Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Auf der grössten Pyramide der Welt

Ist der 2’362 m hohe Niesen tatsächlich die grösste Pyramide der Welt, wie uns der Slogan an der Bergbahn glauben machen will? Könnte durchaus sein, schliesslich liegt der Thunersee zu Füssen der Felspyramide gerade mal auf 558 m. Rechne! Die alten Ägypter haben da jedenfalls keine Chance.

Eitel Sonnenschein bereits an der Talstation der Niesenbahn. Unser sechsköpfiges Grüppchen musste eine Bahn lang warten, bevor wir uns mit der nostalgisch anmutenden Standseilbahn bis zur Mittelstation befördern lassen konnten.

Die über hundertjährige Niesenbahn kann mit einigen Superlativen aufwarten.

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Ihr grösster Trumpf ist jedoch die bombastische Aussicht, die wir schon im steilen Aufstieg geniessen konnten.

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Es brauchte einiges an menschlichem Wirken, um hier einen sicheren Wanderweg entstehen zu lassen.

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Die obere Sektion der Niesenbahn.

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Ein Gruss an die Ostsee.

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Ist das nicht der Wahnsinn, diese Aussicht?!? Dabei sind wir noch nicht mal ganz oben.

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Ein letzter Blumengruss kurz unter der Bergstation.

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Das Panorama von der Gipfelplattform aus ist überwältigend. Hier Richtung Thun und Mittelland.

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Einmal nach links gedreht erscheint das Simmental.

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Auf der anderen Seite das Kandertal mit den markanten Flanken des Balmhorns und Altels, links davon Doldenhorn und Blüemlisalp-Gruppe.

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Und zu guter Letzt unser berühmtes Dreigestirn mit Eiger, Mönch und Jungfrau.

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Dieses verstreute Dorf in der Bildmitte, das muss Aeschi sein. Mein angeheirateter Heimatort. Mit meinem Mann zusammen habe ich es nie geschafft, dorthin zu gehen.

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Die Terrasse beim Berghaus ist rege besucht, aber nicht proppenvoll. Trotz leichtem Wind hält man es draussen gut aus. Schliesslich ist es jetzt Herbst und der versierte Wanderer bringt geeignete Kleidung mit auf den Berg.

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Im Abstieg hat es plötzlich mehr Leute. Aber die meisten drehen wohl bald wieder um.

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Wir waren schon bald wieder praktisch alleine unterwegs auf dem guten Pfad. Immer wieder diese sensationelle Aussicht und den ganzen Tag Sonne. Diese Wanderung war Balsam für die Seele.

Vielen Dank fürs Organisieren, Beat.

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Weitere Infos und Bilder zu diesem gelungenen Wandertag gibt es hier.

 

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17 Antworten zu “Auf der grössten Pyramide der Welt

  1. canadaeinfach 12. Oktober 2017 um 02:23

    Schon wieder das Berner Oberland! Und ich sehe sogar den Brienzer See, wie schon bei Werner und Zimi. Danke für die tollen Bilder (und Erinnerungen)!
    LG Anita

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  2. Seifenfrau 12. Oktober 2017 um 06:09

    Ach, wieder so eine beneidenswerte Wanderung…
    Liebe Grüße!

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  3. Silberdistel 12. Oktober 2017 um 09:59

    Boahh, welch überwältigende Ausblicke 😀 Und da bin ich schon immer von der Rhön begeistert … Naja, ist halt eine Art von Minialpen für mich 😉 😀
    Danke für die Grüße an die Ostsee, die ich mir jetzt mal ganz einfach angezogen habe 😀 in Anbetracht der Silberdistel
    Liebe Grüße zurück von der Ostsee schickt die zweibeinige Silberdistel

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  4. Hausfrau Hanna 12. Oktober 2017 um 09:59

    „Hat der Niesen einen Hut,
    liebe Bea,
    ist das Wetter gut!“
    Dieser Wetterprognosespruch hat mich durch die Kindheit begleitet.
    Und gestern hatte der Pyramidenberg wohl einen sehr grossen Hut, wie ich den Bildern in deinem Beitrag entnehmen konnte… 😉

    Herzliche Grüsse
    Hausfrau Hanna

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    • Flohnmobil 13. Oktober 2017 um 11:40

      Da waren beim besten Willen keine Wolken auszumachen am Himmel. Die Panoramatafel meinte sogar, dass man die Höger im Elsass sehen könnte. Dazu war die Luft dann doch etwas zu wenig klar.
      Grüessli
      Bea

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  5. Silberdistel 12. Oktober 2017 um 10:49

    Ich muss mich nochmal zu Wort melden. Ich war übrigens Deiner Neoprensöckliempfehlung gefolgt und habe mir welche zugelegt. Sie haben den Test mit Bravour bestanden, wenn auch nicht in den Alpen. Rhöntauglich sind sie allemal. Tolle Teile!!! Danke noch einmal im Nachhinein für den Tipp.
    Noch einmal liebe Grüße von der Silberdistel

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  6. Werner Ammann 12. Oktober 2017 um 21:05

    Der alljährlich stattfindende Niesenlauf findet jeweils auf der Treppe der Bahn entlang statt. Ich kann da jeweils nur staunen, die schnellsten rennen da in einer Stunde hoch!
    Schöne Bilder mit guter Fernsicht, bei unserem Besuch war das damals leider nicht so toll.
    Gruss vom Werner und Timi

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  7. modepraline 16. Oktober 2017 um 16:25

    Hilf mir zu verstehen, warum man da hochkraxelt, wenn es eine Bahn gibt? Der Ausblick, die Landschaft, alles wunderschön … aber warum hochschwitzen??? Ich würd hochfahren, oben spazieren gehen und möglicherweise runterlaufen … aber hoch … meine Güte … das grenzt ja an Masochismus … ich werde es nie kapieren .. diese Art von Schönheit bleibt mir wohl verwehrt … 🙂

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