Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Eine Gurke auf dem Weg nach ganz oben

Gestern machte ich das, was ich schon lange machen wollte, aber wegen dem Wetter immer wieder vor mich her geschoben hatte: Ich fuhr ins Gartencenter. Und zwar in eines, das weitherum bekannt ist. Auf dem Weg dahin fuhr ich mindestens an einem halben Dutzend Gärtnereien und Gartenfachmärkten von Grossverteilern vorbei. Aber ich war wild entschlossen, meinen Weg bis zu Meiers Gartencenter fortzusetzen.

Aus Erfahrung wusste ich: Das würde ein teurer Ausflug werden. Teurer, weil der Basilikum bei Obi nur gut die Hälfte kosten würde. Teurer aber auch, weil es bei Meier so tolle Pflanzen gibt, die man sonst nirgends sieht. Das war gestern auch nicht anders.

Ich liebe es, durch dieses Pflanzenparadies zu laufen! Wenn ich doch nur einen grösseren Garten hätte! Auch wenn ich keine Tomaten und Bohnen anpflanzen kann, schwelge ich gern in den botanischen Möglichkeiten, die die Pflanzsaison mit sich bringt.

Und dann sah ich ihn. Auf meinem Rundgang fernab von Gemüsesetzlingen und meterhohen Olivenbäumen  brachte er mich zum Schmunzeln.

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Für Fr. 16.90 darf sich die Gurke am eigens für sie konstruierten Turm emporwinden. Für dieses Geld – so dachte ich mir, als ich mich vom Anblick des Gurkenturms wieder erholt hatte – kauft man schon die eine oder andere Gurke. Oder man konstruiert mit wenigen Handgriffen ein Klettergerüst. Aber der moderne Gartenmensch braucht offenbar derartige Hilfestellungen. Ich überlege mir gerade, ob es – für einen bescheidenen Aufpreis – eine passende App gibt, die Alarm schlägt, sollte die Gugummere auf Abwege geraten.

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6 Antworten zu “Eine Gurke auf dem Weg nach ganz oben

  1. R + B 21. Mai 2016 um 15:48

    Meine Gurken wachsen auf einem Rest-Armierungsgitter in die Höhe. Auf jeder Baustelle ist dieses Abfallgitter gratis zu haben. Wir erfreuen uns Jahr für Jahr an unseren selbst gezogenen Gurken.
    Es Grüessli

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    • Flohnmobil 22. Mai 2016 um 17:23

      *räusper*
      Armierungsnetze sind grundsätzlich nicht gratis.
      Irgend jemand musste dieses Gurkenturm-Imitat mal finanzieren. Aber ich gehe davon aus, dass ihr als rechtschaffene Bürger ein Abfall-Armierungsnetz vor dem Einstampfen gewahrt habt.
      Grüessli
      Bea

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  2. Erika 21. Mai 2016 um 16:46

    Da war ich gestern auch, mit dem Körbchen und dem festen Vorsatz nur Kräuter zu holen. Dieser Gartencenter ist genial! Ok, am Ende war das Körbchen supervoll😉

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    • Flohnmobil 22. Mai 2016 um 17:26

      Dann hätten wir uns offenbar beinahe vor dem Chrüterhüüsli getroffen. Ich hab mir dort einen „griechischen Basilikum“ gekauft. In Frankreich wird das gleiche Kraut zwar als „Basilique Marseillaise“ angepriesen. So oder so fein!
      Ausserdem brachte ich eine Hängefuchsie, einen englischen Geranium, eine Duftgeranie und etwas Rucola nach Hause. Und viele Ideen, was man noch pflanzen könnte… 😉

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