Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

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Was passiert, wenn ein Singvogel aus dem Nest fällt

Heute mal ein bisschen Unterstützung beim Neustart eines Blogs.

Aus Gründen, über die zu urteilen mir nicht zusteht, ist der alte Blog vom Netz verschwunden. Doch die umtriebige Natur- und Tierliebhaberin dahinter hat sich nicht unterkriegen lassen. Und so schreibt die Spottdrossel neuerdings unter dem Titel

Meine-Gartengeschichten.de

ihre herrlich witzig erzählten Geschichten über allerlei Vögel und sonstiges Getier.

Unbedingt mal reinschauen!

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Dies ist nicht irgend ein Schild.

Ooooh nein!

Es ist ein Schild, das das Flohnmobil von einem befreundeten Blog zum Geburtstag geschenkt erhalten hat.

Herzlichen Dank, liebe Hausfrau Hanna! Über solche Geschenke freut sich nicht nur das Flohnmobil, sondern auch die Bloggerin dahinter.

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Fussnote von Hausfrau Hanna (im O-Ton):

Ich muss beifügen, der Hund hat das Maul etwas sehr voll genommen – lag er doch die ganze Zeit faul am Boden. Wenn man genau hinschaut, ist er knapp erkennbar durch das Maschengitter, schräg links vor der Scheiterbeige…

Um ein Haar

… hätte ich verpasst, dass mein Blog heute Geburtstag hat.

Wenn WordPress mich nicht daran erinnert hätte, hätte ich wohl wirklich zum ersten Mal in der sechsjährigen Geschichte des Flohnmobils nicht daran gedacht.

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A propos “Haar”, schaut euch mal diese Haarpracht an.

Im Banalitätenmodus

Mitunter staune ich eigentlich, dass mein Blog überhaupt gelesen wird. Bei dem banalen Inhalt. Ich mache keine Werbung dafür in den Sozialen Medien. Habe mir nicht extra wegen dem Blog ein Facebook-Account zugelegt. Und dennoch habe ich es (allerdings in über 5 Jahren) auf 130 Follower geschafft. Andere haben hunderte von Followern innert weniger Monate. Ich mache mir keine Illusionen, von den 130 Followern sind vermutlich einige schon gar nicht mehr am Leben. Zumindest haben sich sich aus der virtuellen Welt verabschiedet, denn ein Klick auf den hinterlegten Link landet im Leeren.

Ich schreibe aus Freude, gebe hier Alltagskram zum besten, grabe ab und zu eine Reiseanekdote aus oder ein Rezept. Und es gibt Leute die Lesen das. Das entzückt mich! Sehr sogar. Noch mehr entzücken mich Kommentare. Diese Rückmeldungen zeigen mir, ob und wie ich meine Leser berührt habe. Kommentare sind aber auch etwas Unberechenbares. Mal löst ein Beitrag, den ich selber genial fand, keine Kommentare aus, mal provoziert ein einziges Bild und kaum Text einen Kommentar-Tsunami.

Tsunami? Quatsch, überschwemmt worden von Kommentaren bin ich noch nie. Aber ich habe mir zum Ziel gesetzt, jeden Erstkommentar zu beantworten. Daran werde ich weiterhin festhalten, selbst wenn der Tsunami mal über das Flohnmobil hinwegrollen sollte.

Der letzte Beitrag mit dem Chianti hat offenbart, dass ich nicht das erste kindliche Alkohol-Opfer der Geschichte war. Eure Kommentare waren herrlich! Dennoch scheine ich den Rekord zu halten in Sachen frühkindlichem Vollrausch.

Ganz witzig fand ich, dass es offenbar Leser gab, die dachten, auf dem Bild sei ich abgebildet. Dieses männliche Alkoholopfer habe ich im Internet abgefischt.

Und drum veröffentliche ich heute ausnahmsweise mal ein Bild von mir. Zwar bin ich darauf schon sehr viel älter, als bei der Chianti-Schoppen-Geschichte. Dafür ist meine Affinität für Wintersport schon damals unverkennbar.

