Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Im Chriesi-Himmel

Beim Gedanken an die Provence wären mir Lavendel in den Sinn gekommen, Olivenöl oder die Gewürzmischung „Herbes de Provence“. Aber sicher keine Chriesi.

Dabei hat es hierzulande Hunderte, auch was sage ich, Tausende von Chriesibäumen. Und diese sind dieser Tage voll beladen mit reifen Früchten. Allerdings muss man der Ehrlichkeit halber auch erwähnen, dass es viele tote Chriesi-Bäume gibt. Irgendein Problem scheinen die hier mit ihren Bäumen zu haben.

Grad hinter unserem Haus steht eine ganze Galerie an Bäumen, die noch ziemlich busper sind. Wäre doch wirklich eine Schande, all die Chriesi den Vögeln zu überlassen, oder? So haben mein innig geliebter Mitbewohner und ich eingegriffen und haben als erstes einen Chriesi-Entsteiner gekauft. Auf der Schachtel steht, man schaffe damit 12 Kilo Chriesi pro Stunde. Nun, wir hatten wenig Ambitionen, diesen Rekord zu brechen, dennoch war uns daran gelegen, ein paar Gläser Konfitüre zu machen. Und diese natürlich möglichst ohne hartes Innenleben.

Nach den ersten drei Gläsern Konfitüre waren wir bei einem Preis von 7 Euro pro Glas angelangt. Ein viel zu horrender Preis, um die Produktion bereits einzustellen. So sind wir wieder und wieder den Chriesi-Bäumen nachgestiegen und haben die reifen Früchte geerntet. Mittlerweile ist die Chriesi-Konfi erschwinglich geworden. Wir sind mit dem Resultat hochzufrieden. Und werden, sind daheim die Chriesi dereinst reif, diese wohl alle schnöde abtun.

Übrigens haben wir eine geniale Möglichkeit ausgetüftelt, wie man sicherstellen kann, dass kein Stein in den Früchten verbleibt. Zuerst haben wir alle Chriesi gezählt, dann alle Steine im Auffangbehälter. Und mit viel Glück….

Chriesi entsteinen – im Grunde genommen eine rein mathematische Angelegenheit!

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4 Antworten zu “Im Chriesi-Himmel

  1. Barbara Kramer (Gartenwahn) 5. Juni 2014 um 00:19

    Hah 😉 wieder was gelernt – nach langem Grübeln was Frau Flohnmobil wohl mit Chriesi-Bäumen meint…Kirschen, oder? Hört sich lecker an und ich hätte zu gerne gesehen, wie Ihr Steine und Chriesi auszählt. Hat ja ein bisschen was von Aschenputtel „..die Guten ins Töpfchen, de Schlechten ins Kröpfchen..“

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  2. runningtom 6. Juni 2014 um 00:17

    In jede kirsche reinbeissen würde doch auch genügen um sicherzustellen dass… 😉

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