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Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Alpen-Sushi

Risotto habe ich für mein Leben gern. Das konnte man in diesem Blog schon mehrfach lesen. Risotto kochen ist ja eigentlich nicht aufwendig. Aber so ein einzelnes Portiönchen Risotto kochen ist irgendwie auch doof, deshalb mache ich neuerdings meist die doppelte Portion. Also gleich viel wie früher.

Aus den vorsätzlichen Resten bereite ich dann etwas Feines zu. Im vorliegenden Fall habe ich Risotto zusammen mit einem Salbei-Blatt in Südtiroler Speck eingewickelt und mit einer eher dünnen Bechamel-Sauce und Parmesan überbacken.

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Ich bin ganz begeistert von meinen Alpen-Sushi. Das nächste Mal werde ich etwas Schabziger an die Sauce geben, dann habe ich noch eine Alpen-Komponente mehr im Teller.

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Gekochter Risotto lässt sich ohne grosse Sauerei einfach zu Rölleli formen. Vielleicht nehme ich das nächste Mal statt Rohschinken oder dergleichen Rauchlachs. Dann werden daraus Norweger-Sushi.

Der Kassensturz hat übrigens mal aufgedeckt, dass das, was in der Migros als überbezahlter Sushi-Reis verkauft wird, nichts anderes als Arborio (also eine klassische Risotto-Reissorte) ist.

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19 Antworten zu “Alpen-Sushi

  1. Frau Körb 8. September 2017 um 22:42

    Hmmmmmmmmmmmmmmmm *dicken Kohlsuppenbauch streichelnd*, das ist mal ein Sushi, was auch satt macht!

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  2. Seifenfrau 9. September 2017 um 08:16

    Sieht ja lecker aus!
    Und „Rölleli“ klingt echt niedlich.
    😉
    Liebe Grüße!

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  3. Erika 9. September 2017 um 10:00

    Risotto in allen Varianten mag ich auch sehr gerne, vorallem jetzt mit frischen Pilzen. Schmeckt aufgewärmt auch gut. Deine Variante ist eine geniale Idee. Da bin ich leider nicht so kreativ.

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    • Flohnmobil 9. September 2017 um 15:18

      Aufgewärmter Risotto ist meines Erachtens zwar immer noch gut, aber nicht so umwerfend gut, wie frisch gekocht. Ich bin da etwas heikel (ich nenne es zwar eher kritisch), finde ich doch schon beim frisch gekochten Risotto den Nachschlag bereits ein bisschen weniger schmatzig. Es heisst nicht umsonst: Der Gast wartet auf den Risotto und nicht umgekehrt.

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  4. modepraline 9. September 2017 um 12:21

    Klingt nicht nur lecker, sondern kreativ! Mega! 🙂

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  5. R + B 9. September 2017 um 17:33

    Ideen muss man haben!!! Bei mir fehlts ab und zu an der Fantasie. Sieht mega gelungen aus. Beim betrachten der Bilder läuft mir der Speichel im Mund zusammen.

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  6. canadaeinfach 9. September 2017 um 18:52

    Du hast dieses Pfännli (auch) noch?! Frau BB lässt grüssen… Der Inhalt sieht wirklich toll aus und bei Reis in allen Varianten mache ich sofort mit.

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    • Flohnmobil 9. September 2017 um 19:51

      Früher hatte Frau BB noch richtig gute Ideen. Heutzutage scheinen sich die Neukreationen mehrheitlich auf Bleche und Backformen in den verschiedensten Formen, Grössen und Materialien zu konzentrieren. Meine Mutter hatte bis vor kurzem noch BB abonniert, deshalb bin ich auf dem Laufenden, was da so alles an Neukreationen auf den Markt gekommen ist.

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  7. Werner Ammann 9. September 2017 um 22:55

    Auch wenn solche Kreationen in meiner Küche völlig unbekannt sind, sie sehen sehr lecker aus!

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  8. Jürg 12. September 2017 um 16:45

    da bekommt man wirklich Hunger – eine sehr gelungene Idee. Lg Jürg

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