicht zusammen mit etwas Salat als Vorspeise serviert. Der Mitbewohner und ich waren jedenfalls ganz begeistert.

Und hier noch etwas detaillierter, was ich alles verwurstet habe. Rezept für zwei Personen:

200 Gramm Fischfilets (in meinem Fall selbstverständlich Felchen, bestimmt geht auch Pangasius, Goldbutt, alles was eher feinfleischig ist. Von Kabeljau beispielsweise würde ich eher absehen). Den Fisch (am besten gefroren) in Stücke schneiden und zusammen mit einem Eiweiss, einem Schuss Noilly Prat, etwa 80 Gramm Kräuter-Frischkäse und etwas Salz und Pfeffer pürieren. Die Masse in einen Plastikbeutel geben, eine Spitze abschneiden und beliebige Würstli auf einen ungelochten Steamer-Einsatz drücken. Eine Minute bei 95 Grad garen. Das optische Resultat wird je nach Grösse der abgeschnittenen Ecke, Geschick, Geduld und Konsistenz der Masse immer wieder etwas anders ausfallen.

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Zugegeben, die Formen erinnern entfernt an etwas wenig Appetitliches. Aber wenn man diese Vorstellung mal weggesteckt hat, steht dem uneingeschränkten Genuss nichts mehr im Wege.

Hier übrigens noch der eingangs erwähnte Fisch-Würstli-Beitrag mit einem etwas anderen Rezept.

Andere Länder – andere Sitten (7)

Man kann ja von den Amerikanern halten was man will. Selbst wenn sie jetzt einen neuen Präsidenten haben, dürfte sich an ihren kulinarischen Vorlieben nicht viel geändert haben.

Wenn man wie mein innig geliebter Mitbewohner und ich so lange dieses Land bereist hat, kommt man zwangsläufig ab und zu in den Sog absonderlicher US-amerikanischer Kulinaritäten. Eine davon ist ganz gewiss die Unsitte, selbst mitten im tiefsten Winter den ohnehin schon gekühlten Getränken noch Eiswürfel beizugeben. Und nicht etwa ein, zwei Würfelchen, sondern in der Regel mindestens einen halben Becher voll, bevor mit Softdrink aufgefüllt wird. Unser Standardsatz “without ice, please” wurde nicht gerne gehört und manchmal auch ignoriert. Merke: Eis ist billiger als Cola. Oder dieses widerlich süsse Gesöff, genannt Dr. Pepper, und was die Amis sonst noch in sich hineinschütten.

Vor Eiswürfeln bleiben im übrigen auch vergorene Rebensäfte nicht verschont! Was für ein tolles Erlebnis, wenn beim Anstossen die Eiswürfelchen im Weinglas herumdümpeln. Da der Amerikaner aber in der Regel weder “en Guete” wünscht, noch mit Wein anstösst (und wenn, dann guckt er garantiert nicht in deine Richtung), bleibt einem zumindest dies erspart.

Aber was soll man denn von diesem Hamburger-fressenden Volk schon erwarten? Wegen der kulinarischen Höhenflüge reist kein Europäer über den Atlantik. Dennoch, es geht noch schlimmer. Ich sag nur: Kaffee. Für mich ist Kaffee ein mehr oder weniger starkes Gebräu, das ich nur frisch zubereitet zu mir nehme. Kaffee, der stundenlang in der Thermos-Kanne oder auf einer Wärmeplatte warm gehalten wurde, finde ich absolut grässlich. Und wenn mir jemand zu einem Salatteller, Steak oder Pizza derartigen Kaffee anbieten will, rettet mich nur noch meine gute Kinderstube vor dem Kotzen. In den USA ist es gang und gäbe (und häufig gratis), zu sämtlichen Mahlzeiten Kaffee zu trinken und nicht nur zum Frühstück oder Dessert, wie wir uns das gewohnt sind.

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S o o o o   s o l l    K a f f e e !

Essen im und aus Schnee

Jedes Jahr im Januar feilen Künstler in Ischgl ein paar Tage lang an ihren Schneeskulpturen rum. Das diesjährige Motto lautete: Sterne Cup der Köche. So drehte sich denn alles um Essen und Trinken.

