Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

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Digitales Chrüsimüsi

Wie heisst dieses überbeanspruchte Wort schon wieder?

Ach ja – Herausforderung!

Wenn ich nun also diesen inflationär verwendeten Ausdruck auch mal bemühen darf, stehe ich momentan auch vor einer Herausforderung. Sie heisst ACER und beschäftigt mich seit vorgestern. Genau, Frau Flohnmobil hat ein neues Notebook erstanden und bemüht sich nun, dieses einzurichten.

Dabei hat es mir das Notebook wirklich nicht einfach gemacht. Bei der Installation eines Programms – selbstverständlich nachdem ich bereits Diverses eingerichtet und stundenlang Updates heruntergeladen hatte – hängte es sich derart gründlich auf, dass ich es letztlich nur noch zurücksetzen konnte und nochmals ganz von vorne anfing.

Die ganz grosse Liebe ist noch nicht entflammt. Aber wirklich gute Freundschaften brauchen bekanntlich Zeit zum reifen.

Deshalb hoffe ich, dass ich nicht nur diesen Blogbeitrag auf die Reihe kriege, sondern auch alles, was man da sonst noch mit so einem superneuen, superschnellen Notebook anfangen kann. Ich will ja schliesslich nicht so enden wie diese Dame hier.

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Jahrestag

Heute morgen wurde es mir schon per SMS zugetragen. Familie F. – ihres Zeichens noch nicht langjährige, aber sehr treue Leser dieses Blogs – hatten sich offenbar den Termin in der Agenda angestrichen.  

Mittlerweile hat es auch WordPress gemerkt.

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Dieses Jubiläum wäre in Anbetracht der besonderen Umstände glatt an mir vorbeigegangen.

Was passiert, wenn ein Singvogel aus dem Nest fällt

Heute mal ein bisschen Unterstützung beim Neustart eines Blogs.

Aus Gründen, über die zu urteilen mir nicht zusteht, ist der alte Blog vom Netz verschwunden. Doch die umtriebige Natur- und Tierliebhaberin dahinter hat sich nicht unterkriegen lassen. Und so schreibt die Spottdrossel neuerdings unter dem Titel

Meine-Gartengeschichten.de

ihre herrlich witzig erzählten Geschichten über allerlei Vögel und sonstiges Getier.

Unbedingt mal reinschauen!

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Dies ist nicht irgend ein Schild.

Ooooh nein!

Es ist ein Schild, das das Flohnmobil von einem befreundeten Blog zum Geburtstag geschenkt erhalten hat.

Herzlichen Dank, liebe Hausfrau Hanna! Über solche Geschenke freut sich nicht nur das Flohnmobil, sondern auch die Bloggerin dahinter.

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Fussnote von Hausfrau Hanna (im O-Ton):

Ich muss beifügen, der Hund hat das Maul etwas sehr voll genommen – lag er doch die ganze Zeit faul am Boden. Wenn man genau hinschaut, ist er knapp erkennbar durch das Maschengitter, schräg links vor der Scheiterbeige…

Um ein Haar

… hätte ich verpasst, dass mein Blog heute Geburtstag hat.

Wenn WordPress mich nicht daran erinnert hätte, hätte ich wohl wirklich zum ersten Mal in der sechsjährigen Geschichte des Flohnmobils nicht daran gedacht.

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A propos “Haar”, schaut euch mal diese Haarpracht an.

Im Banalitätenmodus

Mitunter staune ich eigentlich, dass mein Blog überhaupt gelesen wird. Bei dem banalen Inhalt. Ich mache keine Werbung dafür in den Sozialen Medien. Habe mir nicht extra wegen dem Blog ein Facebook-Account zugelegt. Und dennoch habe ich es (allerdings in über 5 Jahren) auf 130 Follower geschafft. Andere haben hunderte von Followern innert weniger Monate. Ich mache mir keine Illusionen, von den 130 Followern sind vermutlich einige schon gar nicht mehr am Leben. Zumindest haben sich sich aus der virtuellen Welt verabschiedet, denn ein Klick auf den hinterlegten Link landet im Leeren.

Ich schreibe aus Freude, gebe hier Alltagskram zum besten, grabe ab und zu eine Reiseanekdote aus oder ein Rezept. Und es gibt Leute die Lesen das. Das entzückt mich! Sehr sogar. Noch mehr entzücken mich Kommentare. Diese Rückmeldungen zeigen mir, ob und wie ich meine Leser berührt habe. Kommentare sind aber auch etwas Unberechenbares. Mal löst ein Beitrag, den ich selber genial fand, keine Kommentare aus, mal provoziert ein einziges Bild und kaum Text einen Kommentar-Tsunami.

Tsunami? Quatsch, überschwemmt worden von Kommentaren bin ich noch nie. Aber ich habe mir zum Ziel gesetzt, jeden Erstkommentar zu beantworten. Daran werde ich weiterhin festhalten, selbst wenn der Tsunami mal über das Flohnmobil hinwegrollen sollte.

Der letzte Beitrag mit dem Chianti hat offenbart, dass ich nicht das erste kindliche Alkohol-Opfer der Geschichte war. Eure Kommentare waren herrlich! Dennoch scheine ich den Rekord zu halten in Sachen frühkindlichem Vollrausch.

Ganz witzig fand ich, dass es offenbar Leser gab, die dachten, auf dem Bild sei ich abgebildet. Dieses männliche Alkoholopfer habe ich im Internet abgefischt.

