Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Housesitting- ein Resümee

Es ist bald drei Wochen her, seit wir unseren Ladenhüter-Dienst in Schweden abgeschlossen haben. Somit ist genügend Zeit vergangen, um das Ganze mit etwas Abstand zu betrachten, aber noch nicht so viel Zeit, dass Details in Vergessenheit geraten wären. Das Wichtigste vorab: Wir würden es wieder machen. Es hat enorm Spass gemacht. Aber wieso?

War es die die traumhafte Lage direkt an einem See?

Weil es so toll war, für einmal in einem so grossen Haus zu wohnen (auch wenn wir selber nie ein derart grosses Haus mit der damit verbundenen Arbeit unser eigen nennen möchten)?

Waren es die gründlichen Vorabklärungen, Mails, Skype, bevor wir zusagten?

War es die Abwechslung vom Alltag?

War es der grosse Garten mit seinem frischen Obst und Gemüse, dessen Angebot unseren Speisezettel massgeblich beeinflusste?

War es, weil Schweden einfach ein tolles Land ist?

Oder gar, weil das Wetter so perfekt passte und wir angenehme Sommertemperaturen hatten, während die daheim bei weit über 30 Grad schmachteten?

Es war wohl von allem ein Bisschen. Dank einem gerüttelt Mass Neugierde, Aufgeschlossenheit und Improvisationstalent, aber auch Toleranz und Achtung unseren nicht anwesenden Gastgebern gegenüber verbrachten wir drei unvergessliche Wochen in Schweden. Dem überschwänglichen Dankesbrief nach zu schliessen, würde unsere Gastfamilie uns ohne zu zögern wieder ihr Haus anvertrauen.

Wenn alle Umstände passen, namentlich die Lage des Hauses, die zu hütenden Tiere und Aufgaben, der Zeitpunkt und nicht zuletzt die Chemie mit den Hausbesitzern, werden mein zwischenzeitlich zum innig geliebten Mithüter mutierter Mitbewohner und ich uns wieder einmal aufs Abenteuer Housesitting einlassen.

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10 Antworten zu “Housesitting- ein Resümee

  1. Spottdrossel 22. August 2013 um 18:54

    Schön, wenn so eine riskante Aktion – und es ist ja wirklich heikel für beide Parteien, ihr habt die weite Anreise „riskiert“, und die Eigentümer ließen euch quasi an ihr „Allerheiligstes“ – für alle Beteiligten mit positiven Erinnerungen endet.

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  2. Hausfrau Hanna 23. August 2013 um 08:04

    Wahrscheinlich war es tatsächlich alles zusammen,
    liebe Frau Flohnmobil,
    das zu diesesm unvergesslichen Erlebnis geführt hat.
    Und natürlich der Hauptpunkt:
    Schweden i s t ein tolles Land 🙂
    Als eigennützige Leserin hoffe ich natürlich auf eine Wiederholung… 🙂

    Herzlich Hausfrau Hanna (Schwedenfan)

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  3. Annette Weber 23. August 2013 um 11:55

    Ich habe deine Posts interessiert verfolgt und hätte richtig Lust, das auch mal auszuprobieren.

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  4. Wilde Henne 23. August 2013 um 14:19

    Ich denke, es braucht auch ein gerüttelt Mass an Toleranz und Flexibilität. Nur dann funktioniert so was. Ihr, mit eurer langjährigen Reiseerfahrung seid natürlich nicht gewöhnliche Touris, die schon schreien, wenn die Badezimmerwäsche nicht täglich gewechselt wird. Ihr wart für eure Hausbesitzer schon von daher ein Glücksfall – sage ich jetzt so aus der Ferne.

    Du, was haben die eigentlich zum Hühnerverlust gesagt?

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    • Flohnmobil 23. August 2013 um 17:59

      Den Hühnerverlust hatten wir bereits telefonisch angekündigt. Die schriftliche Reaktion – zusammen mit dem dicken THANK YOU – ist diese:
      I’m feeling so sorry for you about the chicken debacle (I feel sorry for the chickens too of course). These things happen, especially as we give ours so much freedom. They were out today with the dog watching over them and all was fine. I went to a farmer nearby and bought 6 little chickens from his hatcher so we will soon have a full chicken house again.

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