Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Beamtisch

Das Schreiben lag heute in unserem Briefkasten. Dezent der Aufdruck des Absenders. Tendenziell unerfreulich der Inhalt. Das Öffnen war einigermassen spannend wenn nicht sogar anspannend, schliesslich war die seinerzeitige Erleuchtung unübersehbar gewesen. Die Frage war nur noch: Wie viel würde es sein?

DSC07059

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr

Anlässlich einer Geschwindigkeitskontrolle stellten wir fest, dass der/die Lenker/Lenkerin des untenstehenden Fahrzeuges folgende Uebertretung/en gemäss Ordnungsbussenliste im Strassenverkehr (OBV) begangen hat.

—— Es folgt die Litanei wo, wann, wieviel und wieviel nach Abzug der Sicherheitsmarge. ——

Da Ihnen die Uebertretung nicht sofort eröffnet und der Bussenbetrag nicht direkt erhoben werden konnte, bitten wir Sie, den Betrag mittels untenstehenden (Achtung: Fehler!!!) Einzahlungsschein innerhalb von 30 Tagen zu überweisen. Wird diese Gelegenheit innerhalb der vorgeschriebenen Frist nicht benutzt, wird das ordentliche Verfahren eingeleitet, das heisst (Achtung: Fehler!!!) es erfolgt eine Verzeigung.

Mit freundlichen Grüssen
KANTONSPOLIZEI GLARUS
FD Verkehr / Radarverwaltung

Nette Worte für eine Geschwindigkeitsbusse, nicht wahr? Nicht ganz fehlerfrei zwar, nichts desto Trotz unmissverständlich. Das ganze Blabla lasen wir natürlich erst im Nachhinein, entscheidend war, dass die Busse nur sechzig Franken betrug, obschon der Mitbewohner im Achtziger-Bereich mit fast hundert gebrettert war. Und nun soll mir niemand mehr sagen, es sei nicht wichtig, ob man vom Beifahrersitz aus auf den Tacho sehen kann!

Habt ihr übrigens gewusst, dass die Bussen nicht überall in der Schweiz gleich hoch sind? Selbst auf Autobahnen nicht. Finde ich ehrlich gesagt etwas seltsam.

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8 Antworten zu “Beamtisch

  1. Tanja im Norden 12. August 2016 um 20:40

    Ah, jetzt verstehe ich. Da hast Du natürlich recht!

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  2. anneinsideoffice 12. August 2016 um 20:52

    Ich weiss nur dass es auch darauf ankommt ob der Radar Fest installiert ist oder nur fliegend. Beim Festen gibt es weniger Abzug.
    Meinen Männe hat es in den letzten Jahren ausserorts zweimal mit ziemlicher Überschreitung geblitzt und die Busse kam nie. Bei mir kommt jede Blitzbusse, wobei es seit Jahren keine mehr gab. Aber als ich für die Arbeit jahrelang 40 Kilometer pro Weg fuhr, da blitzte es schon öfters, weil ich da auch schneller fuhr als heute.

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    • Flohnmobil 13. August 2016 um 21:48

      Es ist auch wirklich tami schnell passiert, auch wenn man „normalerweise“ nicht kein Fräser ist. Einmal der Blick nicht auf dem Tacho und schon – BLITZ!
      Der besagte Blitz ist übrigens in der Achtziger-Zone am Walensee heimwärts in einem Tunnel. Sieht ganz so aus, als ob er fest installiert sei.

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  3. Seifenfrau 13. August 2016 um 08:11

    Ja, statistisch gesehen wird man schon manchmal geblitzt.
    Seltsamerweise meistens, wenn man es eilig hat.
    Natürlich ist das völlig ungerecht. Völlig.
    Das Foto ist große Klasse!
    Liebe Grüße!

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  4. merlanne 13. August 2016 um 09:12

    Bis vor etwa drei/vier Monaten gab es keine „Blitze“ in Luxemburg. Jetzt wurden überall welche montiert und ich warte mal gespannt, wann der erste Bescheid dieser Art hier im Kasten liegt ;-).
    Liebe Grüsse und ein schönes Wochenende! Fahrt langsam.
    Claudine

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