Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Seltsames in der Büchse

Letzthin schälte am Fernseher einer Schwarzwurzeln. Das versetzte meinen innig geliebten Mitbewohner ins Grübeln. Schwarzwurzeln, verkündete er, Schwarzwurzeln hätte er zwar früher selber im Garten angepflanzt, aber gegessen hätte er schon lange keine mehr.

Letzterem konnte ich beipflichten. Nicht nur das, ich bin mir ganz bombensicher, dass ich noch nie eine ganze Schwarzwurzel in der Hand hielt, geschweige denn jemals eine verkochte. Ich weiss wirklich nur vom Hörensagen, dass Schwarzwurzeln, so blütenweiss sie in gekochtem Zustand auch sein mögen, ganz fürchterlich schwarze Hände hinterlassen beim Schälen.

Schwarzwurzeln, so beeilte ich mich zu sagen, Schwarzwurzeln wurden mir als Kind immer aus der Dose vorgetischt. Zusammen mit Erbsli, Rüebli und Eierschwämmli. Ob es das immer noch gab?

Ich musste im Internet nicht lange suchen, um meine Frage beantwortet zu wissen. Diese absurde Mischung wird noch immer eingebüchst. Erstaunlich, dass sich die “Gemüseplatte nach Jägerart” über Jahrzehnte halten konnte.

gemüse

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12 Antworten zu “Seltsames in der Büchse

  1. brizanne 1. Dezember 2015 um 12:43

    Ich habe jeweils die Schwarzwurzeln aussortiert 😉 nach dem Motto das Gute ins Kröpfchen….
    Wünsche dir einen heiteren 1. Dezember!
    bbbbbrigitte

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  2. merlanne 1. Dezember 2015 um 14:37

    Wir essen hier regelmässig Schwarzwurzeln und ich mag ihren Geschmack. Beim Schälen ziehe ich Plastikhandschuhe an.
    Liebe Grüsse,
    Claudine

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    • Flohnmobil 2. Dezember 2015 um 17:19

      Ich würde sie auch mögen. Wahrscheinlich. Wenn sie so ähnlich sind wie aus der Büchse. Aber ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, wann und ob mir das letzte Mal Schwarzwurzeln vorgesetzt wurden.

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  3. anneinsideoffice 1. Dezember 2015 um 19:37

    Die aus der Büchse liebte ich immer, deshalb habe ich vor wenigen Jahren mal Schwarzwurzel Gemüse gekauft.
    Irgendwie war nicht nur das Abfärben ein Problem beim Rüsten, irgendwie dünkte es mich auch klebrig? Ich brachte die Schale fast nicht runter.
    Auf jeden Fall habe ich danach nie mehr frische Schwarzwurzeln zubereitet.
    Vielleicht habe ich auch alles falsch gemacht 😉

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  4. Werner Ammann 1. Dezember 2015 um 21:10

    Ich kenne die Schwarzwurzeln (natürlich) nur aus der Büchse. Ich hab mich jeweils über den Namen gewundert, weil die ja weiss sind in der Büchse.
    Ich gehöre zu dieser Spezies, die diese „Gemüseplatte nach Jägerart“ durch häufigen Kauf all die Jahre hindurch am Leben gehalten hat 🙂
    Aber schön zu erfahren, wie Schwarzwurzeln anscheinend „richtig“ aussehen!
    Gruess vom Werner und Timi

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  5. Jürg 1. Dezember 2015 um 21:29

    Diese Konservengemüseplatte kenne ich auch noch aus meiner Kindheit. Uebrigens – Schwarzwurzeln sind wirklich etwas feines – sieh auf meiner Seite unter Label „Schwarzwurzelsuppe. Gruss Jürg

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