Keck, nicht wahr?

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Feiertag

Eigentlich wäre heute die dritte und letzte Etappe unserer Wanderung dran.

Eigentlich.

Aber…

… heute ist Feiertag. Zumindest in meiner Bloggerei.

Denn….

… das Flohnmobil feiert heute Geburtstag.

Seinen fünften.

Und da kann man doch nicht einfach so tun, als wäre es ein Tag wie jeder andere.

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Die Mitte fehlt

Bloggen mit WordPress erschliesst mir die Welt. Da sitze ich ganz still und einsam in meinem Kämmerchen (aktuell zwar am Esstisch, aber das tönt zu wenig poetisch), aber die ganze Welt kann meine Blogs mitlesen.

Zumindest in der Theorie. In der Praxis hätte das Flohnmobil natürlich wesentlich bessere Chancen, gelesen zu werden, wenn es auf Englisch wäre. Trotzdem haben sich schon Leserinnen und Leser aus 89 verschiedenen Ländern hier eingefunden, wie der folgende Screenshot meiner Statistik manifestiert. Je dunkler rot das Land, desto mehr Klicks. Dass die Schweiz, Deutschland und Österreich die Statistik anführen, liegt auf der Hand.


Erst kürzlich ist mir aufgefallen, dass das bevölkerungsreichste Land fehlt. China, das Reich der Mitte. Nicht ein Klick.

Hey ihr Chinesen, bin ich euch zu wenig gut?
Interessiert es euch nicht, was ausserhalb eures Landes geschieht?
Soll ich wieder mal etwas über Reis veröffentlichen?
Oder dürft ihr nicht?

Liest hier jemand mit, der schon mal Besuch aus China auf seinem Blog hatte?

Gedankenflug über den Atlantik

Bevor wir unsere erste grosse Reise antreten konnten, gab es ganz schön viel zu erledigen, zu bedenken, zu organisieren.

Wie reisen?
Was geschieht mit der Wohnung?
Wer erledigt unsere administrativen Sachen?
Wo anfangen?
….?

Nur eine Frage stellte sich uns nicht:

Wie lange?

Wir hielten uns zwar eine Hintertüre offen, um jederzeit wieder nach Hause kommen zu können, aber das Letzte, das wir wollten, war ein fixes Rückflugdatum. So buchten wir zwar einen Flug nach Los Angeles mit Rückflug, diesen liessen wir aber bewusst verfallen (ein einfaches Ticket wäre ausserdem teurer gekommen). Das Rückflugticket war unsere Eintrittskarte in die USA. Langzeitreisen waren 1999 in den USA noch einigermassen gut möglich.

All diese Sachen kommen wieder hoch, während ich im Geiste mit Lena und ihrer Familie deren bevorstehenden Reise entgegenfiebere. Ihre Planung wurde gehörig über den Haufen geworfen, doch sie liessen sich nicht entmutigen, haben kurzfristig umgestellt und sind nun kurz davor, als vierköpfige Familie mit dem Auto elf Monate lang Europa zu bereisen. Ihre Reisevorbereitungen sind hier unterhaltsam beschrieben, auch der Tiefschlag, den sie verkraften mussten.

Kurzum: Den Flohnmobil-Lesern kann ich den Blog wärmstens ans Herz legen und dem vierblättrigen Kleeblatt wünsche ich die nötige Neugierde, das vielzitierte Quäntchen Glück und selbstverständlich gute Gesundheit bei der Umsetzung ihres Projekts.

Gute Reise!

Jubilierend

Wie war das schon wieder vor vier Jahren? Mit zittrigen Fingern sass jemand am PC und kratzte allen Mut zusammen, um den OK-Knopf zu drücken. PAFF. Da war es also geschehen. Der erste Blog-Beitrag in die Welt gesetzt.

Die Frage, die bis heute nur zum kleinsten Teil beantwortet ist: Wer würde so etwas lesen? Wer interessierte sich für die Banalitäten einer Durchschnitts-Bürgerin?

