Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Wie denn? Wo denn? Was denn?

Wenn wir uns für einen Housesitting Job bewerben, dann müssen diverse Bedingungen erfüllt sein. Zuallererst müssen die geografischen Voraussetzungen unseren Vorstellungen entsprechen. Wir würden nie irgendwo ein Housesitting antreten oder nur schon in Betracht ziehen, das an einem Ort liegt, wo wir selber nicht in die Ferien fahren würden. Wäre ja schön doof…

Dann muss es natürlich zu einer Jahreszeit sein, wo wir vor Ort auch etwas anfangen können. Ich will ja nicht im Dezember in einem ehrwürdigen Schloss in Schottland Socken stricken und Kreuzworträtsel lösen!

Die Aufgaben, die an uns gestellt werden, müssen in einem vertretbaren Rahmen sein. Manchmal wird die Housesitting Platform nämlich als Vermittlung für billige Arbeitskräfte missbraucht. “Sie können in wunderbarer Umgebung wohnen, dafür erwarten wir von Ihnen, dass sie 25 Stunden Gartenarbeit pro Woche verrichten.” Nein Danke!

Und dann müssen natürlich auch die Tiere behütbar sein. Auf einen Job mit Schlangen oder Ratten würden wir uns nicht bewerben. Katzen kommen auch nicht in Frage, denn ich reagiere auf Stubentiger allergisch. Und aus unserem jüngsten Housesitting haben wir gelernt, dass drei Hunde – vor allem, wenn sie getrennt gehalten werden müssen – wohl ein Hund zu viel ist.

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Dennoch, wir werden weiter Ausschau halten nach geeigneten Angeboten. Wir finden noch immer, dass Housesitting für uns ein idealer Zeitvertrieb ist. Und eine wertvolle Erfahrung dazu.

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13 Antworten zu “Wie denn? Wo denn? Was denn?

  1. smamap1 21. September 2015 um 19:36

    … das bringt mich auf eine Idee …….. Danke !!!

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  2. inerlime 21. September 2015 um 20:38

    Sehr schön, danke fürs mit-teilen…

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  3. Anhora 21. September 2015 um 20:43

    Wenn ich das noch eine Weile mitlese, möcht ich das auch machen. Hab ja demnächst Zeit …
    Lohnt sich das denn finanziell, oder ist es mehr ein günstiger Urlaub?

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    • Flohnmobil 22. September 2015 um 16:28

      Das lässt sich nicht mit einem Satz beantworten, liebe Anhora. In der Regel gilt: Housesitting gegen gratis Unterkunft. Dazu sind mehr oder weniger Aufgaben zu bewältigen. Für die Anreise kommt man selber auf und trägt wohl auch das Risiko einer kurzfristigen Absage seitens der Hausbesitzer (allerdings kann denen natürlich das gleiche blühen). Ich glaube nicht, dass eine Reiseversicherung beispielsweise die Kosten einer nicht angetretenen Fährenüberfahrt übernehmen würde mit der Begründung „Housesitting abgesagt“.
      Für uns lohnt es sich insbesondere, weil wir so den Einblick in eine ganz andere Welt erhalten. Familienanschluss in Abwesenheit der Familie, wenn du so willst.
      Wenn ich bedenke, was für ein traumhaftes Anwesen wir in der Provence im Mai gehütet haben (samt Hund, den wir aufgrund der neusten Erfahrung gar nicht mehr so schlimm finden) und jenes Haus im Sommer für £ 4000/Woche vermietet wird, dann war der Aufenthalt dort nicht nur schön, sondern auch äusserst preiswert.

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  4. petrasreiseblog 22. September 2015 um 05:17

    Genau… Es bringt auf Ideen und wirft Fragen auf! Spannend allemal…

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  5. Hausfrau Hanna 22. September 2015 um 08:15

    Im ehrwürdigen Schloss in Schottland Socken stricken und Kreuzworträtsel lösen,
    liebe Frau Flohnmobil,
    dazu ein Schlossgespenst, das regelmässig zu Besuch kommt und herumspukt…
    Also mir würde das gefallen 😉

    Herzlichen Gruss
    Hausfrau Hanna

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