Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Vom Hocker zum Ocker

Im Luberon wachsen nicht nur an allen Ecken und Enden Trauben, Oliven, Melonen, Kürbisse, Tomaten und dergleichen. Im Luberon gibt es auch Ocker-Steinbrüche, Ocker-Wanderwege, Ocker-Museen, Ocker-Minen. Ocker in Gläschen, Ocker im Gütterli, Ocker im Prospekt und Ocker an den Schuhen. Ihr ahnt es: Ocker wird hier vermarktet.

Mein innig geliebter Mithüter, unser Goldschätzchen und ich haben heute einen Ausflug gemacht, der uns unter anderem zum Ocker-Weg nach Roussillon führte.

Nach Entrichten eines Obolus von 2 x 2,5 Euro tippelten wir den „Sentier des ocres“ ab und schritten dabei über das gelb-rot-braune Pulver. Selbstverständlich waren wir nicht alleine unterwegs.

Erst als wir das Areal wieder verliessen, sahen wir, dass Hunde eigentlich auf dem Areal gar nicht zugelassen sind. Vermutlich weil das Ocker sonst noch gelber wird…

Auf solche Schilder zu achten sind wir nun wirklich nicht gewohnt! Entgegen den Befürchtungen unserer Freunde zu Hause sind wir doch noch nicht ganz auf den Hund gekommen.

Advertisements

11 Antworten zu “Vom Hocker zum Ocker

  1. sonnenbunt 20. September 2013 um 06:47

    Das Goldschätzchen macht sich aber farblich sehr gut zum Ocker. Wüsste man es nicht besser würde man sagen, der hat schon abgefärbt.

    Gefällt mir

  2. Seifenfrau 20. September 2013 um 07:13

    Das ist ja schön und ocker, schön ocker.
    Und es sieht auch nach ocker Wetter aus!

    Was macht die Feigenkonfitüre?

    Gefällt mir

  3. Wilde Henne 20. September 2013 um 20:08

    In Roussillon war ich auch schon, da war der lange Junghahn noch ein kleines, fürchterlich trotzdendes Küken, das grad ganz schlimm «dubblete». In Roussillon hat er sich einen Nabelbruch erschrieen, den ich ihm grad extra nie habe operieren lassen. Jetzt mit 17 läuft er halt immer noch mit einem nach aussen gestülpten Nabel rum. So quasi als Andenken an das «Dubble» von damals 😉

    Gefällt mir

  4. Silberdistel 22. September 2013 um 17:35

    In solch einer ockergelben Gegend sollte man ockergelbe Hunde lieber nicht von der Leine lassen. Wer weiß, ob man die Goldschätzchen am Ende wiederfindet, auch wenn sie neben einem hocken 😉 Aber Ihr habt das Euch anvertraute Goldschätzchen ja wohlbehalten wieder in sein Heim gebracht.

    Gefällt mir

  5. Pingback: Entfärbung | Flohnmobil - im Alltag unterwegs

  6. messerschaf 23. September 2013 um 09:08

    Ich wusste bisher nicht, dass Ocker so eine kräftige Farbe haben kann. Das mit den Schildern ist sicher schon vielen so passiert. Die stehen ja nicht immer so da, dass man sie auf jeden Fall sehen muss und so lange sich keiner beschwert.. Kann ja mal passieren

    Gefällt mir

    • Flohnmobil 23. September 2013 um 14:25

      Es hat niemand einen dummen Latz (schweizerisch für „motzen“) gehabt. Und wenn es denn wirklich so wichtig wäre, dass kein Hundebein in die Anlage kommt, müsste man es schon etwas augenfälliger anschreiben.

      Gefällt mir

Ein Flohnmobil will bewegt werden. Hilf Stillstandschäden zu vermeiden und schreib einen Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: