Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Eine Daumenbreite entfernt

Es musste sein, auch wenn es keinen Spass machte: Die Fahrt durch ganz Deutschland. Nach unserem Housesitting in Schweden, den zwei Tagen in Rügen, die wir so schnell wie möglich aus unserem Gedächtnis streichen und den paar Tagen in der Mecklenburgischen Schweiz traten wir den Heimweg an.

600 Kilometer bis nach Nürnberg. Drei Tage durchschnaufen bei unseren geschätzten Freunden Gabi und Erhard, gestern dann die letzten gut 400 Kilometer. Der ständigen Drängelei auf der Autobahn überdrüssig wählten wir ab Ulm den Weg über die Bundesstrasse. Mit Navi sollte das doch möglich sein, sagten sich mein innig geliebter Mitreisender und ich. Sollte, denn obschon unser Auto erst ein Jahr alt ist und die Navi-Software dementsprechend auch nicht viel älter sein kann, kannte Madame nicht alle Strassen. Wie viel Umweg uns das gekostet hat, wollen wir gar nicht wissen. Doch als uns irgendwo in der Region Sigmaringen gleich zwei LKWs mit Appenzeller Kennzeichen (Ausserrhoden, um genau zu sein) entgegen kamen, wähnte sich der Mitreisende auf gutem Wege. Ich entgegnete ihm, dass Appenzell aber nicht direkt vor unserer Haustüre liege. „Kann sein, aber wenn man von Schweden kommt, ist das schon ziemlich zu Hause.“ Okay, musste ich gelten lassen. Je nach Kartenmassstab liegt der Kanton tatsächlich nur eine Daumenbreite von unserer Heimat weg. Man kann ja mal Grosszügigkeit walten lassen.

Exakt fünf Wochen nach unserer Abfahrt sind wir gestern wieder heim gekommen. Unser Alltag findet wieder auf Balkonien statt. Daran finde ich momentan nichts zu meckern.

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6 Antworten zu “Eine Daumenbreite entfernt

  1. Hausfrau Hanna 15. August 2013 um 17:05

    Es geht nichts über das eigene Zuhause, den übersichtlichen Balkon und das eigene Bett,
    liebe Frau Flohnmobil,
    und so sage ich einfach nur ‚varmt välkommen hemma‘ 🙂
    Hausfrau Hanna

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  2. notiznagel 15. August 2013 um 20:46

    Willkommen Zuhause ihr Beiden.
    Nichts zu meckern? Stehen die Zicklein nicht in euerer Blumenkiste?
    der Müller grüsst.

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  3. Michael 16. August 2013 um 17:38

    Na dann willkommen wieder zuhause !

    Gab´s no ein Skype oder dgl von der Familie ? Habt der Kuchen gemundet ?

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