Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Wie sag ich’s meinem Kinde?

Das Thema entbehrt nicht einer gewissen Brisanz. Und es braucht etwas Diplomatie, je nach Situation auch ziemliche Unverfrorenheit, jemanden damit zu konfrontieren. 

Aber wie? Wie wähle ich meine Worte so, dass mein Gegenüber nicht eingeschnappt ist?

Soll ich dem Frieden zu Liebe grosszügig darüber hinwegsehen? In Zukunft einen Sicherheitsabstand einhalten oder sogar den Mitmenschen meiden?

Immerhin ist ein zu viel genauso schlimm, wie ein zu wenig. Und der oder die Besagte merkt es oftmals selber gar nicht.

Andererseits – so wie es ist, ist es auch nicht gerade angenehm. Aber wer weiss, vielleicht bin ich selber davon betroffen, nur hat es mir noch nie jemand unter die Nase gerieben.

Wie sage ich jemandem, dass er nicht gerade salonfähig riecht? Oder, dass mir sein Parfum/Rasierwasser nicht passt?

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18 Antworten zu “Wie sag ich’s meinem Kinde?

  1. Zimi 23. Februar 2015 um 20:16

    Hoi Bea das ist etwas vom heikelsten was es gibt. Aber was es auch gibt (aus eigener Erfahrung erlebt) : Frauen mit einem Parfüm (wahrscheinlich ein Billiges), was wirklich penetrant riecht – und diese Frau sass bei mir im Büro. Ich hatte effektiv nicht den Mut was zu sagen. Gruss Jürg
    (PS: der Max riecht aber gut oder – smile)

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    • Flohnmobil 25. Februar 2015 um 17:24

      Bei des Mitbewohners Duftnote kann ich selber Hand anlegen. Oder zumindest, ohne eine Ehrverletzungsklage am Hals zu haben, ganz offen und ehrlich sagen: Du stinkst. Bei fremden Menschen aber…..
      Grüessli
      Bea

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  2. Anhora 23. Februar 2015 um 22:53

    Vielleicht gelegentlich von jemandem schwärmen, weil die/der „… immer so frisch und sauber riecht…“ oder so ähnlich? Mehr würd ich mich auch nicht trauen. Es sei denn es wär jemand in meinem Büro. Jeden Tag gehts ja nicht, aber schwierig wärs schon.

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  3. family4travel 24. Februar 2015 um 07:53

    In einer Unterrichtseinheit zum Thema Sozialkompetenz war genau das die Übung, die meine Schüler immer am schwersten fanden (und es war bloß ein gestelltes Rollenspiel). Eine Patentlösung haben wir trotz Checklisten sozialkompetenter Vorgehensweisen nie gefunden.

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  4. Hausfrau Hanna 24. Februar 2015 um 09:53

    Upps, das ist ein ganz schwieriges Thema,
    liebe Frau Flohnmobil,
    die Nase ist ein unbestechliches, feines Organ. Und jemanden ’nicht riechen‘ können, geht ans Lebendige…
    Je näher mir der Mensch (beziehungsmässig natürlich) stehen würde, desto eher würde ich es ansprechen. Unter vier Augen natürlich…

    Herzlich Hausfrau Hanna

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    • Flohnmobil 25. Februar 2015 um 17:33

      Ja die Sache mit dem feinen Näschen. Ich stelle immer wieder fest, dass meines in der Hinsicht besonders empfindlich ist. Nichts desto trotz macht es aber schon einen gewaltigen Unterschied, ob ein Handwerker schon vor dem Znüni stinkt oder erst gegen Feierabend. Als Sportlerin duftet man ja auch nicht immer gerade nach Rosenwasser. 😉
      Mit duften Grüssen
      Bea

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  5. menzeline 24. Februar 2015 um 10:36

    Was die Hygiene betrifft, … egal ob es da ums riechen oder sehen geht … ist immer ein sehr heikeles Thema, was selten … oder fast nie … angesprochen wird.
    Warum eigentlich?
    Ich weiß es nicht!
    Aber wäre es nicht besser man würde es sagen, weil der andere es gar nicht weiß, dass er unangenehm riecht usw. Da wäre es doch besser man würde ihn oder sie daraufhin weisen. Vielleicht sind die Menschen sogar ganz froh darüber und können dagegen wirken.