Hier ein Teil meiner Ausbeute an Schneeskulpturen, an denen ich vorbeigekommen bin:

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Crème de la Crème

 

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Buffet

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Remuage

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Guten Appetit in Ischgl

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RATATOUILLE – für alle!

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Prost den Sterneköchen

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Delikat Essen

Alle Schneeskulpturen sind mehrere Meter hoch. Leider sind sie zum Teil bereits etwas mitgenommen, da es einige Idioten nicht lassen konnten, drauf zu sitzen, dran zu pinkeln oder die Kunstwerke mit Skischuhen und Stöcken zu traktieren.

Ich habe schon in früheren Jahren von diesem alljährlichen Schneeskulpturen-Wettbewerb in Ischgl berichtet.
Hier geht es zum Bericht von 2015,
hier zu demjenigen von 2016.

Ergänzende Infos gibt’s auf der Homepage von Ischgl.

Sternstunden einer Bloggerin

Alle Jahre wieder.

Und alle Jahre wieder gut.

Sechs Sorten sind gebacken, eingebüchst.

Und werden wohl nicht lange überleben.

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Brunsli – der Guezli-Klassiker schlechthin.

 

 

Neuer Rekord.

So kurz vor Weihnacht habe ich die Guezli noch nie gebacken.

Frischer geht’s nimmer.

Raclette Chinoise

Man würde es nicht glauben, aber so ein Raclette ist eine höchst gefährliche, oberkomplexe Angelegenheit. Von wegen nur Käse und Kartoffeln! Wie mir erst kürzlich bewusst wurde, schwebt man bei diesem urgemütlichen Essen ständig in Gefahr!

Stellt euch vor, die Grillplatte wird heiss!!!

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Auch die Pfännchen – ich bin platt – werden heiss. Sehr heiss sogar.

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Und das Erstaunlichste: Selbst die Heizung wird etwas heiss.

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Unsere Neuanschaffung strotzt regelrecht vor Gefahrenherden.

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Unser altes SIGG-Öfeli hat ausgedient. Eigentlich sollte ich es als Rarität behalten, denn es wurde in der Schweiz produziert. Vor mehr als drei Jahrzehnten.

Das neue Raclette-Öfeli stammt aus China. Ob die Chinesli auch nur den leisesten Schimmer einer Ahnung haben, was sie da zusammengebaut haben?

Am Anfang war das Süppchen

“Du-u?” Die Augenbrauen meiner Freundin standen am Hirn an, so sehr hatte sie sie hochgezogen. Ich wusste genau, was sie dachte. In ihren Augen war ich eine gute Köchin. Weshalb also sollte ausgerechnet jemand wie ich einen Kochkurs besuchen?

Die Antwort besteht aus 2 x 2 Wörtern: Steam und Sous-vide und Marietta Elsener. Schon einmal war ich bei der Hobbyköchin und unermüdlichen Tüftlerin in einem Kochkurs, um die Geheimnisse des Dampfgarens zu lüften. Damals noch in Jona. Der Kurs vom letzten Wochenende fand dagegen in Scuol statt, in den privaten Räumlichkeiten von Marietta und Felix Elsener. Sie haben sich einen Traum erfüllt und ihre Zweitwohnung eigens für das Durchführen von Koch-Workshops eingerichtet. Und wie gediegen…!

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Wie im Titel beschrieben, am Anfang gab’s ein Apfel-Sellerie-Süppchen, das die neun Teilnehmer zusammen mit Marietta und Felix im Stehen schlürften.

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In Zweier- und Dreier-Teams wurden insgesamt 5 Gänge zubereitet. Das wäre in der zur Verfügung stehenden Zeit und mit der vorhandenen Infrastruktur nie möglich gewesen, wäre Marietta nicht schon tagelang in der Küche gestanden und hätte vorbereitet. Und eingekocht, reduziert, püriert, geschält, gehobelt, geröstet. Auf dem Bild sieht man beispielsweise Rüebli-Zucchini-Röllchen aus der Hand meiner Freundin und mir, oben links Kräuterbutter, die Marietta vorbereitet hatte.

