Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Aller Anfang ist Ski

Klein Bea ist nicht als Skifahrerin auf die Welt gekommen. Aber als jemand, dem man einige Jahre später versuchte, Skifahren beizubringen. Mit anfänglich sehr bescheidenem Erfolg, wie ich hier sehr unbescheiden feststellen darf.

Meine ersten Gehversuche auf Skiern (das darf man durchaus wörtlich nehmen) wickelten sich an einem Idiotenhögerli ab. Nicht exakt an einem mondänen Winterkurort, sondern im Flachland, auf gut 400 m. Heute steht dort eine ganze Galerie Einfamilienhäuser und der Schnee bleibt nur selten länger als ein paar Tage liegen.

Man beachte meine elegante Erscheinung, die moderne Ausrüstung und bemühe sich gar nicht erst, den Skilift im Hintergrund ausfindig zu machen. Es gab dort nämlich nie einen. Deshalb wurde ich mit anderen Mitteln den Berg rauf befördert. Wie ich etliche Jahre später zweifelsfrei feststellen kann, war meine Anschieberin mit dem Kopf nicht ganz bei der Sache.

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10 Antworten zu “Aller Anfang ist Ski

  1. Silberdistel 20. Januar 2014 um 18:20

    Wie sagt man doch gleich? Jeder fängt klein an. Da fällt mir ein, in ähnlich jugendlichem Alter wurde auch ich einmal auf Skier gestellt. Bei mir war es so wie fast vergebliche Liebesmüh. Aber wozu sollte man hier auch durch die norddeutschen Berge rutschen – die kennen ja eh kaum Schnee.
    Aber Du schaust glücklich in die blendende Sonne 😉

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    • Flohnmobil 21. Januar 2014 um 11:00

      Ist vielleicht besser, dass du es angesichts eurer „Berge“ nicht weiter gebracht hast. Und wie mittlerweile ganz Deutschland weiss, sind die Schweizer Berge sehr, sehr gefährlich. Vor allem für Bundeskanzlerinnen.

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  2. Seifenfrau 20. Januar 2014 um 18:29

    So ein Foto gibt es von mir auch. Und früher gab es hier richtigen Schnee.
    Richtigen Schnee und keine Lifte, ja so wars.
    Und so seltsame Skibindungen waren das.
    Ist das lang her!

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  3. notiznagel 20. Januar 2014 um 18:52

    Deine Skier hatten metallenen Kanten und Flex-Bindungen. Mit der Ausrüstung wärest du auf unseren „sieben Höggern“ (so hiess unser Skipiste) mit neidischen Blicken eingedeckt worden.

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  4. Brigitte 20. Januar 2014 um 21:34

    Dein Lächeln in die Kamera ist ja bezaubernd…..
    Wenn ich im Toggenburg vor Stein eine gewisse Kurve sehe, kommen mir die unangenehmen Begleiterscheinungen der Fahrt nach Wildhaus in den Sinn…
    Durfte dort in die Skischule und es war der nackte Horror….
    Weiterhin viel Spass
    Ond heb’s guät
    Brigitte

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  5. Hausfrau Hanna 21. Januar 2014 um 08:50

    Die Anschiebende hat wohl den schwierigeren Part als die kleine, muntere,nutzniessende Bea,
    liebe Frau Flohnmobil,
    dieses konditionsfördernde hinauf Träppeln im ‚Tannlistil‘ ist mir ebenfalls in Erinnerung geblieben… der Aufstieg dauerte jeweils ein Vielfaches länger als die Abfahrt 🙂

    Mit heiterem Morgengruss
    Hausfrau Hanna

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    • Flohnmobil 21. Januar 2014 um 11:11

      Die Anschieberin war wahrscheinlich in erster Linie damit beschäftigt, mich in der Vertikalen zu halten. Ich war als Kind so was von unsportlich, dass ich vermutlich noch zu ungeschickt zum Träppelen war.

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