Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Sonn-Tags-Kuchen

Das Rezept tönte verlockend, die erforderliche „gut reife“ Mango dümpelte schon seit einigen Tagen in meiner Früchteschale rum. Also schritt ich gestern Abend zur Tat.

Zuerst buk ich den Boden, dann war die Quarkmasse dran. Ich kam kurz ins Zögern als ich „die Hälfte der Mango für Dekoration“ zurückbehalten sollte. Wo mir doch bekanntermassen das Dekorations-Gen fehlt. Ich konnte mich durchringen, ein paar wenige Schnitze zu behalten, der grössere Teil der Mango endete als Püree.

Heute die bange Frage: Würde die Torte steif sein? Hätte mich jemand gefragt, ich hätte Mangos in die gleiche Kategorie geworfen wie Kiwis und Ananas. Diese beiden Früchte besitzen ein Enzym, das den Geliervorgang der Gelatine unterbindet. Bei Mangos ist das offenbar nicht so. Die Gelatinemasse war steifer als eine Schweizer Fahne im Bieswind. Der optische Eindruck stimmte also. Und der Kulinarische? Nun, meinem innig geliebten Mitbewohner war der Boden zu gesund. Sollte ich mich also jemals erdreisten, diese Torte nochmals zubereiten zu wollen, müsste ich die Haferflocken weglassen.

Das Gelungenste an dieser Mango-Quarktorte war aber ohne Zweifel der Umstand, dass wir sie draussen essen konnten ohne Frostbeulen zu riskieren.

Und nun noch – selbst auf das Risiko hin, dass ich beim Wilden Poulet wieder mal in Ungnade verfalle – das Rezept, das diese Woche im Tages-Anzeiger veröffentlicht wurde.

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8 Antworten zu “Sonn-Tags-Kuchen

  1. Hausfrau Hanna 30. Juni 2013 um 17:01

    Ich weiss auch nicht warum,
    liebe Frau Flohnmobil,
    heute liegt es wohl am Wetter, den Sommerferien oder der abnehmenden Mondphase – ich habe soeben auch ein Rezept aufgeschaltet. Im vollen Vertrauen darauf, dass seine Exzellenz, der schwedische Botschafter in Bern, das Mittsommerrezept auch ausprobiert hat…
    Deine Mangotorte jedoch sieht so etwas von köstlich aus, ich würde davon am liebsten gleich ein Riesenstück (auch mit gesunden Haferflöckli) essen 🙂

    Herzlich in den Sonntagabend
    Hausfrau Hanna

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  2. runningtom 30. Juni 2013 um 19:31

    Wahnsinn! Die Torte ist ja oben ebener als unser Küchenboden! Wenn wir eine neue Küche haben, werde ich dieses Rezept ausprobieren. Sieht super und sehr appetitlich aus. Ich würde einzig den Boden etwas dünner versuchen zu machen und dafür den oberen Teil entsprechend dicker. Nichts gegen Haferflöckli… ich esse ja gern gesund 🙂

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    • Flohnmobil 1. Juli 2013 um 21:16

      Meine Torte mit deinem Küchenboden zu vergleichen, das wirkt nun wirklich etwas befremdend. 😳
      Das Verhältnis von Boden zu Quarkmasse ist nicht so schlecht, wie es aussieht. Und so ganz unter uns: Die Haferflocken überlasse ich das nächste mal auch einem Ross.

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  3. menzeline 1. Juli 2013 um 09:48

    Also ich persönlich finde die Torte perfekt gelungen. Gut ich kann jetzt nicht beurteilen wie sie gemundet hat, aber so wie sie aussieht, muss es ein wahrer Genuss gewesen sein.
    Schade, dass ich nicht eingeladen war. *seufz*

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  4. Wilde Henne 1. Juli 2013 um 10:01

    Nix Ungnade…
    Ich lasse dann auch die Haferflocken weg. Ist ja genug Obst drin, das ist gesund genug 😉

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