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Fischröllchen am schaumigen Dampfsösseli mit Kartoffelschnitzen und Gurkengemüse. Alles im Dampfgarer zubereitet.

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Für mich die kulinarische Offenbarung schlechthin und der Höhepunkt des Workshops: In Vakuum-Folie gegartes Fleisch. Stücke vom Kalbsnierstück und Lammnierstück. Beide werden nach dem Garen im Dampf noch kurz scharf angebraten.

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Angerichtet mit einem im Dampf gegarten Risotto à-la Marietta sieht der Gaumenschmaus so aus:

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Das geschnetzelte Poulet-Brüstli wurde ebenfalls sous-vide gegart und kurz in einer Chorizo-Sauce gebadet. Die Kartoffel-Terrine sucht ihresgleichen.

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Und was wäre ein feines Essen ohne Dessert? Zum Glück sieht das Marietta auch so! Darf ich vorstellen:
– Orangen-Samt unter Karamellhimmel
– Dampf-Birne sous-vide mit Schoggicreme
– Apfelwürfel-Brot

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Meine Freundin und ich haben nicht nur die kurze Auszeit genossen. Wir sind mit ganz vielen Eindrücken und Kochideen nach Hause gekommen. Unsere Männer werden staunen, was passiert, wenn wir in unserer Küche mal wieder ordentlich Dampf machen!

Gluschtig gmacht? Marietta Elsener präsentiert am 25. November in Andelfingen ihr Rezept-Buch. Wie ich Marietta kenne, wird sie das eine oder andere Häppchen mitbringen. Daneben ist sie an gewissen Tagen im Laden in Rapperswil anzutreffen und berät ihre Kundschaft. Und natürlich gibt es auch im nächsten Jahr wieder Koch-Workshops in Scuol.

Links, die euch interessieren könnten:

Elsener Messerschmied – das Haushaltwaren-Geschäft in Rapperswil mit einem Sortiment, das jedem Koch  den Ärmel reinzieht.

Steamen – Marietta Elseners Leidenschaft. Mit vielen Tipps, dem online-Shop und natürlich den Daten für die nächsten Koch-Workshops.

Verkehrt gebacken

Den Begriff “Tarte Tatin” verband ich bis anhin immer mit etwas Süssem. Der Klassiker wird mit Äpfeln zubereitet, eine Tatin schmeckt aber auch mit Aprikosen, Quitten oder Melone. Und wie ich seit gestern weiss: auch mit Birnen, Speck und Salbei. Wow, war das gut! Mein innig geliebter Mitbewohner und ich haben die ganze Tarte auf einmal weggeputzt.

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Das Rezept ist bubeinfach. Und ist mir von einem lieben Freund empfohlen worden, dessen Partnerin es wiederum aus der Zeitschrift “Le Menu” hat.

40 g Zucker und 25 g Butter in einem runden Kuchenblech caramelisieren. Das geht am effizientesten auf der grössten Herdplatte.

1 Esslöffel fein geschnittene Salbeiblättchen darüber verteilen. Ich mag Salbei sehr und würde das nächste Mal die doppelte Menge nehmen.

6 kleine Birnen schälen, halbieren (in meinem Fall 3 Grosse vierteln), Kerngehäuse ausstechen.

12 Tranchen Rohessspeck aufrollen, in die Vertiefungen der Birnen geben, Birnen mit der Rundung nach oben aufs Blech.

Einen rund ausgewallten Blätterteig darüberlegen, Rand zwischen Blech und Birnen nach unten drücken.

30 bis 35 Minuten bei 200 Grad backen. Herausnehmen. 5 Minuten ruhen lassen, dann vorsichtig aber rassig auf eine Platte stürzen, denn es bildet sich je nach Birne mehr oder weniger viel Saft.

Mit Salz und Pfeffer würzen, sofort servieren.

Es ist nicht ganz einfach, dieses Gericht kulinarisch richtig einzuordnen. Es ist ziemlich süss, aber als Dessert würde ich es dennoch nicht servieren. Die Birnen werden wunderbar weich, der Teig dagegen nach dem Stürzen in der Mitte recht schnell durchsabbert.

