Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Des Rätsels Lösung

Kürzlich habe ich hier im Blog die Frage gestellt, das für ein Ding ist.

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Meine Leser haben mir diverse Lösungsvorschläge unterbreitet. Sie reichten von Folterinstrument über  Eierquetsche, Füsschen bis hin zu Schraubzwinge. Ganz unrecht hatte wohl niemand, denn ich kann mir durchaus vorstellen, dass das rätselhafte Konstrukt all diese Erwartungen erfüllen könnte. Etwas richtiger lagen all jene, die dem 450 Gramm schweren Teil Qualitäten als Nussknacker zumuteten.

Tatsächlich handelt es sich hier um einen Nussknacker. Aber nicht irgendein Nussknacker, sondern um ein B.O.N.K. – Bart’s Original Nut Kracker. Mit ihm knackt man Macadamias, die härtesten Nüsse der Welt.

Mit einem normalen Nussknacker, das merkten wir schnell, ist diesen wohlschmeckenden, in Australien beheimateten Nüssen nämlich nicht beizukommen. Bevor wir uns dort einen B.O.N.K. anschafften, improvisierten wir mit Rohrzange und Hammer. Was vor allem der Untergrund nicht immer zu schätzen wusste.

Mein Entzücken war gross, als wir in Norden von New South Wales auf Macadamia-Bäume stiessen.

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Und die Nüsse waren reif. Wir lasen einige zusammen und konnten unseren B.O.N.K. einsetzen.

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Macadamias werden bei uns fast nur geschält angeboten. Deshalb ist unser Nussknacker, den wir als Souvenir mit heim genommen haben, seit Jahren arbeitslos, auch wenn gerade in diesen Wochen in Australien die Nüsse reif wären. Schliesslich gibt sich ein B.O.N.K. nicht mit hundskommunen Haselnüssen ab.

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8 Antworten zu “Des Rätsels Lösung

  1. Spottdrossel 9. April 2015 um 12:16

    Zu meiner Schande muß ich gestehen, ich hatte durch die Form automatisch angenommen, eine Macadamia wäre ähnlich verpackt wie eine Haselnuß.
    Wieder was dazugelernt 🙂 .

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  2. Gabi 9. April 2015 um 13:12

    Danke für die Auflösung.
    Auch wir haben Macadamianüsse in Australien kennen gelernt. Wir konnten welche an einem Stand kaufen, aber auch da wurden sie ungeschält angeboten. Sicherlich auch wegen der Touristen. Denn wer, außer Ihr natürlich 😊, hat als solcher denn einen geeigneten Nussknacker dabei. 😊

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  3. Silberdistel 9. April 2015 um 14:02

    Ich hatte so ein Teil schon einmal als Nussknacker gesehen, hatte aber mehr auf Paranüsse getippt, die ja auch schwer zu knacken sind. Soviel vielleicht noch zu Deiner Frage zu meiner Antwort aus dem Rätselpost.

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    • Flohnmobil 10. April 2015 um 13:48

      Insgesamt ist der Nussknacker eher unhandlich, um nicht zu sagen behäbig, denn das Drehen geht nicht so ruck-zuck wie bei einem Knacki für beispielsweise Walnüsse (… die bei uns Baumnüsse heissen).

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  4. Anhora 9. April 2015 um 17:10

    Und wieder was g’lernt, der Tag war nicht umsonst! 🙂

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