Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

In Bearbeitung

Ich werde bearbeitet. Seit Wochen, Monaten, genau genommen sogar seit Jahren. Immer wieder. Und bis jetzt erfolglos.

„Hast du immer noch kein Motz-öpp?”

“Wir werden deinem neuen Handy schon Motz-öpp beibringen. Das kannst du getrost uns überlassen!”

“Mit Motz-öpp könnten wir so viel einfacher kommunizieren.”

“Es ist sooooo praktisch, wieso sträubst du dich immer noch gegen Motz-öpp?”

“Es kostet ja nichts.”

“Wenn du Motz-öpp hättest, hätten wir dir von unterwegs die Fotos von unserer Reise schicken können.”

“Warum hast du eigentlich kein Motz-öpp?”

 

Ja, wieso eigentlich?

Weil ich bis jetzt wirklich und problemlos ohne Whattsapp (ich weiss noch nicht mal, wie man das richtig schreibt…!) ausgekommen bin.

Weil ich mit meinem Handy-Tarif gratis SMS und MMS verschicken kann.

Weil ich nicht ständig online sein will.

Weil ich nicht will, dass mein Gegenüber weiss, wann ich das letzte mal online war und wann ich die Meldung gelesen habe.

Weil ich offenbar etwas rückständig bin.

Und weil mir keiner so genau sagen kann, was diese App mit meinem Handy und meinen Daten alles anrichtet und ich mich davor fürchte, mit Motz-öpp mein blaues Wunder zu erleben.

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21 Antworten zu “In Bearbeitung

  1. Piccolina 3. November 2017 um 14:18

    tja dann liebe Frau Flohnmobil….dann lässt du es wirklich besser bleiben. Obwohl praktisch ist es natürlich schon und gratis auch. Ob jemand sieht, wann du online bist, ist bloss eine Frage der Einstellungen.
    It’s up to you 🤣
    Die Bezeichnung motz-app höre ich heute und hier das erste Mal. Motzen kann man übrigens auch via SMS/MMS. Gibts das wirklich noch….MMS?🤣🤣😂🤣lg und melde dich falls du online gehst 😘

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  2. canadaeinfach 3. November 2017 um 15:20

    Liebe Frau Flohnmobil
    Du sprichst mir aus dem Herzen. Und genau deshalb habe auch ich kein Motz-öpp (herrlicher Ausdruck!), kein Facebook, kein Twitter, kein Instagram, kein Facetime und was-es-sonst-noch-gibt-Account oder -öpp, sondern nur eine gmail-Adresse für meine Blogs. Klappt wunderbar, auch wenn ich dadurch die neuesten Neuigkeiten meiner Familienmitglieder / Freunde / Bekannten und deren Familienmitglieder / Freunde / Bekannten und deren Familienmitglieder / Freunde / Bekannten und deren……. nicht gleich mitkriege und oft auf e-mails, Briefe oder – man staune – persönliche Gespräche angewiesen bin 🙂
    Mit diesem Beitrag hast du meinen Tag so richtig aufgemöbelt. Wir sollten einen neuen Club starten, den „Club der digitalen Minimalisten“ oder so!

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  3. Basilikum 3. November 2017 um 15:46

    Liebe Frau Canadaeinfach, liebe Frau Flohnmobil sollte ein neuer Club, Club der digitalen Minimalisten entstehen, schliesse ich mich diesem sehr, sehr gerne an. Bin auch so ein Banausin.

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  4. Zoé 3. November 2017 um 16:13

    Motz-öpp! Welch wunderbare Wortschöpfung. Und man braucht es nicht, oder? Ich war sehr entsetzt, dass mein Neffe neuerdings auch bei Whatsapp ist.Dabei war er immer gegen Facebook, weil dort Daten gesammelt werden. Ich bin nun die einzige in der Familie, die nicht mitmacht. Und dabei wird es auch bleiben. Manchmal zeigt mir meine Schweser etwas von meiner Großnichte, wie sie singt oder tanzt und frage mich dann immer, wie man sowas ins Netz stellen kann. Unsere Daten sind sicher – na klar – das waren die Renten auch mal 😦

    Gefällt 2 Personen

  5. Hedwig Mundorf 3. November 2017 um 17:12

    Wenn ich mit meinen drei großen Enkelinnen kommunizieren möchte, gelingt mir das leider nur auf diesem Wege. Meine ältere Tochter ist auch Verächterin dieses Mediums. Ich bin froh, es zu haben, muss allerdings auch nicht jeden Eisbecher usw. da versenden.

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  6. Seifenfrau 3. November 2017 um 17:42

    Große Teile der Familie nutzen die W-App. Ich auch.
    Aber es ist wie mit allem. Man kann es weglegen, vergessen, ignorieren, oder benutzen.
    Wo ist das Problem?

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  7. Werner Ammann 3. November 2017 um 21:00

    Du sprichst mir aus dem Herzen! Was es in der digitalen Welt so alles gibt, das ich nicht brauche. Ich bin ebenfalls ein Minimalist und damit vollauf zufrieden.
    Das Motz-öpp tönt herrlich, danke!

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  8. modepraline 4. November 2017 um 21:48

    Wie jetzt, es gibt tatsächlich noch Menschen ohne Whats app??? Das wusste ich nicht … sogar meine Eltern haben das … und die sind über 70ig. Uppala .. schon wieder was gelernt! 🙂

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  9. Roswitha 15. November 2017 um 01:03

    Ich habe auch kein Motz-öpp, oder wie auch immer. Ich bin auch nicht bei Facebook, obwohl alle meinen ich müsste doch auf dem neusten Stand sein.
    Warum denn, mir reicht mein altes Handy, was ich nur im Notfall benutze, weil ich eine Flatrate für mein Festnetz und meinen PC habe. Damit bin ich recht zufrieden und reicht mir auch.

    Gefällt 1 Person

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