Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Botanische Neuigkeiten aus dem Elefantenland

Es ist schon mehr als acht Monate her, da hätte man im Hause Flohnmobil ein Schild “Vorsicht Holzschlag” aufstellen können. Jedenfalls kurzzeitig. Mein innig geliebter Mitbewohner und ich fällten unseren Elefantenfuss. Die denkwürdige Aktion wurde seinerzeit selbstverständlich mit einem eigenen Blogeintrag gewürdigt.

Nach der Radikalkur verblieb der im Vergleich zu vorher sehr übersichtliche Strunk in der Stube, bis es draussen warm genug war. Ich behielt die Schnittstelle gut im Auge. Hier ist sie noch ganz frisch.

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Sie trocknete gut ab und – war da nur der Wunsch Vater des Gedanken? – es schienen sich schon nach 5 Wochen kleine Ausbuchtungen zu bilden.

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Nach weiteren 5 Wochen sah es bereits so aus. Da suchte unverkennbar etwas Grünes seinen Weg ans Tageslicht!!! Schon begann ich zu jubilieren. Es war Anfang Mai und noch stand das karge Überbleibsel des einst so stolzen Elefantenfusses im Wohnzimmer.

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Von Mitte Mai bis Anfang Oktober stand der Elefantenfuss draussen und erhielt täglich bis zu 4 Stunden Sonnenschein. Ich bemühte mich, ihn im Wochentakt um jeweils einen Viertel zu drehen, damit er gleichmässig austreiben konnte.

Nun sieht die Pflanze, die mir in den vergangenen 30 Jahren so sehr ans Herz gewachsen ist, so aus:

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Das Experiment Elefantenfuss kann als 100 Prozent gelungen bezeichnet werden. Sechs Triebe hat der Stamm und ich weiss nun, dass ich diese fast nach Belieben mit einem Messer in die Schranken weisen kann.

Doch es gibt noch eine weitere Erfolgsmeldung. Auch das Stammstück, das ich unmittelbar oben abgesägt hatte, hat ausgetrieben und sieht so aus:

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Einzig der Busch mit dem Grünzeug dran, der im Christbaum-Ständer hätte Wurzeln schlagen sollen, hat den Schirm zugemacht. Das kann ich durchaus verschmerzen.

Die Vorgeschichte zu unserer Baumfäll-Aktion gibt es hier nachzulesen.

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6 Antworten zu “Botanische Neuigkeiten aus dem Elefantenland

  1. Silberdistel 30. Oktober 2016 um 10:34

    Über solche gelungenen Operationen freue ich mich auch immer. Manche pflanzlichen Mitbewohner sind einem ja echt ans Herz gewachsen, nur wachsen einige von ihnen einem mit der Zeit auch über den Kopf. Schade, wenn man sich dann ganz von ihnen trennen müsste.
    Gratuliere zur gelungenen OP 😀

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  2. Roswitha 30. Oktober 2016 um 12:41

    Ich hatte vor einiger Zeit auch einige Pflanzen in ihre Schranken weisen müssen, nachdem sie im Wasser Wurzeln gebildtet hatten habe ich sie in Erde eingesetzt. Nun hoffe ich inständig, dass sie sich gut weiter entwickeln.

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  3. lieschenmuellergaertnert 30. Oktober 2016 um 18:54

    Tolle Dokumentation. LG Annette

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