Wie auch immer, uns hat es geschmeckt. Wir haben es zusammen mit einem grünen Salat als Nachtessen verputzt. Und meine Fantasie geht mal wieder mit mir durch. Tarte Tatin müsste man doch bestimmt auch mit Kürbis machen können. Oder Sellerie. Und mit Fenchelsamen, Rosmarin oder Thymian würzen. Du meine Güte, da schlummert noch viel kulinarisches Entdeckungs-Potential.

Habt ihr auch schon mal eine unklassische Tarte Tatin aus dem Ofen geholt? Erzählt!

Und wie kamen die Himbeeren in die Zeitung?

Ich habe in letzter Zeit eine gewisse Vorliebe für Strudelteig entwickelt. Das ist ein Zustand, der durchaus wieder mal abflachen kann. Aber solange sich mir immer wieder Rezepte in den Weg stellen, die ich ausprobieren will, und meine Fantasie mich nicht im Stich lässt, wird er wohl noch etwas anhalten.

Deshalb war es natürlich ein Muss, dass ich die Himbeer-Strudel-Torte, die in der Saisonküche veröffentlicht wurde, ausprobierte. Zumal das Rezept einigermassen einfach war. Sieht man mal davon ab, dass man den zeitungspapierdünnen Strudelteig Lage für Lage in ein Kuchenblech auslegen musste.

Das Rezept liest sich in etwa so:

Himbeer-Strudeltorte

1 Paket Strudelteig (bei aller Liebe und Begeisterung für Selbstgemachtes, bei Strudelteigen greife ich auf das Fertigprodukt zurück)
40 g Butter

Füllung:
500 g Quark (im Original-Rezept Magerquark, bei mir je 50 % Mager- und Rahmquark)
4 Eier (ohne Karton…!)
100 g Zucker
80 g Kokosflocken
500 g Himbeeren (um dieses Jahreszeit gefroren, was ohnehin besser geht, um sie unter die Masse zu mischen)
Puderzucker zum Bestäuben

Jedes Teigblatt vorsichtig einzeln ins Kuchenblech zittern, einzeln mit flüssiger Butter bestreichen. Die insgesamt vier Teigblätter stets leicht versetzt anordnen. Dann die Füllung in die Mitte des Teigs klatschen, gleichmässig verstreichen und die Teigblätter einzeln darüber drapieren. Jeweils mit etwas Butter bestreichen. Je 1 Esslöffel Zucker und Kokosflocken mischen und am Schluss über den Teig streuen. In der Ofenmitte bei 180 Grad ca. 1 Stunde backen.

Das fertig gebackene Konstrukt sieht dann so aus:

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Und schmecken tut es – na ja – nicht schlecht. Mit dem Bisschen Teig ist es mehr Dessert denn Kuchen. In meiner Küche wird es wohl zu keiner Wiederholung kommen. Dazu gibt es einfach viel zu viel gute Rezepte, dich ich bereits auf Lager habe oder noch ausprobieren möchte.

Kulinarische Entdeckung mit Interpretations-Spielraum

Es war kulinarische Entdeckung, die ich ohne Nachhilfe wohl nie gemacht hätte. Ich kriegte diese knusprigen Dinger von Gästen geschenkt. Wohl sind sie im Supermarkt meines Vertrauens im Regal, aber Migros-Sélection-Produkte sind mir in der Regel zu teuer.

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Schon beim ersten Bissen in das knusprige Stängeli war ich hellauf begeistert. Wow!

