Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Beinahe zu spät bemerkt

Es dauerte eine nicht in Anzahl Tage zu fassende Weile, bis wir die Veränderung bemerkten.

Zuerst ist uns aufgefallen, dass das Auto immer vor der Haustüre steht. Dann haben wir geglaubt, sie schon länger nicht mehr gesehen zu haben. Auch das charakteristische Geräusch des Türschlosses hat auf sich warten lassen. Schliesslich haben wir uns eingebildet, es habe schon erfreulich lange nicht mehr gestunken im Treppenhaus.

Die Summe aller Erkenntnisse kann nur eines bedeuten: Unsere Nachbarn sind in den Ferien.

Das mögen wir ihnen von ganzem Herzen gönnen. Aber noch viel mehr uns und den anderen Bewohnern im Haus. Wo immer sie hin verreist sein mögen – hoffentlich halten sie es noch ganz, ganz lange dort aus.



Und nun noch zur Auflösung des Rätsels des gestrigen Beitrags. Es handelt sich, wie richtigerweise getippt wurde, um Käsebretter. Sauber gereinigt harren sie ihrer Verwendung. Entdeckt habe ich die Bretter aus Fichtenholz bei einer grossen Käserei auf dem Urnerboden, die den Aufschriften nach zu schliessen auch die Migros beliefert. In der Vollversion sieht das Bild so aus:

DSC01402

Oder so:

DSC01403

Wen es interessiert, hier finden sich einige Hinweise zu Käsebrettern und deren Pflege.

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7 Antworten zu “Beinahe zu spät bemerkt

  1. R + B 16. September 2016 um 19:40

    Hoffentlich sind die Nachbarn auf einer längeren Weltreise. Es wäre allen Bewohnern dieses Hauses zu gönnen!
    Schöne Abig

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  2. Frau Körb 16. September 2016 um 22:40

    Vielleicht können Sie ja ganz heimlich die Schlösser austauschen, oder betriebsunfähig manipulieren?
    Ist bei den meinigen von ähnlichem Kaliber leider nicht anwendbar, die benutzen keine Schlüssel. Oder Schlösser. Oder Türen an sich…

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    • Flohnmobil 17. September 2016 um 10:22

      Sie wohnen in eine Geisterhaus, Frau Körb???

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      • Frau Körb 17. September 2016 um 21:02

        Ach wie wäre das schön! Da könnte man einfach den ortseigenen Exorzisten rufen und hokuspokus hexendreck ist die ganze Bagage dann weg.
        Nein, die hiesig grauenvollen Nachbarn sind direkte Nachfahren des fahrenden Volkes und machen ihrem Namen alle Ehre, indem sie mit allem, was da fahren kann, den Hausgang blockieren, um dann zu gefühlt 50st bis weit nach 2 Uhr morgens so garstig schlechte Kost zu bereiten und lautstark zu verzehren, dass… aber nun ja. Ich bin am sinnen, allein die Lösung zog von hinnen, als mir denn der Vermieter sagte – denen hab ich doch schon vor Jahren gekündigt, pfff, da weiß ich jetzt auch nicht…
        Weitere Episödchen finden Sie zB hier: https://fraukoerb.wordpress.com/2014/07/27/feuersturm/
        Mit besten Grüßen von der Front, die hiesige Verschnauf (Oh wie wörtlich wahr…!)-pause ist leider vorüber.

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  3. Werner Ammann 17. September 2016 um 08:55

    Bei deinem Bericht kommt gleich Hoffnung auf. Mein Nachbar könnte auch mal bitte für eine längere Zeit verreisen und möglichst nie mehr zurückkommen. Nun ja, die Hoffnung stirbt zuletzt 🙂
    Grüessli vom Werner und Timi, die ja auch nicht immer zuhause sind…

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