Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Kategorie-Archiv: Chuchichäschtli

Der Serviervorschlag

Man konnte hier schon mal lesen, dass Frau Flohnmobil zwar vieles in der Küche gern selber macht und nur im Notfall auf Fertigprodukte zurückgreift. Es stand aber auch zu lesen, dass Teigwaren aller Art in die Kategorie “bin zu faul, um selber herzustellen” fallen. Ich finde, die Industrie kann das ganz gut, da muss ich nicht zwingend eingreifen. Und deshalb kaufte ich mir kürzlich bei Lidl auch ein Pack Nudeln, pardon Tagliatelle.

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Ich habe hier bewusst auf die Abbildung er Tagliatelle verzichtet, denn die sind ohne Fehl und Tadel. Was mir aber nicht so ganz in die Birne rein will ist dies:

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Also irgend etwas fehlt mir bei diesem lidlschen Serviervorschlag.

Möglicherweise die Nudeln.

Fischwürstli in der Neufassung

Dieser Beitrag ist eigentlich nichts anderes als die Neuauflage eines alten Beitrags.

Auch hier geht es um Würstli. Solche ohne Fleisch. Dafür mit Fisch. Und aussehen tun sie zum Beispiel so:

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Wer würde dahinter schon Fisch vermuten? Die Würstli bestehen aus püriertem Fisch, Eiweiss, einem Schuss Noilly Prat und – meine Erfindung!!! – Frischkäse mit Kräutern. Das Ganze wird im Dampfgarer ultra-kurz gegart. So erhält es eine weiche, sämige Konsistenz ohne plüddrig zu sein. Dazu ein leckeres Rahmsööseli und nach Belieben Nudeln, Reis, Kartoffeln. Oder auch eine Scheibe Toastbrot, dann vielleicht zusammen mit etwas Salat als Vorspeise serviert. Der Mitbewohner und ich waren jedenfalls ganz begeistert.

Und hier noch etwas detaillierter, was ich alles verwurstet habe. Rezept für zwei Personen:

200 Gramm Fischfilets (in meinem Fall selbstverständlich Felchen, bestimmt geht auch Pangasius, Goldbutt, alles was eher feinfleischig ist. Von Kabeljau beispielsweise würde ich eher absehen). Den Fisch (am besten gefroren) in Stücke schneiden und zusammen mit einem Eiweiss, einem Schuss Noilly Prat, etwa 80 Gramm Kräuter-Frischkäse und etwas Salz und Pfeffer pürieren. Die Masse in einen Plastikbeutel geben, eine Spitze abschneiden und beliebige Würstli auf einen ungelochten Steamer-Einsatz drücken. Eine Minute bei 95 Grad garen. Das optische Resultat wird je nach Grösse der abgeschnittenen Ecke, Geschick, Geduld und Konsistenz der Masse immer wieder etwas anders ausfallen.

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Zugegeben, die Formen erinnern entfernt an etwas wenig Appetitliches. Aber wenn man diese Vorstellung mal weggesteckt hat, steht dem uneingeschränkten Genuss nichts mehr im Wege.

Hier übrigens noch der eingangs erwähnte Fisch-Würstli-Beitrag mit einem etwas anderen Rezept.

Opfer meiner Selbst

Wenn wir Gäste zum Essen haben, scheue ich beinahe keinen Aufwand. Solange es um die Küche geht. Mit exorbitanten Tischdekorationen und dergleichen habe ich es bekanntlich nicht so. Ich koche gerne und ich koche – für einmal sämtliche Bescheidenheit ablegend – auch gut. Jedenfalls meistens.

Unsere Gäste wissen das. Und sie kommen wohl mittlerweile mit einer gewissen Erwartungshaltung ins Hause Flohnmobil. Fertiggerichte gibt es bei mir nicht. Doch wo ist die Grenze? Gelten Pommes Chips zum Apéro als Fertiggericht? Soll ich Marzipan selber machen?

Obschon ich beispielsweise mein Brot so gut wie immer selber backe, kaufe ich, wenn ich welches brauche, Toastbrot. Ausnahmslos. Obschon ich Rezepte hätte für Senffrüchte, kaufe ich sie. Gleiches gilt für Senf. Oder Mayonnaise.

Immer wieder ertappen mich meine Gäste, wie ich mir gewisse Errungenschaften der Food Industrie zu Nutze mache. “Hast du das Pistazien-Glacé selber gemacht?” hörte ich letzthin erwartungsvoll. Nein, ich leiste mir den Luxus von Mövenpick-Glacé. Und sämtliche Arten von Teigwaren finde ich in so grosser Auswahl im Laden, dass ich meine Anstrengungen zu Hause auf Aspekte des Kochens und Backens richte, wo ich mehr brillieren kann. Zum Beispiel auf raffinierte Saucen. Oder Kombinationen, die in keinem Fertig-Menu anzutreffen sind.