Die Antwort darauf: Einige. Und einige davon seit dem ersten Tag. Dieser handvoll Leserinnen und Lesern und allen anderen, die in der Zwischenzeit dazugekommen sind (die Abtrünnigen kann ich auf diesem Weg leider nicht erreichen und deshalb wissen sie auch nicht, was sie verpasst haben), danke ich für ihre Treue.

Das Flohnmobil wird heute vier Jahre alt. Ganz schön alt für diese schnelllebige Zeit. Eine Zeit, in der ich schon viele Blogs habe aufgehen sehen, die aber über kurz oder lang wieder verschwunden sind bzw. vernachlässigt wurden. Einen Blog zu betreiben – auch wenn man nur jede Woche oder noch weniger schreibt – ist trotz allem ein Stück Arbeit. Kein hartes, denn es geschieht ja freiwillig, aber von nichts kommt auch in diesem Fall nichts.

Deshalb bin ich trotz allem etwas stolz, dass mein Blog heute den vierten Geburtstag feiert. Und dass dies der 1000. Beitrag ist, macht die Sache noch runder.

Wer’s nicht glaubt, soll nachzählen…

Die virtuelle Lawine

Lawinen ereignen sich in der Regel im Winter. Obschon es auch Schlamm-Lawinen gibt, besteht DIE Lawine gemeinhin aus Schnee. Und den gibt’s nun mal eher selten zu dieser Jahreszeit.

Doch nun rollt mitten im Sommer eine Lawine an. Eine Lawine virtueller Natur.

Moment. Stopp, stopp, stopp! Hatten wir das nicht schon mal? Grübelgrübel. Aber ja doch, selbst das Flohnmobil wurde in seinem bald vierjährigen Bestehen zweimal ausgezeichnet. (Wer unbedingt nachlesen will, kann sich hier und hier schlau machen)
Und nun wird die Blogwelt damit überrollt:

Neuerdings geistert also dieser Liebster Award (was für eine Wortwahl…) seit gut einem Jahr durch die virtuelle Welt und soll Bloggerinnen und Blogger animieren, etwas über sich preis zu geben und neue Blogs kennen zu lernen. Zu diesem Award nominiert wurde das Flohnmobil durch die schräge Barbara mit ihrem Gartenwahn. Ich darfmusssoll elf Fragen beantworten und mir selber elf neue Fragen für nominierte Kandidatinnen und Kandidaten ausdenken.

Doch nun mal schön der Reihe nach, hier zuerst meine Antworten auf Barbaras Fragen:

1. Wann ist ein Text ein guter Text?
Wenn er mich in seinen Bann zieht und ich unbedingt weiterlesen will, selbst wenn das Thema auf Anhieb nicht allzu vielversprechend ist.

2. Wann und wie schreibst Du am liebsten?
Die Tageszeit ist völlig egal, ich kann auch zur Geisterstunde noch passable Texte liefern. Dazu brauche ich aber zwingend eine richtige Tastatur.

3. Leben ist…?
Sonne auf der Haut spüren. Tief einatmen. Bewegen. Freude. Manchmal beschwerlich.

4. Schreiben ist…?
Ein wichtiger Bestandteil meines Lebens geworden. Damit verdiene ich zwar nicht gerade meinen Lebensunterhalt, aber immerhin ein Taschengeld. Es dürfte auch etwas mehr sein…

5. Welches ist dein Lieblingsbeitrag auf deinem eigenen Blog (mit Link)?
Bei über 900 Blog-Beiträgen ist das die schwierigste aller 11 Fragen. Gut gelungen finde ich meinen Beitrag über das schweinisch teure Skifahren.
Und noch immer stehe ich zu dem, was ich unter Bio-Schwachsinn geschrieben habe.

6. Garten ist…?
Leider nichts. Ich muss mich mit ein paar Töpfen begnügen und einem kleinen Blumenbeet, dass zwar zur Überbauung gehört, ich aber in Eigenregie hege und pflege.

