Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Schnecken des Schreckens

Ich könnte nicht direkt behaupten, dass ich diesmal auf der Suche nach etwas gewesen wäre. Vielmehr war es ein gerüttelt Mass an Neugierde, das mich den Deckel der Tiefkühltruhe öffnen liess. Ich wollte einfach wissen, ob all die vielen, vielen schwarzen Johannisbeeren, die wir letztes Jahr geerntet hatten, tatsächlich verwertet worden waren. Oder ob gar noch immer welche im Tiefschlaf herumdümpelten.

Also öffnete ich den schweren Deckel und was ich sah, jagte mir einen gehörigen Schrecken ein. Einen Schrecken der Abscheu, um genau zu sein. Ihr werdet nie erraten, was ich da sah. In einem Eimer lagerten lagen eine ganze Anzahl von Nacktschnecken. Ich kann mir ehrlich gesagt keinen Reim drauf machen, zu was eine derart unterkühlte Schnecke noch gut sein soll. Vielleicht weiss da die Seifenfrau weiter, hat sie doch diesen Sommer schon mehrfach mit den gefrässigen Schleimscheissern zu tun gehabt.

Ein Bild des Innenlebens der Tiefkühltruhe erspare ich euch, jeder darf seiner Fantasie freien Lauf lassen. Nur so viel sei verraten: Tiefgefroren sehen so Schnecken auch nicht gefälliger aus.

Ich veröffentliche dafür lieber ein Bild des neusten Familienzuwachses. Zu den gackernden Gesellinnen und Gesellen, den beiden Zwergkaninchen und der Katze sind nun noch Benedict und Nicolas hinzugekommen. Mit den Bremer Stadtmusikanten können wir es hier jederzeit aufnehmen!

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17 Antworten zu “Schnecken des Schreckens

  1. Werner Ammann 22. Juli 2014 um 23:25

    Eine gute Entscheidung, ich sehe mir lieber Benedict und Nicolas an als das weiter oben beschriebene!
    Weiterhin viel Spass dort oben im Norden,
    Gruess vom Werner

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  2. Seifenfrau 23. Juli 2014 um 07:00

    Tiefgefrorene Nacktschnecken?
    Das ist scheußlich kurios, und ich habe GAR KEINE Idee, was das soll.
    Lieber Grüße und weiterhin
    lustigen Aufenthalt!

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  3. Barbara Kramer 23. Juli 2014 um 12:01

    Ochhh die Schweinchen sind jedenfalls allerliebst 🙂 besonders das weiß gescheckte hat es mir angetan (Benedict oder Nicolas?) – die Schnecken *bähhh* naja, es soll ein probates Mittel sein um den eingesammelten Schneckenüberschuß um die Ecke zu bringen..für alle die es nicht übers Herz bringen die Schneckis mit heißem Wasser, einer scharfen Gartenschere oder – ganz grusselig – mit dem Salzstreuer zu töten. Truhe auf, Schnecken rein, Truhe zu und weg 😉

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    • Flohnmobil 23. Juli 2014 um 22:40

      Du stehst in dem Fall auf Benedict. Das ist der Gefrässigere von beiden.
      Unsere Hausleute haben offenbar die schmerzlose Tiefkühlschlaf-Methode für Schnecken dem Tod durch Schere vorgezogen. Hauptsache, es sind ein paar weniger.

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  4. Gabi 23. Juli 2014 um 12:38

    Sehr makaber und ich hab auch keine Ahnung, wozu das gut sein soll. Und ich bin dir dankbar, dass du davon kein Bild gepostet hast. Da gefallen mir die zwei Schweinderln doch viel besser. 🙂

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  5. notiznagel 23. Juli 2014 um 19:00

    Ganz einfach, die Schnecken dienen der Abschreckung vor neugieriger Blicke nach den schwarzen Johannisbeeren.

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  6. Anita 24. Juli 2014 um 01:32

    Oh, Schweinchen hueten, das wuerde mir auch gefallen. Sind die wirklich so intelligent, wie man immer sagt? Und dass sie verfressen sind, da bin ich mir sicher.

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  7. merlanne 24. Juli 2014 um 10:03

    Das ist ja eine richtige Horrorgeschichte. Wie kann man nur darauf kommen, Schnecken tiefzukühlen. Wenn es Weinbergschnecken gewesen wären, hätte ich es ja verstehen können, die kann man ja essen. Igitt !
    LG
    Claudine

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    • Flohnmobil 24. Juli 2014 um 22:45

      „Igitt“, liebe Claudine, das waren auch meine Worte. Aber da in diesem Haus alles nach biologischen Grundsätzen geschieht, bin ich mir ganz sicher, dass der Tiefkühlschock nur zum Wohle der Schnecken erfolgt ist. Eine Freundin, die hier zwar mitliest, aber nicht kommentieren mag, hat mir geschrieben, dass das die schonendste Methode sei, die Schnecken zu töten. Sie würden nicht leiden.
      Hmmm….

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