Die Frage nach “sälber gmacht?” muss ich wohl in Kauf nehmen. Bin ich nun zum Opfer meiner Selbst* geworden?

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*Und schreibt man Selbst nun gross oder klein? Oder sollte es meines Selbst heissen? Dann müsste ich den Titel dieses Beitrags ändern.

Eine weitere Bloggerin greift nach den Sternen

Die Brunsli in meinem letzten Beitrag müssen dermassen gluschtig ausgesehen haben, dass mich Frau Körb auf den Knien bittend ums Rezept angefragt hat. Vielleicht möchte sonst noch jemand nachbacken? Wie auch immer, hier das Rezept:

Brunsli

200 g Puderzucker
3 Eiweiss, steif geschlagen
80 g Kakao
500 g Mandeln, gemahlen
3 Esslöffel Kirschwasser

Alle Zutaten gut miteinander vermischen. Den Teig auf Zucker 1 cm dick ausrollen. Das Ausstechförmchen vor jedem Ausstechen in Zucker tauchen (ergibt das schöne Rändchen). Auf einem mit Backpapier belegten Blech 5 bis 6 Stunden trocknen lassen.

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Im gut vorgeheizten Ofen (220 Grad) 5 Minuten backen. Dabei die Backofentüre einen Spalt breit offen lassen.

Richtig gut gelungene Brunsli sind innen noch leicht feucht.

Wer auch immer sich an dieses einfache, altbewährte Rezept wagt, um ein Feedback wird gebeten!

Sternstunden einer Bloggerin

Alle Jahre wieder.

Und alle Jahre wieder gut.

Sechs Sorten sind gebacken, eingebüchst.

Und werden wohl nicht lange überleben.

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Brunsli – der Guezli-Klassiker schlechthin.

 

 

Neuer Rekord.

So kurz vor Weihnacht habe ich die Guezli noch nie gebacken.

Frischer geht’s nimmer.

Raclette Chinoise

Man würde es nicht glauben, aber so ein Raclette ist eine höchst gefährliche, oberkomplexe Angelegenheit. Von wegen nur Käse und Kartoffeln! Wie mir erst kürzlich bewusst wurde, schwebt man bei diesem urgemütlichen Essen ständig in Gefahr!

Stellt euch vor, die Grillplatte wird heiss!!!

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Auch die Pfännchen – ich bin platt – werden heiss. Sehr heiss sogar.

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Und das Erstaunlichste: Selbst die Heizung wird etwas heiss.

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Unsere Neuanschaffung strotzt regelrecht vor Gefahrenherden.

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Unser altes SIGG-Öfeli hat ausgedient. Eigentlich sollte ich es als Rarität behalten, denn es wurde in der Schweiz produziert. Vor mehr als drei Jahrzehnten.

Das neue Raclette-Öfeli stammt aus China. Ob die Chinesli auch nur den leisesten Schimmer einer Ahnung haben, was sie da zusammengebaut haben?

Fisch zu frisch

Die Fischer-Saison neigt sich unweigerlich ihrem Ende entgegen; vom 20. November bis 31. Dezember ist im Kanton Zürich Schonzeit für Felchen. Die Hobby-Fischer sind bemüht, bis dahin noch den einen oder andern Fisch aus dem Wasser zu ziehen, zumal die Felchen diesen Herbst allgemein eher schlecht gebissen haben.

Auch mein innig geliebter Mitbewohner ist dieser Tage – trotz kühler, ja sehr kühler Witterung – auf dem See unterwegs. Ich bewundere ihn dafür. Für mich Gfröörli wär das nichts, ich schlottere schon beim blossen Gedanken, bei Temperaturen knapp über Null und leichtem Wind draussen sein zu müssen. Und dann noch mehr oder weniger unbeweglich auf das Anbeissen eines Fischs zu warten. Nein Danke! Da bleibe ich lieber daheim und warte, bis die fangfrischen Felchen einfahren.

Diese Aufgabenteilung hat sich über all die Jahre bewährt. Sobald die Fische über die Türschwelle gereicht werden, sind sie mir unterstellt. Dann geht es ihnen an den Kragen und die Küche verwandelt sich vorübergehend wortwörtlich in ein Schlachtfeld.

Fangfrische Fische, so würde man meinen, sind etwas Feines. Sind sie auch, unbestritten. Bloss verhalten sich Filets, die nur wenige Stunden zuvor noch als Fisch im Wasser unterwegs waren, etwas sonderbar. Sobald sie in der Bratpfanne sind, ziehen sie sich zusammen. Man kann richtiggehend zuschauen. Die beiden unteren Bilder habe ich innert maximal 90 Sekunden gemacht. Ähnliche Erfahrungen hatte ich mal mit fangfrischen, ganzen Forellen gemacht. Hätte ich nicht gewusst, dass sie hundert Prozent tot sind, ich hätte mir eingebildet, sie krümmten sich vor Schmerz in der Pfanne. Was sich da biologisch-physikalisch genau abspielt weiss ich nicht.

