Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Der Doppelwecker

Mein innig geliebter Mitbewohner und ich sind Langschläfer. Das wären wir auch gerne in Schweden, wohnen wir her doch in einer solchen Idylle, dass von Autos weit und breit nichts zu hören ist. Kein Fluglärm, kein Nachbar, der am Morgen hustend das Haus verlässt, niemand, der über unseren Köpfen duscht.

Doch hier sind wir immer viel früher wach, als uns lieb ist. Das liegt nicht allein an der Tatsache, dass es hier fast eine Stunde früher hell wird als daheim. Nein, das liegt an den Hühnern, die auch zu unserem gehüteten Haus gehören. Ganz genau genommen am Hahn. Und noch genauer genommen an zwei Hähnen.

Die beiden blöden Viecher übertreffen sich, kaum ist die Sonne aufgegangen (aktuell kurz vor 5.00 Uhr), mit ihrem Gekrächze. Mag gut sein, dass sie damit bei ihren Hennen Eindruck schinden, wir dagegen würden ihnen am liebsten den Hals umdrehen, befindet sich doch unser Schlafzimmerfenster nur wenige Meter vom Hühnergehege entfernt. Irgendeinen Haken muss die ländliche Idylle offenbar haben.

Übrigens: In unserem Dialekt ist ein Hahn ein Güggel. Wie heisst das bei euch?

 

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17 Antworten zu “Der Doppelwecker

  1. AnDi 19. Juli 2014 um 07:16

    Ein fröhliches Hallo nach Schweden!

    In unserem Dialekt heißt ein Hahn „Goggl“.

    LG und trotz Gekrähe einen schönen Start ins Wochenende
    AnDi

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  2. Seifenfrau 20. Juli 2014 um 07:06

    Goger!
    Ja, die Goger nerven bestimmt schön…

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  3. schreibschaukel 20. Juli 2014 um 10:55

    Wie wärs mit Mischviech?!
    Ganz nebenbei: Wie kann es sein, dass es bei mir schon kurz nach vier dämmert??? Musstet ihr die Uhren verstellen?

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  4. Silberdistel 20. Juli 2014 um 13:18

    Unser Doppelwecker hat VIER Füße, ein Fell statt Federn und mauzt – wenn wir Glück haben, erst um 7 Uhr. Meistens haben wir kein Glück 😉
    Liebe Grüße nach Schweden schickt die Silberdistel

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  5. notiznagel 20. Juli 2014 um 16:38

    Ein Täuberich legt mit seinem Gurren vor dem Fenster meines Schlafgemaches seit Wochen um 06:00 Uhr los. Ich weiss wovon du schreibst. Hals umdrehen geht wegen den Nachbarn nicht. Aber die Schleuder liegt bereit.

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  6. Gabi 22. Juli 2014 um 11:30

    Bei uns sind es auch die Tauben, die einem den Nerv rauben. Ein ewiges Gegurre und Gruh-Gruh. Man verjagt sie und ein paar Minuten später sind sie wieder da. Und hocken sie nicht bei uns auf der Loggia, dann einen oder zwei Stockwerke höher oder tiefer, was genauso lästig ist. Und von dem Mist den sie hinterlassen, will ich gar nicht reden. Die Viecher sind ein echtes Problem hier.

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    • Flohnmobil 22. Juli 2014 um 22:05

      Ja, sie sind auch bei uns daheim ein Ärgernis und in den Städten ein grosses Problem. Nicht umsonst haben sie den Beinamen „Ratten der Lüfte“. Ich kann einfach die Leute nicht verstehen, die Tauben auch noch füttern. 😦

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