Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Beschildert geschildert (79)

An den frühlingshaft warmen Temperaturen dürfte sich heute allerlei Wassergeflügel gefreut haben. Nicht, weil seine Füsse etwas wohltemperierter waren als auch schon, sondern weil sich bei solchem Wetter der Mensch gerne ins Freie begibt. Und dabei etwas Sinnvolles machen will. Meint er.

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Allen Warnhinweisen und Verboten zum Trotz, es bleibt einfach eine beliebte Beschäftigung für Kinder, Enten & Co. altes Brot zu verfüttern. Und gleichzeitig beruhigt es das schlechte Gewissen der Eltern, dass sie das alte Brot nicht wegwerfen müssen.

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6 Antworten zu “Beschildert geschildert (79)

  1. Werner Ammann 3. April 2016 um 21:56

    Auf meinen Wanderungen habe ich an so einigen Orten ähnliche Schilder gesehen, und häufig wenig daneben genau solche Ignoranten wie auf deinem Bild. Argumente dafür und dagegen findet man so einige in diesem Artikel und dessen Kommentaren:
    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Altes-Brot-fuer-Ente-und-Schwan/story/24003439
    Ich muss meinen Timi jeweils auch von den vielen Brotresten wegziehen, die von den Fütterungen auf der Murgbrücke beim Bahnhof Frauenfeld noch herumliegen 🙂
    Gruess vom Werner

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    • Flohnmobil 5. April 2016 um 11:07

      Der Widmer und ich waren offenbar am gleichen Ort unterwegs, wenn auch nicht zur gleichen Zeit.
      Und ja, diese Fütterei ist wirklich mühsam, ich möchte nicht wissen, wie viele Ratten sich von dem Brot ernähren. Aber haben wir nicht alle schon mal…

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  2. Seifenfrau 4. April 2016 um 07:47

    Hm.
    Zu meiner „Schande“ muss ich ja bekennen, dass ich sehr oft mit der Enkeline Enten füttern gehe, im Bayreuther Hofgarten. Allerdings ist dort nirgends ein Verbotsschild zu finden, was Entenfüttern betrifft. (Man darf auf den meisten Wegen nicht Rad fahren und Hunde sind an der Leine zu führen, aber nichts über die Enten).
    Und wir sind auch nicht die einzigen!

    Letztes Jahr waren sogar mehrere Waller in den Hofgartengewässern, aber das ist ein anderes Thema. Echt.

    Muss ich mich nun schuldig fühlen, obwohl nirgends ein Verbotsschild steht?
    Wir schneiden das harte Brot immer auch in entengerechte Stücke.

    Beste Grüße!
    Quak.

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    • Flohnmobil 5. April 2016 um 11:11

      Liebe Gine, es ist offenbar bei euch (noch) nicht verboten, Enten zu füttern. Und wie du siehst, hält sich bei uns niemand an das Verbot. Für die Viecher ist es offenbar wirklich nicht gesund, egal wie mundgerecht die Happen sein mögen. Ich verurteile niemanden, aber wenn du mit deiner Enkelin Enten füttern gehst, wird sie das mit ihren Enkeln in 50 Jahren auch machen. :-/
      Es quakt zurück
      Bea

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  3. Pingback: Schwanensee | Flohnmobil - im Alltag unterwegs

  4. Frau Körb 5. April 2016 um 18:28

    Das ist aber nett bei Ihnen beschrieben. In meinen Gefilden steht da nur kurz und bündig: Füttern verboten! Bei Zuwiderhandlung 1000€ Strafe.
    Aber auch hier werden die Wassertiere ordentlich verfüttert und irgendwann, wenn sie denn rund, fett und gerade schnell genug für mich sind, wird es einen ordentlichen Gänsebraten geben. Handgesammelt und selbstgepflückt.
    Mit herzlichen Grüßen
    Frau K.

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