Was ich jedoch mit Sicherheit weiss: Während ich diese Zeilen schreibe, ist der Mitbewohner wieder auf dem See. Und bis dieser Beitrag veröffentlich wird, sind die Fische, die er heim gebracht hat, verarbeitet und auf Eis gelegt.

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Am Anfang war das Süppchen

“Du-u?” Die Augenbrauen meiner Freundin standen am Hirn an, so sehr hatte sie sie hochgezogen. Ich wusste genau, was sie dachte. In ihren Augen war ich eine gute Köchin. Weshalb also sollte ausgerechnet jemand wie ich einen Kochkurs besuchen?

Die Antwort besteht aus 2 x 2 Wörtern: Steam und Sous-vide und Marietta Elsener. Schon einmal war ich bei der Hobbyköchin und unermüdlichen Tüftlerin in einem Kochkurs, um die Geheimnisse des Dampfgarens zu lüften. Damals noch in Jona. Der Kurs vom letzten Wochenende fand dagegen in Scuol statt, in den privaten Räumlichkeiten von Marietta und Felix Elsener. Sie haben sich einen Traum erfüllt und ihre Zweitwohnung eigens für das Durchführen von Koch-Workshops eingerichtet. Und wie gediegen…!

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Wie im Titel beschrieben, am Anfang gab’s ein Apfel-Sellerie-Süppchen, das die neun Teilnehmer zusammen mit Marietta und Felix im Stehen schlürften.

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In Zweier- und Dreier-Teams wurden insgesamt 5 Gänge zubereitet. Das wäre in der zur Verfügung stehenden Zeit und mit der vorhandenen Infrastruktur nie möglich gewesen, wäre Marietta nicht schon tagelang in der Küche gestanden und hätte vorbereitet. Und eingekocht, reduziert, püriert, geschält, gehobelt, geröstet. Auf dem Bild sieht man beispielsweise Rüebli-Zucchini-Röllchen aus der Hand meiner Freundin und mir, oben links Kräuterbutter, die Marietta vorbereitet hatte.

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Fischröllchen am schaumigen Dampfsösseli mit Kartoffelschnitzen und Gurkengemüse. Alles im Dampfgarer zubereitet.

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Für mich die kulinarische Offenbarung schlechthin und der Höhepunkt des Workshops: In Vakuum-Folie gegartes Fleisch. Stücke vom Kalbsnierstück und Lammnierstück. Beide werden nach dem Garen im Dampf noch kurz scharf angebraten.

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Angerichtet mit einem im Dampf gegarten Risotto à-la Marietta sieht der Gaumenschmaus so aus:

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Das geschnetzelte Poulet-Brüstli wurde ebenfalls sous-vide gegart und kurz in einer Chorizo-Sauce gebadet. Die Kartoffel-Terrine sucht ihresgleichen.

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Und was wäre ein feines Essen ohne Dessert? Zum Glück sieht das Marietta auch so! Darf ich vorstellen:
– Orangen-Samt unter Karamellhimmel
– Dampf-Birne sous-vide mit Schoggicreme
– Apfelwürfel-Brot

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Meine Freundin und ich haben nicht nur die kurze Auszeit genossen. Wir sind mit ganz vielen Eindrücken und Kochideen nach Hause gekommen. Unsere Männer werden staunen, was passiert, wenn wir in unserer Küche mal wieder ordentlich Dampf machen!

Gluschtig gmacht? Marietta Elsener präsentiert am 25. November in Andelfingen ihr Rezept-Buch. Wie ich Marietta kenne, wird sie das eine oder andere Häppchen mitbringen. Daneben ist sie an gewissen Tagen im Laden in Rapperswil anzutreffen und berät ihre Kundschaft. Und natürlich gibt es auch im nächsten Jahr wieder Koch-Workshops in Scuol.

Links, die euch interessieren könnten:

Elsener Messerschmied – das Haushaltwaren-Geschäft in Rapperswil mit einem Sortiment, das jedem Koch  den Ärmel reinzieht.

Steamen – Marietta Elseners Leidenschaft. Mit vielen Tipps, dem online-Shop und natürlich den Daten für die nächsten Koch-Workshops.

