Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Open Air mit Arche Noah

Im Garten des Schlosses, an dessem Fusse wir derzeit residieren, fand gestern ein Konzert statt. Was für ein prächtiges Wetter hatten die Organisatoren da erwischt! Die Musik begeisterte mich weit weniger als das ganze Drum und Dran. Zwei Stunden vor Konzertbeginn war Einlass, im riesigen Garten standen Picknicktische bereit. Rasen betreten ausdrücklich erlaubt.

Wir schlichen uns buchstäblich durchs Hintertürchen an und guckten und staunten.

Da das Ganze am See liegt, waren auch zahlreiche Besucher mit dem Boot angepaddelt, gerudert oder gemotort gekommen, um sich vom Wasser aus die immer noch laut genugen Töne anzuhören.

Diese Szenerie hatte es mir besonders angetan:

Und plötzlich tauchte am Horizont so etwas wie die Arche Noah auf.

Na vielleicht doch nicht, jedenfalls konnte ich keine Elefanten oder Giraffen ausmachen, aber zahlreiche Leute mit nassen Füssen. Man sieht es zwar auf diesem Bild nicht so ganz, aber die schwimmende Insel besteht aus zwei lose verbundenen Teilen, die mitunter ziemlich schräg auf dem Wasser lagen.

Nach 23.00 Uhr war der Spuk zu Ende und Fuchs und Has konnten sich endlich gute Nacht sagen.

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7 Antworten zu “Open Air mit Arche Noah

  1. notiznagel 27. Juli 2013 um 21:02

    Die Szenen wären für unsere Seepolizei ein gefundenes Fressen.

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    • Flohnmobil 27. Juli 2013 um 22:27

      Ich weiss gar nicht, wie gross so eine Pfütze sein muss, dass es hierzulande so etwas wie eine Seepolizei gibt. Jedenfalls nehmen es die Schweden nicht so ernst. Und heute Morgen war die Arche Noah nicht mehr da. Abgesoffen?

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  2. Seifenfrau 28. Juli 2013 um 07:01

    Arche Noah trifft Wasserfloß – sehr köstlich!
    Ich will auch Wasser und Gewässer!

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  3. Spottdrossel 29. Juli 2013 um 19:20

    War das mit oder ohne Eintritt? In Dänemark waren wir mal ziemlich verwirrt, als wir in einen riesigen Umzug mit Spielmannszügen aller Länder einschließlich Platzkonzert gerieten – die Skandinavier sind da irgendwie ziemlich cool. Auch im Hafen: statt 1000 Verbotsschilder stand da sinngemäß „ab hier kann man ins Wasser fallen.“ Echt sympathisch 🙂

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    • Flohnmobil 29. Juli 2013 um 20:46

      Das war ganz klar MIT Eintritt. So um die 40 Euro. Aber da wir bereits auf dem Schlossgelände wohnen, konnten wir wie erwähnt durchs Hintertürchen einschleichen – und alsbald auch wieder die Kurve kratzen, denn vom Wohnzimmer aus war es immer noch laut genug.

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