Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Schlagwort-Archiv: Blüten

Ob da noch was draus wird?

Das Projekt hat einen Namen: Amaryllis erneut zum Blühen bringen.

Das Projekt ist schon im letzten Jahr gescheitert. Ob dieses Jahr noch etwas draus wird?

Ich weiss nicht so recht. Die meisten Leute behandeln diese Knollen wohl als Wegwerf-Objekt. Nach dem Blühen – und das tut eine Amaryllis zweifellos in einer grandiosen Üppigkeit – hat sie ausgedient. Gezüchtet, damit sie an Weihnachten blüht, erleben die wenigsten Pflanzen den Frühling.

Ich wollte es versuchen. Vor zwei Jahren schon. Die Amaryllis blühte dermassen schön, dass ich beschloss, einen Versuch zu wagen. Im Sommer durfte das Gewächs, das mittlerweile aus ein paar nahezu einen Meter langen, schmalen Blättern bestand, im Freien stehen. Ich konvertierte den Knollen zum Hydro-Kultur-Gewächs und gab regelmässig Wasser. Im Herbst stellte ich die Wassergabe ein und wartete. Worauf? Dass sich gut sichtbar ein Blütenansatz entwickelt. Ab dann, so die Theorie, durfte, ja musste ich wieder Wasser geben.

Irgendwie verpasste ich den richtigen Moment; das, was dann mutmasslich eine Blüte geworden wäre, verdorrte kümmerlich. Dennoch, die Knolle war noch nicht zu Tode gepflegt. Im Gegenteil, sie entwickelte einmal mehr prächtiges Grünzeug.

Im vergangenen Herbst erhielt die Pflanze Ende September zum letzten Mal Wasser. Ihre Blätter verdorrten daraufhin wie vorgesehen. Und nun sieht das Ganze dergestalt aus:

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Ich warte. Und warte. Und warte. Nicht mehr ganz so geduldig wie auch schon. Aber ich warte immer noch. Vielleicht wird ja doch mal noch etwas draus.

Hat jemand hier Erfahrung mit dem Wiederbeleben von Amaryllis?

Prima Ballerinas

Ich bin ganz vernarrt in diese Fuchsie.

“White Eyes” heisst sie und beglückt mich mit einer Unmenge an grossen, gefüllten Blüten.

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Sehen sie nicht aus wie durch die Lüfte schwebende Ballett-Tänzerinnen mit gerafften Röcken?

Am Ende der Winterpause

 

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Wer jetzt nur noch Bahnhof versteht, erhält den Durchblick, wenn er diesen alten Beitrag liest.

Ich habe jedenfalls meine Schuldigkeit getan und den Kaktus mit mehreren Blütenansätzen vor einigen Tagen wieder meiner Freundin zurück in den Garten gestellt.

Be-flie-dert

Hatte ich vielleicht am falschen Ort gespart? In erster Linie war mir eingebläut worden, ein möglichst dunkles Exemplar heim zu bringen (“heller werden sie von selbst”). Die preislichen Unterschiede zwischen bereits blühenden Pflanzen und solchen, die nur Blätter hatten, waren beträchtlich.

Als wir unseren Flieder letzten Frühling frisch einpflanzten, hatte er nur wenig Blätter, aber er wirkte gesund und stark. Im Verlauf des Sommers tat sich nicht mehr viel, aber er schien gut anzuwachsen. Dennoch rechnete ich damit, dass das Gestrüpp diesen Frühling blühen würde. Einem üppigen Blattwuchs folgte – nichts. Ich begann, in anderen Gärten Fliederbüsche genauer anzuschauen. Wo wuchsen überhaupt die Blüten?

Auf einmal schien mir, als ob die ganze Welt aus Flieder bestehen würde. Echt, in jedem Garten wächst so ein Gestrüpp! Und natürlich blüht es jetzt, wie es sich gehört. Überall. Flächendeckend. Ja geradezu wuchernd. Auf einem Strassenabschnitt im Nachbardorf habe ich auf zweihundert Meter garantiert zwanzig Fliederbüsche gezählt.

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Überall blüht es von weiss über lila zu violett. Bloss bei uns schaut es so unfarbig aus:

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Übrigens habe ich bei einer alten Bäuerin, die jetzt bald 90 wäre, mal den Begriff Pfingstglesli für Flieder gehört. Ist das jemandem geläufig? Oder kennt ihr andere Wörter für dieses weitverbreitete (und manchmal blühende…) Gewächs?