Verkehrt gebacken

Den Begriff “Tarte Tatin” verband ich bis anhin immer mit etwas Süssem. Der Klassiker wird mit Äpfeln zubereitet, eine Tatin schmeckt aber auch mit Aprikosen, Quitten oder Melone. Und wie ich seit gestern weiss: auch mit Birnen, Speck und Salbei. Wow, war das gut! Mein innig geliebter Mitbewohner und ich haben die ganze Tarte auf einmal weggeputzt.

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Das Rezept ist bubeinfach. Und ist mir von einem lieben Freund empfohlen worden, dessen Partnerin es wiederum aus der Zeitschrift “Le Menu” hat.

40 g Zucker und 25 g Butter in einem runden Kuchenblech caramelisieren. Das geht am effizientesten auf der grössten Herdplatte.

1 Esslöffel fein geschnittene Salbeiblättchen darüber verteilen. Ich mag Salbei sehr und würde das nächste Mal die doppelte Menge nehmen.

6 kleine Birnen schälen, halbieren (in meinem Fall 3 Grosse vierteln), Kerngehäuse ausstechen.

12 Tranchen Rohessspeck aufrollen, in die Vertiefungen der Birnen geben, Birnen mit der Rundung nach oben aufs Blech.

Einen rund ausgewallten Blätterteig darüberlegen, Rand zwischen Blech und Birnen nach unten drücken.

30 bis 35 Minuten bei 200 Grad backen. Herausnehmen. 5 Minuten ruhen lassen, dann vorsichtig aber rassig auf eine Platte stürzen, denn es bildet sich je nach Birne mehr oder weniger viel Saft.

Mit Salz und Pfeffer würzen, sofort servieren.

Es ist nicht ganz einfach, dieses Gericht kulinarisch richtig einzuordnen. Es ist ziemlich süss, aber als Dessert würde ich es dennoch nicht servieren. Die Birnen werden wunderbar weich, der Teig dagegen nach dem Stürzen in der Mitte recht schnell durchsabbert.

Wie auch immer, uns hat es geschmeckt. Wir haben es zusammen mit einem grünen Salat als Nachtessen verputzt. Und meine Fantasie geht mal wieder mit mir durch. Tarte Tatin müsste man doch bestimmt auch mit Kürbis machen können. Oder Sellerie. Und mit Fenchelsamen, Rosmarin oder Thymian würzen. Du meine Güte, da schlummert noch viel kulinarisches Entdeckungs-Potential.

Habt ihr auch schon mal eine unklassische Tarte Tatin aus dem Ofen geholt? Erzählt!

Und wie kamen die Himbeeren in die Zeitung?

Ich habe in letzter Zeit eine gewisse Vorliebe für Strudelteig entwickelt. Das ist ein Zustand, der durchaus wieder mal abflachen kann. Aber solange sich mir immer wieder Rezepte in den Weg stellen, die ich ausprobieren will, und meine Fantasie mich nicht im Stich lässt, wird er wohl noch etwas anhalten.

Deshalb war es natürlich ein Muss, dass ich die Himbeer-Strudel-Torte, die in der Saisonküche veröffentlicht wurde, ausprobierte. Zumal das Rezept einigermassen einfach war. Sieht man mal davon ab, dass man den zeitungspapierdünnen Strudelteig Lage für Lage in ein Kuchenblech auslegen musste.

Das Rezept liest sich in etwa so:

Himbeer-Strudeltorte

1 Paket Strudelteig (bei aller Liebe und Begeisterung für Selbstgemachtes, bei Strudelteigen greife ich auf das Fertigprodukt zurück)
40 g Butter

Füllung:
500 g Quark (im Original-Rezept Magerquark, bei mir je 50 % Mager- und Rahmquark)
4 Eier (ohne Karton…!)
100 g Zucker
80 g Kokosflocken
500 g Himbeeren (um dieses Jahreszeit gefroren, was ohnehin besser geht, um sie unter die Masse zu mischen)
Puderzucker zum Bestäuben

Jedes Teigblatt vorsichtig einzeln ins Kuchenblech zittern, einzeln mit flüssiger Butter bestreichen. Die insgesamt vier Teigblätter stets leicht versetzt anordnen. Dann die Füllung in die Mitte des Teigs klatschen, gleichmässig verstreichen und die Teigblätter einzeln darüber drapieren. Jeweils mit etwas Butter bestreichen. Je 1 Esslöffel Zucker und Kokosflocken mischen und am Schluss über den Teig streuen. In der Ofenmitte bei 180 Grad ca. 1 Stunde backen.

Das fertig gebackene Konstrukt sieht dann so aus:

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Und schmecken tut es – na ja – nicht schlecht. Mit dem Bisschen Teig ist es mehr Dessert denn Kuchen. In meiner Küche wird es wohl zu keiner Wiederholung kommen. Dazu gibt es einfach viel zu viel gute Rezepte, dich ich bereits auf Lager habe oder noch ausprobieren möchte.