Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Beschildert geschildert (83)

Das Internet ist eine feine Sache. Man findet so vieles. Und so vieles, das man sucht, findet man nicht. Zumindest nicht auf Anhieb.

Im letzten August hatte ich einen Aufruf gestartet, ob jemand sich an das Plakat “Wundere Dich nicht wandere” erinnern könne. Es konnte niemand. Zumindest nicht auf Anhieb.

Doch vor wenigen Tagen schrieb mir jemand einen Kommentar auf den damaligen Beitrag. Das seinerzeitige Plakat sei bei ihnen vor kurzem eingescannt worden. Mit “ihnen” so viel darf ich verraten, ist die SZU gemeint, in der Vollversion: die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG.

Natürlich wollte ich wissen, auf welchen unergründlichen Wegen die Person auf meinen Blog gestossen sei. Und das wiederum ist wenig mysteriös. Es wurde nämlich einfach “wundere dich nicht wandere” gegoogelt.

Und nun will ich euch das Plakat, das in meiner Kindheit an den Bahnhöfen des betroffenen Bahnunternehmens hing, nicht mehr länger vorenthalten. Ich finde es extrem lässig, dass es mir zur Verfügung gestellt wurde.

Voilà:

wundere_dich_nicht_wandere_retusche

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8 Antworten zu “Beschildert geschildert (83)

  1. R + B 15. Juni 2016 um 14:33

    Da ich ein Bodensee-Kind bin, kenne ich dieses Plakat aus früheren Zeiten nicht. Aber es sieht richtig nostalgisch aus.
    Es Grüessli

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  2. Werner Ammann 15. Juni 2016 um 23:59

    Also ich mag mich nicht an ein solches Plakat erinnern, ging wohl irgendwie an mir vorbei. Gefällt mir aber sehr gut, auch wenn es nostalgisch aussieht, die Aussage ist topaktuell!
    Gruss vom Werner

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    • Flohnmobil 16. Juni 2016 um 21:36

      Kannst du dich an den alten, überirdischen (Kopf-)Bahnhof Selnau erinnern? Ich habe in den Siebziger Jahren im Sihltal gewohnt und das war jedes Mal so eine Sache, wenn wir auf den HB mussten. Entweder mit dem Tram 1 x umsteigen an den Bahnhof oder zu Fuss durch die halbe Stadt, was meist nicht länger dauerte.
      Grüessli
      Bea

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  3. Seifenfrau 16. Juni 2016 um 06:32

    Zieht der Herr auf dem Plakat noch mehr aus?
    Ist das Werbung für Nacktwandern?
    ?

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    • Flohnmobil 16. Juni 2016 um 21:39

      Nein, liebe Gine, der Herr bleibt einigermassen züchtig auf der Waage stehen. Sein Anblick ist auch so schon unerfreulich genug. 😉
      Nackt gewandert wurde bei uns in einer anderen Landesgegend. Mittlerweile ist es von höchster Instanz verboten worden. Zum Glück!
      Grüessli
      Bea

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  4. canadaeinfach 17. Juni 2016 um 16:15

    Bahnhofwaagen! Tatsächlich erinnere ich mich jetzt auch wieder daran. Aber das Plakat gab’s in meinem Revier auch nicht. Ich lebte ja auch nicht vor den Toren dieser Stadt.
    Wenigstens haben sie die schönen Bahnhofsuhren (noch) nicht abgeschafft!
    LG Anita

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