7. Was kochst du am Liebsten?
Ohne unbescheiden wirken zu wollen, aber bei meinem Repertoire ein einziges Lieblings-Gericht herausfiltern…? Lassen wir es dabei bewenden, dass ich in der Küche vor fast nichts zurückschrecke, solange es nicht flambiert ist, ich einen Spritzsack in die Hand nehmen muss oder für die Zutaten einen Sechser im Lotto brauche.

8. In den Kopf welches Autors würdest du gern mal schauen?
Ich finde die spitze Feder des Amerikaners John Grisham genial. Aber neuerdings hat es mir auch das zarte Köpfchen der Schweizer Autorin Petra Ivanov angetan.

9. Schokolade oder Gummibärchen?
Was für eine Frage an eine Schweizerin!!!

10. Wann und wo bist Du glücklich?
Auf einer schönen (Berg)Wanderung oder Radtour zusammen mit meinem Mann. Generell eher im Freien als drinnen. Und lieber in atemberaubender Stille als in tosendem Lärm.

11. Ein Satz, den Du schon immer mal einfach so in den Raum stellen wolltest.
Ach Barbara, muss das jetzt sein….?

 

So das war die Pflicht. Nun folgt die Kür. Nominiert für „Liebster Award“ sind:

Diana und Andreas mit ihrem Schlemmerbalkon

Jürgs Zimiseite

Die (nach eigenen Worten) durchgeknallte Elli von Is dat denn noch normal?

Müllers Notiznagel

Merlanne mit ihrem kunterbunten Blog aus Luxemburg

 

Meine Fragen an euch:

  1. Welche Blog-Themen sind für dich tabu?
  2. Mit welchem Gericht würdest du deinen Blog vergleichen?
  3. Wie ist dein Blog zu seinem Namen gekommen?
  4. Wohin würdest du nie in die Ferien gehen?
  5. Welche Sportart wolltest du schon lange (wieder) mal ausüben?
  6. Welches Motiv würdest du dir tätowieren lassen?
  7. Was ist für dich ein gelungenes Wochenende?
  8. Wieso lebst du dort, wo du lebst?
  9. Was würdest du mit mir unternehmen, wenn ich ein Wochenende zu Besuch wäre?
  10. Welche fünf Sachen sind immer dabei, wenn du das Haus verlässt?
  11. Mit welchen fünf Lebensmitteln kann man dich in die Flucht schlagen?

 

Ich hoffe, ihr habt nichts dagegen, diese Sommerlawine am Rollen zu erhalten. Sollte sich jemand aus meiner Leserschaft übergangen fühlen, darf er/sie hier gerne freiwillig mitmachen.

Virtuell am Leben

Sie hatte mich aufgestöbert. In der virtuellen Welt. Ein paar Monate lang lasen wir gegenseitig unsere Blogs. Kommentierten, versuchten etwas über den anderen zu erfahren. Dann hatte sei einen Ausraster wegen einem Beitrag von mir, den sie missverstand, und löschte sämtliche „Gefällt mir“, die sie meinem Blog jemals erteilt hatte (seither weiss ich, dass das überhaupt möglich ist).

An diese etwas merkwürdige Begebenheit hätte ich mich kaum zurückerinnert, hätte ich nicht unlängst beim Stöbern in anderen Blogs gesehen, dass die besagte Bloggerin verstorben ist. In einem letzten Post veröffentlichte sie erstmals ein Bild von sich und verabschiedete sich.

Nebst ihrem Freitod beschäftigten mich Fragen rein technischer Natur. Ich überlegte mir, ob ihr Blog nun für immer und ewig im Netz bleibt. Was geschieht in so einem Fall mit einem Mailkonto? Wird es über Jahre hinweg einfach vollgestopft mit Newslettern, Schneeberichten, Sonderangeboten aus dem Supermarkt, Muttertagsmenüs, Ferienvorschlägen und der Benachrichtigung sämtlicher WordPress-Erneuerungen? Was geschieht mit all den Accounts, die man sich über die Jahre hinweg eingerichtet hat?

Ich glaube zwar nicht, dass sich ein Mensch, der nur den Tod als Ausweg sieht, über solche Sachen Gedanken macht. Aber trotzdem…