Und drum veröffentliche ich heute ausnahmsweise mal ein Bild von mir. Zwar bin ich darauf schon sehr viel älter, als bei der Chianti-Schoppen-Geschichte. Dafür ist meine Affinität für Wintersport schon damals unverkennbar.

Keck, nicht wahr?

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Feiertag

Eigentlich wäre heute die dritte und letzte Etappe unserer Wanderung dran.

Eigentlich.

Aber…

… heute ist Feiertag. Zumindest in meiner Bloggerei.

Denn….

… das Flohnmobil feiert heute Geburtstag.

Seinen fünften.

Und da kann man doch nicht einfach so tun, als wäre es ein Tag wie jeder andere.

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Die Mitte fehlt

Bloggen mit WordPress erschliesst mir die Welt. Da sitze ich ganz still und einsam in meinem Kämmerchen (aktuell zwar am Esstisch, aber das tönt zu wenig poetisch), aber die ganze Welt kann meine Blogs mitlesen.

Zumindest in der Theorie. In der Praxis hätte das Flohnmobil natürlich wesentlich bessere Chancen, gelesen zu werden, wenn es auf Englisch wäre. Trotzdem haben sich schon Leserinnen und Leser aus 89 verschiedenen Ländern hier eingefunden, wie der folgende Screenshot meiner Statistik manifestiert. Je dunkler rot das Land, desto mehr Klicks. Dass die Schweiz, Deutschland und Österreich die Statistik anführen, liegt auf der Hand.


Erst kürzlich ist mir aufgefallen, dass das bevölkerungsreichste Land fehlt. China, das Reich der Mitte. Nicht ein Klick.

Hey ihr Chinesen, bin ich euch zu wenig gut?
Interessiert es euch nicht, was ausserhalb eures Landes geschieht?
Soll ich wieder mal etwas über Reis veröffentlichen?
Oder dürft ihr nicht?

Liest hier jemand mit, der schon mal Besuch aus China auf seinem Blog hatte?

Gedankenflug über den Atlantik

Bevor wir unsere erste grosse Reise antreten konnten, gab es ganz schön viel zu erledigen, zu bedenken, zu organisieren.

Wie reisen?
Was geschieht mit der Wohnung?
Wer erledigt unsere administrativen Sachen?
Wo anfangen?
….?

Nur eine Frage stellte sich uns nicht:

Wie lange?

Wir hielten uns zwar eine Hintertüre offen, um jederzeit wieder nach Hause kommen zu können, aber das Letzte, das wir wollten, war ein fixes Rückflugdatum. So buchten wir zwar einen Flug nach Los Angeles mit Rückflug, diesen liessen wir aber bewusst verfallen (ein einfaches Ticket wäre ausserdem teurer gekommen). Das Rückflugticket war unsere Eintrittskarte in die USA. Langzeitreisen waren 1999 in den USA noch einigermassen gut möglich.

All diese Sachen kommen wieder hoch, während ich im Geiste mit Lena und ihrer Familie deren bevorstehenden Reise entgegenfiebere. Ihre Planung wurde gehörig über den Haufen geworfen, doch sie liessen sich nicht entmutigen, haben kurzfristig umgestellt und sind nun kurz davor, als vierköpfige Familie mit dem Auto elf Monate lang Europa zu bereisen. Ihre Reisevorbereitungen sind hier unterhaltsam beschrieben, auch der Tiefschlag, den sie verkraften mussten.

Kurzum: Den Flohnmobil-Lesern kann ich den Blog wärmstens ans Herz legen und dem vierblättrigen Kleeblatt wünsche ich die nötige Neugierde, das vielzitierte Quäntchen Glück und selbstverständlich gute Gesundheit bei der Umsetzung ihres Projekts.

Gute Reise!

Jubilierend

Wie war das schon wieder vor vier Jahren? Mit zittrigen Fingern sass jemand am PC und kratzte allen Mut zusammen, um den OK-Knopf zu drücken. PAFF. Da war es also geschehen. Der erste Blog-Beitrag in die Welt gesetzt.

Die Frage, die bis heute nur zum kleinsten Teil beantwortet ist: Wer würde so etwas lesen? Wer interessierte sich für die Banalitäten einer Durchschnitts-Bürgerin?

Die Antwort darauf: Einige. Und einige davon seit dem ersten Tag. Dieser handvoll Leserinnen und Lesern und allen anderen, die in der Zwischenzeit dazugekommen sind (die Abtrünnigen kann ich auf diesem Weg leider nicht erreichen und deshalb wissen sie auch nicht, was sie verpasst haben), danke ich für ihre Treue.

Das Flohnmobil wird heute vier Jahre alt. Ganz schön alt für diese schnelllebige Zeit. Eine Zeit, in der ich schon viele Blogs habe aufgehen sehen, die aber über kurz oder lang wieder verschwunden sind bzw. vernachlässigt wurden. Einen Blog zu betreiben – auch wenn man nur jede Woche oder noch weniger schreibt – ist trotz allem ein Stück Arbeit. Kein hartes, denn es geschieht ja freiwillig, aber von nichts kommt auch in diesem Fall nichts.

Deshalb bin ich trotz allem etwas stolz, dass mein Blog heute den vierten Geburtstag feiert. Und dass dies der 1000. Beitrag ist, macht die Sache noch runder.

Wer’s nicht glaubt, soll nachzählen…