Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Fahrer des Grauens

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Es sind tolle Errungenschaften der Technik, die da an unseren Automobilen eingebaut werden. Wirklich!

Der Regensensor lässt den Scheibenwischer in unterschiedlicher Intensität über die Scheibe wischen. Parksensoren piepsen wie von Sinnen, wenn wir zu nahe auf ein Hindernis auffahren. Das Navi führt uns – mehr oder weniger – direkt zum gewünschten Ziel. Eine der grössten Errungenschaften seit der Erfindung des Automobils ist sicherlich das Automatik-Getriebe. So sehe ich das zumindest.

All diese technischen Errungenschaften, die letztlich auf unseren Komfort und Sicherheit hinzielen, setzen dennoch voraus, dass der Automobilist vor dem Einstieg ins Auto sein Hirn in Betrieb nimmt. Was, wie ich immer wieder mit Erstaunen zur Kenntnis nehme, keinesfalls selbstverständlich ist.

Die Licht-Automatik am Fahrzeug ist an sich eine gute Sache. Nie mehr muss ich bei der Einfahrt ins Tunnel das Abblendlicht einschalten. Und nie mehr ist die Batterie leer, weil ich das Licht über Nacht hab brennen lassen. Allerdings merken die Sensoren nicht, wenn stockdicker Nebel herrscht. Und so fährt manch einer dieser Tage quietschfidel nur mit dem Tagfahrlicht, gerne auch nur mit Standlicht oder überhaupt keiner Beleuchtung, durch die Gegend.

Ein derartiges Mass an Nachlässigkeit kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, geht es doch um die eigene Sicherheit. Aber vielleicht merken es die Betroffenen ja erst, wenn es ihnen die Polizei erklärt. Und solche Erläuterungen gibt es in der Regel nicht umsonst.

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7 Antworten zu “Fahrer des Grauens

  1. Womolix 13. November 2015 um 12:29

    Da hast Du ein Thema gefunden, das die Entwickler von Fahrerassistenzsystemen noch nicht entdeckt haben😉. Lass dir die Idee patentieren. Dann wirst du wie Donald Druck im Geld schwimmen. 😂

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    • Flohnmobil 14. November 2015 um 17:35

      Man sieht ja, zu was die Autoentwickler alles fähig sind… 😦
      Ich denke, wenn das mit dem Nebel erkennen so einfach wäre, gäbe es den Sensor längst. Und vielleicht gibt es ihn, nur unser auch schon wieder dreijähriges Auto hat ihn nicht?

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      • Womolix 14. November 2015 um 17:43

        Ich glaube eher, die Automobilindustrie hat das absichtlich nicht auf den Markt gebracht, sonst hätten die Männerspielzeuge gar keine Knöpfe mehr an denen die Männer weitestgehend gefahrlos rumspielen können. 😂😃😅

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  2. Erika 13. November 2015 um 17:56

    Im Moment sieht man leider alle „Licht-Varianten“. Voll aufgeblendet und Nebelleuchte ohne Nebel.
    Die meisten sind sich der Mängel ihrer Licht- Automatik nicht bewusst. Ich freue mich schon auf den ersten Schnee…dann wirds noch bunter…doch da bleiben wir ganz cool und beissen ins Lenkrad. Schönes Wochenende Erika

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