Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Skifahren in der Komfortzone

“Das gitt’s nu bim Dähler.” Es war kein Geringerer als der Carchauffeur, der dies zwischen zwei Bissen Berliner verkündete. Das liess mich aufhorchen. Und nachdenklich werden. Wenn es tatsächlich stimmte, was ich da hörte, konnte ich mich “von” schreiben, mit dieser Gruppe unterwegs zu sein.

Sogleich machten Schauermärchen die Runde von Gruppen mit zwanzig oder mehr Teilnehmern und einem einzigen Skiguide. Was für eine fürchterliche Vorstellung! Ständig warten bis endlich alle neunzehn wieder da sind. Das hätte für mich wenig mit Skifahren zu tun.

Unsere Reisegruppe bestand aus total zwanzig Teilnehmern, von denen sich fünf selbständig auf die Piste wagten. Die restlichen teilten sich auf zwei Skiguides auf. Da blieben theoretisch 7,5 Skifahrer pro Rudelführer. In der Praxis waren es dann in unserer Gruppe anfangs fünf, nach zwei Tagen noch vier Skifahrer, die dem rot gewandeten Sepp hinterher fuhren. Wir waren eine tolle Truppe, die sich gut verstand und auf ähnlich hohem Niveau fuhr.

Und nun ist es wohl an der Zeit, ein kurzes Resumé zu ziehen. Für mich war diese Art von Skifahren – wie so vieles in den vergangenen Monaten – Premiere. Und zwar eine total geglückte. Es ist sehr entspannend, am Morgen nur in den Bus einzusteigen und sich ganz faul an den Ausgangsort fahren zu lassen. Ebenso entspannt ist es, in einem gänzlich unbekannten, mitunter riesigen Skigebiet nur darauf achten zu müssen, dass man den Skiguide nicht aus den Augen verliert. Und auch sehr gediegen ist die Tatsache, dass der Skiguide (seines Zeichens zwar Skilehrer, aber ohne uns Unterricht zu erteilen) rechtzeitig in einer schönen Berghütte einen Tisch reserviert und man so einen allfälligen Volksaufmarsch elegant umschiffen kann.

Ich werde wieder mit Dähler reisen! 

DSC09179

Das hatte ich so noch nie gesehen: Vertiefungen im Boden der Gondelbahn, in die man die Skis reinstecken konnte.

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6 Antworten zu “Skifahren in der Komfortzone

  1. canadaeinfach 4. Februar 2018 um 11:37

    Der rotgewandete Sepp muss seinen Job Spitze finden: Honoriert werden fürs Skifahren mit Könnern. Mit mir ginge es ihm nicht so gut…

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  2. anneinsideoffice 4. Februar 2018 um 12:21

    Ich habe mir das Angebot im link angeschaut. Das sieht toll aus.

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  3. Jürg 5. Februar 2018 um 15:10

    hat schon was – aber eben man muss Skifahren lieben. Und dann ist dies natürlich sicher ein Highlight.

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