Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Schlagwort-Archiv: Alpstein

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Höchste Zeit, die Schilder-Bilder Serie wieder aufzunehmen.

Und ebenso höchste Zeit, mal wieder eine Wanderung zu unternehmen.

Wer wird denn bei diesem prächtigen Herbstwetter daheim bleiben?

Frau Flohnmobil ganz sicher nicht!

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Diese Warntafel begegnet einem, wenn man vom Schäfler Richtung Säntis unterwegs ist. Nicht zu Unrecht.

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Alte Freude im neuen Monat

In Sachen Wetter sind mein innig geliebter Mitbewohner und ich nicht sehr risikofreudig. Eigentlich hätten wir für gestern und heute eine zweitägige Wandertour geplant gehabt. Aber mit jedem Tag, wo das freudige Ereignis näher rückte, wurde der Wetterbericht für den zweiten Tag schlechter. Vorsätzlich im Regen herumlaufen mögen wir so was von gar nicht! Deshalb haben wir gestern eine Tageswanderung gemacht. Und heute schauen wir daheim zu, wie es einmal mehr im ganzen Land immer und immer wieder regnet. Unser Misstrauen war wohl sehr berechtigt!

Der gestrige Tag jedoch hat uns eine schöne Wanderung beschert. Die Schuhe geschnürt hatten wir in Wasserauen und von dort aus liefen wir auf einem ziemlich rutschigen, steilen Weg durch den Wald hoch. Nach einer knappen Stunde öffnete sich das Gelände, um sogleich wieder steiler zu werden.

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Bis zur Gartenalp waren immer wieder steile Abschnitte zu bewältigen. Dort bimmelte und muuuhte es aus allen Ecken. Und selbst wenn auf dem folgenden Bild kein Kuhschwanz auszumachen ist, könnt ihr mir glauben, es war so!

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Die Stöcke leisteten uns nicht nur im rutschigen Wald zu Beginn der Wanderung wertvolle Dienste. Mit ihnen konnten wir auch aufsässige Kühe auf Distanz halten (ein Job, den ich jeweils dem Mitbewohner überlasse) und Brennnesseln von unseren nackten Waden fern halten.

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Nebst der Aussicht, die leider mit jedem Meter statt mehr weniger wurde, gab es zahlreiche hübsche Blumen am Wegesrand zu bestaunen. Bis die Hänge rot von blühenden Alpenrosen sind, dürfte es hier noch etwa eine Woche dauern.

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Im Übergang Chlus angekommen sahen wir durch den Nebel den Gipfel des Schäflers. Obschon ursprünglich so nicht vorgesehen, beschlossen wir, diesen Berg auch noch einzusacken. Nach einer knappen halben Stunde auf “amerikanischen Wegen” durften wir uns an dieser Aussicht berauschen:

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“Amerikanisch” ist es für uns immer dann, wenn zahlreiche Spitzkehren kaum Höhe überwinden. Das haben wir auf Wanderwegen in den USA mehrfach erlebt.

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Zurück bei Chlus wählten wir den Abstieg unterhalb der Felsfluh der Ebenalp. Der Blick geht hinab zum 600 Meter tiefer gelegenen Seealpsee.

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Auf dem schmalen Weg dürften sich gewisse Leute unwohl fühlen. Wir dagegen blühen bei so etwas erst richtig auf.

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Im Berggasthaus Äscher gab es für uns einen Teller der weitherum berühmten Rösti. Wir hatten Glück, eine 30-köpfige Gruppe war gerade im Aufbruch. So ergatterten wir einen Tisch zuvorderst auf der exponierten Terrasse.

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Insgesamt waren wir etwa vier Stunden unterwegs. Für den Abstieg wählten wir diesen gelenkschonenden Weg:

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Danke an Stefan für diesen Wandertipp. Ich wollte ja schon lange mal hierhin. Aber manchmal fehlt es am Anstoss zur richtigen Zeit.