Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Kategorie-Archiv: Ironie

Makaber (2)

Makaber ist…

… wenn man mir zwei Tage nach der Beerdigung meines Mannes

Totenbeinli schenkt.

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Ich weiss, dass da keine böse Absicht dahintersteckte.

Dennoch…

Reisevorschläge

Unter anderen Umständen würde ich es ja vielleicht nett finden, dass Booking.com mir Reisevorschläge macht…

… aber selbst dann müsste es nicht unbedingt Schlieren sein.

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Zur Erklärung: Schlieren ist ein Industrie-Vorort von Zürich mit hohem Ausländer-Anteil. Kein Mensch verbringt dort freiwillig seinen Urlaub!!!

Christbaum-Recycling im Tierpark

 

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Was denkt wohl das Przewalski-Pferd im Wildnispark Zürich Langenberg?

Blumen oder Gemüse?

Heute war es ja nicht wirklich schwierig, den Frühling zu spüren. Temperaturen von nahezu 20 Grad trieben einem den Schweiss auf die Stirn und man hörte förmlich das Gras wachsen.

Da für morgen schon wieder Schnee bis vor die Haustür angesagt ist, habe ich mir ausserdem den Frühling heim geholt. In der Form von drei Primeln, die ich in einem Topf vor dem Fensterbrett platziert habe.

In Sachen Geld ausgeben bin ich ein sehr gewissenhafter Mensch, deshalb habe ich mir anschliessend die Quittung etwas genauer angeschaut. Bei uns gibt es üblicherweise zwei verschiedene Mehrwertsteuer-Sätze, die bei Ausgaben im Supermarkt zur Anwendung kommen. Lebensmittel werden mit 2,5 Prozent besteuert, alles andere, so dachte ich bis jetzt jedenfalls,  mit 8,0 Prozent.

In die Kategorie “alles andere” fielen bei mir heute Wein, Toilettenpapier und Waschmittel. Nicht aber die Primeln. Die Frühlingsboten wurden mit 2,5 Prozent MWSt abgerechnet. Ich google schon mal nach geeigneten Rezepten.

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So bitterböse

… und schrecklich wahr!!!

 

Klauen für Moderne

Wie ich aus gut unterrichteter Quelle vernommen habe,
sagt man heutzutage nicht mehr “Dieb”.

Neudeutsch heisst es offenbar

Fachkraft für spontane Eigentumsübertragung

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Ob dieser Begriff allerdings auch für moderne Formen des Verbrechens wie

Datenklau im Internet

Skimming

Phishing und

Kreditkarten-Betrug

gilt, entzieht sich meiner Kenntnis.

Menschliche Wunder

Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen,

wie Leute,

die sonst immer in den frühen Morgenstunden aus dem Haus flüchten,

damit sie sich möglichst wenig mit dem Ehegatten herumschlagen müssen,

plötzlich sesshaft werden,

wenn sie ihr Auto vom Schnee befreien müssten.

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Die neun schönsten Monate meines Lebens

Ich freue mich. Freue mich wahnsinnig. Die nächsten neun Monate werden so schön sein. Unvergesslich. Unbeschreiblich schön.

Die nächsten Monate, sie werden frei jeglicher Weihnachts-Aktivitäten sein. Keine opulente Beleuchtung jeglicher Hausfassaden. Keine Lebkuchen, die zur Unzeit im Laden stehen. Kein “White Christmas” aus den Lautsprechern des Shopping-Centers, während draussen die Leute noch immer im T-Shirt flanieren. Keine beleuchteten Hirschlein werden mein Auge beleidigen. Keine bangen Blicke zum Himmel, ob es wohl noch rechtzeitig zu schneien anfangen wird und auch keine Vorschläge in den Zeitschriften für “entspannte Feiertage im Kreise der Familie”. Keine überteuerten Geschenkspackungen in den Läden und – das nehme ich gerne in Kauf – nicht mehr nur noch Fondue-Chinoise-Rölleli in den Tiefkühlschränken.

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Die nächsten neun Monate werden herrlich sein. Absolut weihnachtsfrei! Die neun schönsten Monate in meinem Leben. Und das wirklich Tolle daran: Diese neun Monate kommen jedes Jahr von neuem.

Renovierungs-Arbeiten

 

2016-12-0 (1)

Samichlaus im Wandel der Zeit

De Samichlaus staat uf de Piste
Und nüelet verzwieflet in ere Chiste.

Er suecht dringend no en guete Vers.
Öppis über liebi Lüüt – das wär’s.

Aber als ob das nid scho unrealistisch gnueg wär,
Macht ihm au no es Hüeneraug s’Läbe schwär.

Er schüttlet resigniert de Chopf
Und findet, er seig gar en arme Tropf.

Er befürchtet, er seig langsam es Uuslauf-Modäll,
Die Wält dreit sich für ihn eifach z’schnäll.

Und statt vo Tür zu Tür zieh und d’Goofe verschrecke,
Tuet er drum für das Jahr es Alternativprogramm ushecke.

Die Läbchueche und Manderindli frisst er ganz allei,
Und gaht mit zümftigem Ranze-Pfieffe wieder hei.

Ähnliches Foto

Gefällt euch dieser Samichlaus-Vers? Es gibt noch mehr davon. Seit Bestehen des Flohnmobils gab’s alle Jahre einen von mir gedichteten Vers. Die gesamte Litanei ist unter diesem Link zu finden.