Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Schlendrian zum Volltarif

Der Spruch „alles zu seiner Zeit“ mag seine Berechtigung haben. Es ist jedenfalls nicht von der Hand zu weisen, dass Skifahren jetzt nicht mehr so das eigentlich Richtige ist. Dennoch lässt sich der Sport noch ausüben und es gibt Leute, die Freude daran haben, und andere, die an der Freude der Anderen ihr Geld verdienen.

So liegt es in der Natur derer, die Geld verdienen, dass sie durchaus auch mehr nehmen würden. Während die, die für eine Leistung bezahlen, stets finden, es dürfte durchaus etwas weniger kosten.

Hier am Hintertuxer Gletscher wird momentan der Gast geschröpft, während das Angebot bereits massiv heruntergefahren wurde. Es verkehrt weder der kostenlose Skibus noch werden die Pisten ansprechend präpariert. Die Gipfelbahn ist bereits in Revision und die Pistenbully-Fahrer scheinen vollauf damit beschäftigt, den verbleibenden Schnee zu horten, zusammenzuschieben und an bestimmten Stellen mit weissen Tüchern abzudecken. (Merke: Am Hintertuxergletscher kann man 365 Tage im Jahr Ski fahren.)

Dafür wird das Tuxerfernerhaus gerade abgerissen, was den Aufenthalt bzw. die Verpflegung im Skigebiet massiv beeinträchtigt, muss doch mit der Bahn zur tiefer gelegenen Sommerbergalm heruntergefahren werden, wenn man ein Hüngerchen oder Dürstchen verspürt und nicht in einem Baucontainer essen will. Wir waren in früheren Jahren immer in der 2. Maiwoche in Hintertux und nahmen in Kauf, dass die Gipfelbahn bereits in Revision war. Doch dieses Jahr wird für den Liftpass noch bis am 10. Mai der Volltarif verlangt trotz sämtlicher eingangs erwähnter Einschränkungen. Vermutlich rechnet man sich aus, dass wegen dem Auffahrts-Tag etliche zusätzliche Gäste anreisen werden.

Wir finden: Schweinerei!!!

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5 Antworten zu “Schlendrian zum Volltarif

  1. Urs 9. Mai 2013 um 09:16

    „und die Pistenbully-Fahrer scheinen vollauf damit beschäftigt, den verbleibenden Schnee zu horten, zusammenzuschieben und an bestimmten Stellen mit weissen Tüchern abzudecken.“

    …und das nennt man dann Öko-Schnee – nicht von ökologisch, aber von ökonomisch 😉

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  2. Wilde Henne 10. Mai 2013 um 22:41

    Ou, und das Wetter ist dann ja auch nicht grad berauschend. Jedenfalls sieht es auf dem Föteli sehr trübe aus.

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  3. Pingback: Wohlgefälliges Motzen | Flohnmobil - im Alltag unterwegs

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