Und beim zweiten Bissen wusste ich: So etwas wollte ich selber mal backen. Und zwar ohne Palmöl, denn solches verwendet die Nonna in Apulien bestimmt auch nicht. Also machte ich mich auf die Suche nach einem Rezept. Mit einiger Spitzfindigkeit wurde ich schliesslich in einem Blog fündig. Dummerweise auf italienisch. Doch das ist heutzutage kein Problem mehr, weil uns ja das Internet zuverlässige Übersetzungen liefert. Ich werde mich wohl demnächst mal an das Rezept machen, das da lautet:

Stücke von Gewürzen mit Rosmarin

Zutaten:

500 g Mehl „00“
125 ml Olivenöl
3 g Hefe
100 g weißer Wein
8 g feines Salz
warmes Wasser zum Kneten
1 Teelöffel Puderzucker Rosmarin

Zubereitung:

In einer Schüssel das Mehl mit den anderen Zutaten, wie viel lauwarmem Wasser hinzufügen, wie erforderlich, um einen glatten Teig zu bekommen. Bevorzugen Sie statt Rosmarin, fügen andere Gerüche, tun Sie es während so Mischung, die sie in die Mischung gut gemischt.

Übertragen auf eine Konditorei Board und mischen kräftig für etwa 15 Minuten, von Zeit zu Zeit ein wenig Wasser hinzufügen, bis sie weich und geschmeidig ist Letzteres (nicht matschig!). Wenn Sie es, dass Sie mit dem Planeten kneten können vorziehen.

Den Teig in 4-5 Stücke und jeder extrahiert, dehnen es mit den Händen einen langen Zylinder mit einer Dicke von 1 cm.

Mit einem scharfen Messer schneiden Sie den Zylinder des Brocken von 1-2 cm (natürlich, Sie können diesen Snack geben, die Form, und dann die Größe, die Sie wünschen), die Reisen auf ein Backblech mit Backpapier legen. Sie müssen nicht sie Raum zwischen ihnen, weil sie keine große Entwicklung in den Ofen.

Backen bei 200 ° c Backofen bis zum nehmen auf eine goldgelbe Farbe.

Sie können die Stücke von Gewürzen mit Rosmarin in Gläsern oder ersatzweise in der Lebensmittel-Beutel speichern. Nicht erhalten viel von einem Problem wird nicht letzte lange!

Auch wenn es etwas Fantasie bei der Interpretierung dieser Übersetzung bedarf, allzu schwierig scheint die Herstellung der Stücke von Gewürzen nicht zu sein.

Wer es einfacher mag, kauft die Tocchetti in der Migros. Mehr Infos dazu hier.

Das Original-Rezept liest sich hier.

Schnägge-Wätter

Das gegenwärtige Wetter freut diejenigen, die sich das ganze Jahr nur Sommer wünschen. Mich dagegen beängstigt es allmählich. So lange so warm. Puh, arme Gletscher! Arme Natur generell. So trocken. Da wachsen nicht nur keine Pilze, sondern die Bäume werden auch vorzeitig braun.

Wenig Freude an der gegenwärtigen Witterung dürften auch die Schnägge haben. Ich bin ja grundsätzlich kein Freund dieser Schleimer, aber wenn sie ihren Ursprung im Backofen haben, lasse ich Milde gelten.

Und nun denke bitte niemand, Frau Flohnmobil esse Schnägge!!!
Also richtige Schnägge, so mit Häuschen und so!!!
Auch nicht ohne Häuschen, um genau zu sein!!!

Die Schnägge, von denen hier die Rede ist, sind süss. Und aus Teig. Mit einer leckeren Füllung. Das Rezept hatte ich vor kurzem aus der Coop-Zeitung herausgeschnitten. Die Kombination aus Hefeteig und Marroni-Püree fand ich verführerisch. Und ausserdem gab es da noch diesen Klotz Marroni-Püree im Tiefkühler, der wohl noch vom letzten Herbst stammen musste.

Nach Teig rühren, Füllung mischen, Teig ausrollen, Füllung reinkleckern, aufrollen, backen und glasieren sah das Resultat so aus:

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Und wie hat es geschmeckt? Nun, so ganz frisch ist wahrscheinlich jedes gefüllte Hefegebäck lecker. Allerdings werde ich mit dem gleichen Aufwand das nächste Mal wieder die altbewährte Mandelfüllung machen. Oder das von mir kreierte Rezept mit der Marzipan-Rüebli-Füllung.

Wer trotzdem Marroni-Schnecken backen will, hier geht’s zum Original-Rezept aus der Coop-Zeitung.