Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Der aufgeräumte Berg

Wir Schweizer sind ein ordentliches, ordnungsliebendes Volk. Das hat sich längst herumgesprochen, ist weitherum bekannt. Heute habe ich den Beweis dafür angetroffen. Unsereins räumt ganze Gipfel auf! Seht selbst:

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Da staunt ihr, was!?!

Der aufgeräumte Berggipfel ist das Kistenstöckli (2’746 m), auf Romanisch Muot da Rubi.  Er gilt als eigentliches Wahrzeichen von Brigels und ist von weither sichtbar. Mich erinnert das Kistenstöckli immer an eine umgekehrte Zaine (ein verkehrter, geflochtener Korb).

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Je näher man ihm kommt, desto unnahbarer wirkt es. Der Aufstieg jedoch erfolgt von der linken Seite her und ist – Schwindelfreiheit vorausgesetzt – gut machbar. Diverse Ketten entschärfen die ausgesetzten Stellen.

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Am Fusse des Kistenstöcklis liegt die Bifertenhütte, die man von der Alp Quader aus (mit dem PW ab Brigels erreichbar) in gut 2 Stunden erwandert.

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Wenn ihr das Kistenstöckli auch mal besteigen wollt: Es hat aller Aufgeräumtheit zum Trotz noch genügend Steine auf dem Gipfel, um einen Steinmann zu konstruieren. Es muss ja nicht gerade ein solches Vorzeigemodell sein.

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9 Antworten zu “Der aufgeräumte Berg

  1. anneinsideoffice 29. August 2015 um 08:00

    Da lässt es sich die Sonnegut geniessen! Gruss aus der Surselva

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  2. runningtom 29. August 2015 um 09:51

    Das erste Mal hab ich so aufgestapelte Steine am Zürichsee gesehen. Da hat das ein Australier gemacht und dazu die passende leicht esoterisch klingende Musik abgespielt (und verkauft). Inzwischen hab ich das Phänomen der übereinander gelegten Steine auch schon in Mallorca entdeckt. Aber auch da gehen ja viele Schweizer hin 😉

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  3. Anita 29. August 2015 um 17:35

    Ob da vielleicht noch ein paar Inuits auf dem Berg waren und auch „inukshuk“ aufstellten? Deren Bedeutung ist: „Someone was here“ or „You are on the right path.“ – was ja beides stimmt…

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    • Flohnmobil 30. August 2015 um 14:59

      Keine Ahnung, wer hier am Werk war. Ich habe es als Spielerei mit den Steinen interpretiert. Dass da mehr dahinter stecken könnte, wie in den obigen Kommentaren angedeutet, darauf bin ich nicht gekommen.

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  4. Anhora 29. August 2015 um 22:52

    Am Ufer des Bodensees haben wir auch schon oft diese Steinstapel gesehen. Sie haben alle ihre ganz eigene Schönheit. 🙂

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