Mutter Natur auf Abwegen (1)

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Löwenzahn? Löwenzähne?

Wie auch immer, diese unförmigen Gebilde auf der Wiese, die aus mehreren zusammengewachsenen Blütenköpfen bestehen, haben es mir irgendwie angetan.

Es ist fast wie beim Pilze suchen. Immer wieder schweift der Blick umher – bis man fündig wird.

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Wo führt das noch hin?

Klee in Gelb, Rot, Weiss. Löwenzahn. Robidog-Säckchen in munterem Orange. Hahnenfuss, Nelken, Gänseblümchen.

All das habe ich auf dem heutigen Spaziergang entdeckt.

Wahnsinn, was um diese Jahreszeit noch alles blüht!

Das volatile Feiertags-Geschöpf

Vor Weihnacht gehen sie als Weihnachtskaktus über den Ladentisch, ein paar Monate später tauchen sie als Osterkakteen wieder auf. Ihre Blüten sind rot, rosa, weiss oder gelb, die Triebe mal mehr, mal weniger länglich, mal mit Rotstich, mal in sattem Grün.

Egal, wie sie heissen, diese Blattkakteen sind mitunter spottbillig zu haben und nicht tot zu bringen. Mein Exemplar habe ich Anfang Jahr mit Blütenansätzen bei Aldi gekauft. Mittlerweile blüht der Oster-Herbst-Weihnachts-Kaktus schon zum dritten Mal. Seit er bei mir ist, hat er an jedem Trieb mindestens zwei neue Glieder gemacht. Weitab jeglicher Feiertage geniesst er nun die letzten Sonnenstrahlen, bevor er endgültig ins Haus muss. Würde mich nicht wundern, wenn er bis Weihnachten erneut zu Höchstform auflaufen würde. Dauert zwar nur noch zwei Monate, aber wer weiss.

Ach ja, ein Vorteil hat mein volatiles Feiertags-Pflänzchen gegenüber allen anderen Kakteen, die ich gerade noch rechtzeitig vor dem ersten Kälteeinbruch in die Winterruhe verbannt habe: Es ist absolut handzahm und es würde ihm im Traum nie einfallen, mich zu stechen.

Schach für grüne Daumen

Als ich es geschenkt erhalten habe, hat es in vornehmer Zurückhaltung zwar schon Blütenansätze gezeigt, aber noch nicht geblüht. Mein Entzücken war gross, als ein paar Tage später die erste Blume – vorerst nur in der weissen Version – aufging. Als dann auch noch das farblich markantere dunkle Schachbrett-Blüemli aufging, war ich nicht mehr zu halten.

So schön!

Natürlich habe ich es nur fürs Bild an die pralle Sonne gestellt, die Fritillaria meleagris zieht einen eher schattigen Platz vor. Wenn sie verblüht ist, werde ich sie in den Garten pflanzen. Vorläufig aber ziert sie mit ihren hübschen Blumen mein Fensterbrett.

Begeisterung pur

Ach ich bin ja so hin und weg!

Diese Pracht!

Was bin ich entzückt!

Einmalig!

Seit Jahren war ich nicht mehr zu Hause, wenn dieser Kaktus seine Blütenpracht entfaltete. Vielleicht stammt daher meine fast grenzenlose Begeisterung. Ich könnte ihn den ganzen Tag ansehen. Seine Schönheit bewundern, die Blüten bestaunen. Die Opuntia santa-rita ist definitiv der Star meiner Kakteen-Sammlung.

Die erste Blume ist bereits verblüht. Sie hat knapp zwei Tage gehalten.

Sag’s mit Blumen

Mit einem Strauss Rosen würde ich ihr keine Freude machen, da bin ich mir ganz sicher. Mit einer guten Flasche Wein schon eher. Aber weil ja meine Freundin meine Freundin ist, weiss ich haargenau, womit ich ihr eine Freude machen kann. Nämlich hiermit:

Liebe Pfeuti, ich hätte dir gerne ein ganzes Bouquet von Santa-Pfeuti-Blüten überreicht, aber wegen dem bescheidenen Wetter müssen wir uns noch ein paar Tage gedulden, bis die restlichen der 18 zu erwartenden Blüten aufgehen. Ich werde dich mit Fotos beliefern.

Alles Gute zum 50. Geburtstag.


Wenn Aussenstehende nur noch „Bahnhof“ verstehen, kann ihnen vielleicht mit diesem Beitrag geholfen werden.