Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Kuchen aus Zeitungspapier

Wenn das die Österreicher können, kann ich es auch, war ich überzeugt, und griff im Laden bei Innsbruck beherzt zu. Stunden Später erblickte ich im heimischen Kühlschrank vier schon etwas schrumpelige Birnen und schon nahm das Rezept Formen an.

Ich konnte mir nicht recht vorstellen, wie viel Teig sich in dem kleinen Päckchen befinden sollte. Nachdem ich alles sorgfältig ausgepackt hatte, kamen vier Blatt à ca. 40 x 40 cm zum Vorschein. Bestenfalls halb so dick wie Zeitungspapier!

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Ich schälte und würfelte meine vier betagten Birnen, vermischte sie mit Zitronensaft und –Schale, röstete etwas Brotbröösmeli in der Bratpfanne zusammen mit Zucker und gemahlenen Nüssen und verteilte alles auf dem vierlagigen Zeitungspapier, das ich vorab einzeln mit flüssiger Butter bestrichen hatte. Dann rollte ich alles satt ein.

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Nach 30 Minuten im 180 Grad heissen Backofen war mein Birnen-Nuss-Strudel fertig.

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Zusammen mit warmer Vanille-Sauce war das Zeitungspapier-Konstrukt sehr lecker. Und meine Fantasie für weitere Strudel geht seither beinahe mit mir durch.

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12 Antworten zu “Kuchen aus Zeitungspapier

  1. runningtom 1. Mai 2016 um 16:57

    Sieht lecker aus

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  2. R + B 1. Mai 2016 um 17:39

    Kaum zu Hause steht sie schon wieder In der Backstube! Die Katze lässt das mausen nicht. Du hast wohl mehrere Wiener Strudelteig gekauft um noch neue Desserts zu kreieren. Punkto so dünn wie Zeitungspapier, vielleicht geht auch der Tagi.

    En schöne Abig und en Gruess

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  3. Jürg 1. Mai 2016 um 18:26

    Meine Frau hat diesen Beitrag von dir gelesen und sofort bei mir das nächste Dessert bestellt: einen leckeren Birnen-Nuss-Strudel. Sieht super aus ! Gruess Jürg

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    • Flohnmobil 3. Mai 2016 um 16:19

      Alle Achtung, Frau Zimi versteht was von Desserts!
      Der Strudel war wirklich gut, vor allem ganz frisch aus dem Ofen (ein weiterer Pluspunkt). Aber auch am zweiten Tag hat er noch gut geschmeckt. Bloss Strudelteig selber machen, das mag ich mir nicht antun.
      Grüessli
      Bea

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  4. Werner Ammann 1. Mai 2016 um 20:50

    Toll sieht das aus, darf ich dir meine Bewunderung mitteilen?
    Wenn ich mal nicht mehr wandern mag, bilde ich mich glaubs in der Küche weiter 😉
    Gruess vom Werner

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    • Flohnmobil 3. Mai 2016 um 16:21

      Oh, ich werde ja ganz rot.
      So ein Strudel ist ehrlich nicht schwierig zu backen (sofern man wie ich den Teig fertig kauft). Weiterbildung in der Küche ist übrigens DIE Schlechtwetter-Beschäftigung (… und wenn’s abverreckt, frisst’s vielleicht noch Timi, sagt der Mitbewohner!).
      Grüessli
      Bea

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  5. Tanja im Norden 2. Mai 2016 um 09:43

    Klingt ja gar nicht so schwer. Muss ich doch mal schauen, ob’s den in Deutschland auch gibt. Vor meinem inneren Auge entsteht gerade schon ein Gemüsestrudel mit Ziegenkäse 🙂

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    • Flohnmobil 3. Mai 2016 um 16:23

      Oh wie toll, dass du dich auch grad inspirieren lässt.
      Bei uns kann man Strudelteig im Supermarkt kaufen. Alternativ geht’s auch mit Blätterteig, da ist dann halt das „Zeitungspapier“ etwas dicker. 😉

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