    Ach ja, ich selber habe im Moment auch das Problem, wie sage ich es meinem Kinde.
    Kurze Schilderung.
    Ich bin bei fremden Leuten und betreue dort eine alte bettlägige Dame.
    Ich muss die gleiche Toilette benutzen, wie ihre Tochter.
    Nur diese hat es manches Mal nicht so mit der Sauberkeit, da hängen noch Spritzer am Toiletteninnenrand, oder sie hat beim kleinen Geschäft nicht die Spülung gezogen.
    Das ist sehr eklig, aber wie sage ich der Frau das, ohne das ich sie in irgendeiner Form verletze.
    Ich gehe ja immer von mir aus und wenn ich doch weiß, jemand fremdes ist in meiner Wohnung und muss meine Toilette benutzen, dann sehe ich doch zu, dass diese so sauber wie möglich ist.
    Ganz doofe Sache.

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  6. Trudy 24. Februar 2015 um 16:19

    Habe auch keine Lösung, für die hier geschilderten Probleme.
    Dafür eines welches mich nervt.
    Was tue ich, wenn immer mehr Leute so versessen sind auf diese 3 Begrüssungsküsse, welche mir absolut zuwider sind? Ich möchte ausser Familienmitglieder NIEMANDEN in meiner Aura haben!
    Mit einem Händedruck und einem Blick in die Augen fühle ich mich wohler.

    Grüessli Trudy

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    • Flohnmobil 25. Februar 2015 um 17:39

      Du nimmst es mir buchstäblich von der Tastatur, liebe Trudy. An dem Thema habe ich auch schon mal rumstudiert. Ist wirklich schwierig. Ich will auch nicht von Jedem an die Brust genommen werden. Und sich erinnern, mit wem ich nur Hände schüttle, und wer mich küssen darf bzw. ich ihn/sie. Und küsse ich bei jeder Gelegenheit, als auch bei einer zufälligen Begegnung im Migros? Gäbe einen Blog-Beitrag für sich. Und bestimmt viele Kommentare dazu.
      Grüessli
      Bea

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  7. Seifenfrau 25. Februar 2015 um 17:35

    …dann vielleicht doch einfach mal eine Seife verschenken?
    Obwohl diese Geste natürlich schon lange nicht mehr bedeutet, dass der Beschenkte stinkt,

    Aber in diesem Falle…Ähm…
    Vielleicht klappts trotzdem?
    ?

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  8. Gabi 3. März 2015 um 13:40

    Ein schwieriges Thema. Da weiß ich auch keinen Rat.
    Mir machen durch meine COPD leider so manche Gerüche leider richtig Probleme. Dazu gehören unter anderem Parfums und sonstige Düfte. Überhaupt, wenn sie ziemlich verschwenderisch angewendet werden. Ich muss dann husten und wenn es ganz blöd hergeht, krieg ich Atemnot. Und es gibt leider sehr, sehr viele Leute, die diese Sachen recht „üppig“ auftragen.

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    • Flohnmobil 3. März 2015 um 17:45

      Zu viel Parfüm finde ich so aufsässig wie wenn jemand riecht, als hätte er seit Tagen nicht mehr geduscht. Dass so etwas sogar zu Atemnot führen kann, daran hätte ich nicht gedacht. In so einem Fall sind dir die Schweinchen wohl lieber, vermute ich.

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      • Gabi 12. März 2015 um 00:13

        Sorry für die späte Antwort. Ich war jetzt ein paar Tage nicht am Computer.
        Was die Atemnot bei bestimmten Gerüchen betrifft: das muss nicht auf jeden mit Atemwegserkrankungen zutreffen. Ich dürfte da in den Jahren eine gewisse Überempfindlichkeit entwickelt haben. Aber auch als ich das noch nicht so hatte, mochte ich es gar nicht, wenn jemand in Parfums und Deos halb „gebadet“ hat.

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