Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Unser edelstes Stück

Während ich mit meinem dank Helm und sicherem Fahrstil auch nach 10 Skitagen noch intakten Oberstübchen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags grad auf dem Heimweg bin (du meine Güte, was für ein geschwollener Satz!), möchte ich den Ball mal wieder meinen Leserinnen und Lesern zuspielen.

Ich beschäftige mich ja liebend gerne mit anderen Dialekten und Sprachgebräuchen. Deshalb hat mich der letzte Beitrag auf die Idee gebracht, mal wieder eine kleine Umfrage zu starten.

Auf Schweizerdeutsch ist es – ziemlich salopp ausgedrückt – der Grind. Vornehm nennt es sich Haupt. Er hat Auftritte als Brummschädel, Sturkopf, Dummkopf, Kahlkopf. In der Schweiz rangiert er unter dem Begriff Näggel oder Bire. Ein Berufsschul-Lehrer von mir hat jeweils gesagt, wenn bei einer einfachen Rechnung alle den Taschenrechner zückten: “Aber meine Damen und Herren, so etwas rechnet man doch mit dem Halsabschluss!”

Wie nennt ihr euer edelstes Stück?

DSC02118

Advertisements

15 Antworten zu “Unser edelstes Stück

  1. Zimi 18. Dezember 2014 um 11:04

    Hoi du Schneekanone. Bi euis isches de Chopf oder de Grind. Legendär de Spruch „Gring abe uh seckle“ (Anita Weyermann). Gruss Jürg

    Gefällt mir

  2. der Muger 18. Dezember 2014 um 11:21

    Bei uns heisst das auch „dr Grind“. Und das auf dem Bild heisst „Schwiigrind“
    liebe Grüsse vom Muger

    Gefällt mir

  3. Elli 18. Dezember 2014 um 15:51

    Ich nenne den Intelligenzbehälter ganz schlicht „Birne“.
    Andere Leute meinen eher, ich hätte einen an der „Waffel“.

    Gefällt mir

  4. Hausfrau Hanna 18. Dezember 2014 um 16:08

    Gemüse und Früchte,
    liebe Frau Flohnmobil,
    sind immer gut:
    Roti Rüebe oder Biire. Öpfel. Aber auch „Ä Stäi mache…“
    So!
    Herzlich in einen gfreuten Abend
    Hausfrau Hanna

    Gefällt mir

  5. Werner Ammann 18. Dezember 2014 um 20:46

    Für mich normalerweise ‚Chopf‘. Aber ich mag mich noch gut erinnern, wie meine Mutter zu mir sagte: Häsch wieder emol müesse din Näggel duresetze!
    🙂
    Gruess vom Werner

    Gefällt mir

  6. Regula 21. Dezember 2014 um 00:37

    Bi eus häts hie und da (i minere Schuelzit) gheisse: „Chunsch ietz dann grad eine an Tschüder über“. Im Idiotikon isch en Tschüder en Chabischopf; mer sind eimal meh bim Gmües…
    LG Regula

    Gefällt mir

    • Flohnmobil 21. Dezember 2014 um 16:28

      Du muesch ja us eme sältsame Egge vo däm Land cho; dä wunderbar Begriff han i no nie ghört. Da chum i fast en rote Stei über. 😉

      Gefällt mir

      • Regula 23. Dezember 2014 um 19:38

        Isch ja scho chli dischparat: Uufgwachse bin i im wilde-n Oschte (ja, das isch ächt en komische Eggä!), aber eigentlich stamm i us der „Hauptstadt vo der Schwiiz“ (luut enere Swiss-Asaag, Landig in Chlote im Summer 2007). Dass mini Mueter und ich dozmal im Flüger en luute Lachafall übercho händ, verstaht sich ja vo sälber; tumm gsi isch numme, dass em CdC nachhär de Name vo der Schwiizer Hauptstadt nöd iigfalle-n-isch… Ich grinse ietz na drüber…
        LG Regula

        Gefällt mir

Ein Flohnmobil will bewegt werden. Hilf Stillstandschäden zu vermeiden und schreib einen Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: