Flohnmobil – im Alltag unterwegs

Reiseberichte und Anekdoten. Alltagskram im Lande Balkonien.

Gratwandernd

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Was macht ein guter Blogbeitrag aus? Wie erkenne ich, ob das, was ich schreibe, meinen Lesern gefällt, ob es dem entspricht, was sie von mir erwarten? Anhand der Kommentare, der Likes? Von beidem wurde und wird das Flohnmobil seit jeher nicht überhäuft. Manchmal erhalten Beiträge, die ich als mittelmässig einstufte, überraschend viele Kommentare während vermeintlich genialen Beiträge kommentarmässig die kalte Schulter gezeigt wird.

Meinen letzten Beitrag stufe ich nicht als genial ein, sondern als witzig. Allerdings wundert es mich nicht, dass sich niemand aufs Glatteis begeben wollte mit einem Kommentar. Ich war mir selber bewusst, dass ich mich mit dem Inhalt auf eine Gratwanderung begeben würde.

Das befürchtete auch eine Person, die mir spontan ihre Meinung zum Beitrag per Mail mitgeteilt hatte. Selbstverständlich hat sie recht, wenn sie zu bedenken gibt, dass es etwas anderes ist, ob man in einer feuchtfröhlichen Runde so etwas vorträgt, oder ob es im Internet publiziert wird. Dazu kann ich primär sagen, dass die Runden zwar jeweils fröhlich, jedoch nicht feucht waren. Ich war in einer Gruppe von Sportlern unterwegs, nicht Kampfsäufern. Die Bedenken, ich könnte mir ungute Reaktionen einhandeln, hatte ich natürlich auch. Zumal, wie die besorgte Person richtigerweise schreibt, der Durchschnittsleser mitunter eine seltsame Sichtweise auf nicht ganz ernst gemeinte Sachen an den Tag legt.

Ich vertraue darauf, dass die regelmässigen Besucher dieses Blogs mitunter wissen, wie sie humorvolle, ironische Beiträge einzustufen haben. Denn aller Sittlichkeit zum Trotz: Das Bemerkenswerteste an diesem Gedicht finde ich unsere Sprache, die so mannigfaltige Begriffe und Umschreibungen für etwas kennt, das letztlich nur dem Fortbestand unserer Tierart dient.

Im alten Ägypten

Wir wussten, dass er das Gedicht stets bei sich hatte. “Wir” waren Mitglieder einer Jugend- und Sport-Gruppe, die regelmässig an Bergtouren teilnahmen, “Er” der Leiter. Aber es bedurfte der entsprechenden Stimmung und etwas Goodwill seinerseits, bevor er den x-fach gefalteten, vergilbten Zettel hervornahm, um das Gedicht unter unser aller Gegröle vorzutragen. Diese Begebenheit ist mir letzthin wieder eingefallen und ich habe mich flugs im Internet auf die Suche nach dem Gedicht gemacht und herausgefunden, dass es verschiedene, lokal gefärbte Varianten davon gibt. Ich habe mir erlaubt, einen gewissen Grad an Aktualität einzubauen.
Hier also die allerneuste Version des Gedichts von Ramses, dem Ägypterkönig.

Ramses der Ägypterkönig
hatte dereinst Geld zu wenig.
Der Pyramidenbau am Nil
kostete ihn allzu viel.

So sprach er zu Tochter Isis:
“Kind, wir sind in einer Krisis.
Drum räumen wir den Tempel aus
und machen draus ein Freudenhaus.“

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Also liess er es verkünden
auf den Bergen, in den Gründen,
auf allen Märkten, in den Tempeln:
Des Königs Tochter lässt sich stempeln.

Von allen Glocken hört man´s klimpern:
Des Königs Tochter lässt sich pimpern.
Es spricht sich rum auf allen Strassen,
des Königs Tochter wird auch blasen.

Man tat es allen Völkern kund,
die Isis nimmt ihn in den Mund,
und streichelt gar den Hodensack
von all dem geilen Lumpenpack.

Zu Tausend kamen sie gelaufen,
einzeln und in großen Haufen,
Neger, Juden und Mulatten,
alle die noch einen hatten.

Hottentotten, Lumpenpack,
Männer mit und ohne Sack.
Dominique Strauss Kahn
stellte sich gleich mehrmals an.

Männer von den Philippinen,
mit Eiern groß wie Apfelsinen,
Männer von den Fidschi-Inseln,
mit Wiederhaken an den Pinseln.

Der Bischof liess sich nicht lang bitten
und griff beherzt in Isis Titten.
Aus der Wüste Tripolis
kamen sie mit Syphilis.

Wüstenscheiche, Berberfürsten
wollten die Prinzessin bürsten.
Italianos sah man flitzen
mit ihren Maccaronispritzen.

Die Griechen wollten eine Delegation aus dem Busch klopfen,
doch sie hatten weitaus grössere Löcher zu stopfen.
Von Ferne kamen die Franzosen
mit Kunsthaarpinseln in den Hosen.

Germanen aus dem Land der Bayern
mit Hofbräustempeln auf den Eiern.
Männer von der Insel Ceylon
mit Parisern ganz aus Nylon.

Knaben, deren Lustgebein
war noch mikroskopisch klein.
Männer aus der Mongolei
im Rucksack ein Reserve-Ei.

Putin fragte die Minister um Rate,
entsandte daraufhin seine Granate.
Auch Monsieur Hollande hätte gerne die Initiative ergriffen,
wurde aber von Frau Merkel zurück gepfiffen.

Selbst die ältesten Eunuchen
wollten es nochmal versuchen.
Nicht mal Berlusconi liess sich lumpen
zeigte grosszügig seinen Stumpen.

Männer aus dem Raume Aachen,
die mit dem Penis Kohle brachen.
Neger, deren Riesenlatten
schon Museumswerte hatten.

Sie kamen von den Aleuten
mit gelbverschwitzten Samenruten.
Tagediebe, Babysitter,
selbst gehandicapte Zwitter.

Sie machten sich zum Tempel auf
im liebesdürstgen Dauerlauf.
Auf der Insel Sansibar
machten sie die Riemen klar,

Selbst abgewrackte Beduinen.
wollten noch der Isis dienen.
Von nah und fern kam man zum feiern
mit blutig wundgelaufnen Eiern,

Sogar die Mumien in den Höhlen
hörte man vor Wollust grölen.
Und auch die mit nur einem Ei
eilten scharenweis herbei.

Steckten ihn bei Isis rein,
zahlten mit einem Ziegelstein.
Jeder darf, wovon er träumt,
machen bis er überschäumt.

Sie zogen aus mit bunten Wimpeln
und kehrten heim mit wunden Pimpeln.
So wuchs durch vieler Völker emsig Pimmel
der Pyramidenbau stetig in den Himmel.

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Ich stell gerade fest, dass meine Jugend auch nicht immer jugendfrei verlaufen ist.

Namentlich

Als ich die Warteschlange hinter mich gebracht hatte und im Callcenter endlich an der Reihe war, langte ich nach Papier und Griffel.

Man hatte mir früh beigebracht, wie eminent wichtig es ist, wenn man den Menschen am anderen Ende der Leitung mit Namen nennen kann. Rückverfolgbarkeit und so. Ausserdem kenne ich niemanden, der es nicht schätzen würde, wenn man ihm/ihr den Namen sagen kann, anstelle eines blutten “Grüezi” oder dem unpersönlichen “Hallo”, das sich neuerdings etabliert hat. Ich mache da keine Ausnahme und habe überdies einen Namen, den man selbst mit geringen Deutschkenntnissen nahezu fehlerfrei aufschreiben kann.

Als sich im Callcenter eine durchaus nette, männliche Stimme meldete, stöhnte ich innerlich auf. Was für ein Vorname! Ich wäre beim besten Willen nicht in der Lage gewesen, diesen Namen aufzuschreiben. Von fehlerfrei gar nicht zu reden. Mir schwante, dass es mal wieder peinlich werden würde, wenn ich X mal nachfragen müsste, bis ich den Nachnamen einigermassen auf sicher zu Papier gebracht hatte.

Früher war das einfacher. Da hiess man Baumgartner, Hagedorn, Inglin, Giezendanner, Meister. Alles wohlbekannte Namen, die man auf Anhieb verstand. Und selbst als ich während meiner Ausbildung mit so absurden Namen wie Schlussnuss, Rosskothen oder Offenloch konfrontiert war, gelang es mir doch immerhin, diese so treffsicher aufzuschreiben, dass der Wiedererkennungseffekt garantiert war. Mit all den Ics und Vics, Omodumdingdengs, Ökülliysem und Hibividudas, die allesamt lupenreines Schweizerdeutsch sprechen mögen, ist das etwas schwierig geworden.

Ich entspannte mich deshalb sichtbar, als mein Gesprächspartner mit dem unverständlichen Vornamen schlicht und einfach Gubler hiess. Damit hätte er – zumindest genealogisch gesehen – sogar mein Nachbar sein können.

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Brot für Brüder

Mein innig geliebter Mitbewohner und mich zieht es ab und zu in die Berge. So auch vergangene Woche.

Und wie das so ist, wenn man sich den ganzen Tag an der frischen Luft aufhält, befällt einem ab und an ein Gefühl des Hungers. Dieses versuchten wir zu tilgen, was uns zwar einigermassen gelang, aber nicht ganz ohne Unstimmigkeiten unsererseits über die Bühne ging. Deshalb setzte ich mich an den PC und schrieb folgendes Mail an den Wirt:

Grüezi mitenand

Wir waren gestern in den Flumserbergen Ski fahren. Als wir kurz nach 12.30 Uhr ein Restaurant fürs Mittagessen ansteuerten, wunderten wir uns, weshalb die Terrasse auf dem Maschgenkamm mitten in der Hochsaison beim perfektesten Skiwetter, das man sich vorstellen kann, nicht auch so gestossen voll war, wie beispielsweise das Panüöl oder am Prodkamm. Im Gegenteil, es gab noch viele leere Tische. Wir fanden es bald heraus: Man hatte uns eine versalzene Gerstensuppe verkauft und für zwei hauchdünne Scheibchen Brot fünfzig Rappen extra verlangt.

Wir können durchaus nachvollziehen, warum Sie nicht nach Belieben Brot zur Verfügung stellen, denn es wird immer Gäste geben, die zu einer Bouillon fünf Scheiben Brot einheimsen. Aber unter dem einen Stück Brot, das im Preis der Suppe inbegriffen ist, stellen wir uns weiss Gott nicht nur eine angetrocknete Scheibe von einem Zentimeter Dicke vor!

Wie offenbar schon viele Gäste vor uns werden auch wir unsere Lehren ziehen und Ihr Lokal künftig meiden.

Mit freundlichen Grüssen
Herr und Frau Flohnmobil

Es dauerte keine 24 Stunden, schon flatterte eine Antwort in meinen Briefkasten.

Guten Abend

Es freut uns dass sie den Flumserberg besucht haben.

Dass sie bei uns eine versalzene Gerstensuppe erhalten haben tut uns sehr leid. Leider haben sie uns nicht vor Ort die Möglichkeit gegeben unseren Fehler wieder gut zu machen, sodass uns im Nachhinein nichts anders bleibt als uns bei ihnen zu entschuldigen.

Mit freundlichen Berggrüssen

Lars Zischg

Dass ich die versalzene Suppe nicht im Nachhinein reklamieren muss, ist mir sehr wohl bewusst. Aber ich verspürte wirklich wenig Lust, mit den Skischuhen nochmals ans Buffet zurück zu gehen. Auf die Sache mit dem Brot wird nicht eingegangen. Wie ich schon geschrieben habe, wir haben unsere Konsequenzen gezogen!

Bin ich so kleinlich, mittlerweile gar etwas realitätsfremd, wenn ich mich über ein Stückchen Brot aufrege, das meiner Meinung nach symptomatisch für die Schweizer Tourismusbranche ist?

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Wie sag ich’s meinem Kinde?

Das Thema entbehrt nicht einer gewissen Brisanz. Und es braucht etwas Diplomatie, je nach Situation auch ziemliche Unverfrorenheit, jemanden damit zu konfrontieren. 

Aber wie? Wie wähle ich meine Worte so, dass mein Gegenüber nicht eingeschnappt ist?

Soll ich dem Frieden zu Liebe grosszügig darüber hinwegsehen? In Zukunft einen Sicherheitsabstand einhalten oder sogar den Mitmenschen meiden?

Immerhin ist ein zu viel genauso schlimm, wie ein zu wenig. Und der oder die Besagte merkt es oftmals selber gar nicht.

Andererseits – so wie es ist, ist es auch nicht gerade angenehm. Aber wer weiss, vielleicht bin ich selber davon betroffen, nur hat es mir noch nie jemand unter die Nase gerieben.

Wie sage ich jemandem, dass er nicht gerade salonfähig riecht? Oder, dass mir sein Parfum/Rasierwasser nicht passt?

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Englisch für Fortgeschrittene

Wir wissen: Fremdsprachen sind wichtig.

Wir wissen aber auch: Fremdsprachen lernen ist anstrengend.

Was ich heute entdeckt habe: Fremdsprachen lernen kann auch schlüpfrig lustig sein.

Viel Spass beim Englisch lernen!

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Hier ein paar Schnappschüsse von unserem Skitag vorgestern in den Flumserbergen.

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Rechtschreibung gehört ganz offensichtlich nicht zu den Kernkompetenzen des Skigebiets.

Gleiche Farbe – neues Panorama

Die Wetterfrösche hatten für heute sonniges Wetter in den Bergen vorausgesagt und da mein innig geliebter Mitbewohner und ich es bereits wieder satt hatten, unter dem Nebel zu hocken, liessen wir den Wecker über uns ergehen und fuhren zum Skifahren.

Das früh Aufstehen hat sich gelohnt. Nicht nur, weil bekanntermassen während den Schulferien im Februar in den Flumserbergen mit jeder Minute mehr Leute einfahren, sondern auch, weil die Pisten morgens noch die Anstrengungen der Ratrac-Fahrer erkennen lassen. Im Verlauf des Tages haben die Pisten dann allerdings ziemlich gelitten und der Mitbewohner und ich klopften uns gegenseitig auf die Schultern für unsere Tapferkeit, derart früh aus den Feder gestiegen zu sein.

Wie man aus dem ersten Bild erkennen kann, war es immerhin schon hell, als wir auf dem 2’222 m hohen Leist standen und in die Nebelsuppe Richtung Zürichsee blickten.

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Die Pisten waren insgesamt nicht mehr das Gelbe vom Ei. Von den 130 cm Pulverschnee, die der Pistenbericht verspricht, haben wir jedenfalls nichts gemerkt. Weder 130 cm noch “Pulver”; zu lange hat es schon nicht mehr geschneit und zu sehr hat die Sonne schon gewirkt.

in einem allerdings hatten sich die Wetterfrösche gründlich geirrt. Sie versprachen uns nämlich einen wolkenlosen Himmel. Voll daneben getippt!

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Vielleicht sollte ich doch wieder mal meine Digicam mitnehmen und mich nicht auf die Fotoqualitäten meines Handys verlassen. Die Farbenpracht leidet etwas, der Himmel war – abgesehen von den vernachlässigbaren Schleierwolken oder was immer für Wolken das gewesen sein mögen – wirklich knütschblau.

Das Anti-Glimmstengel-Dokument

Es gibt Kinder, denen stellen die Eltern einen Geldbetrag in Aussicht, wenn sie nicht anfangen zu rauchen. Ob das in jedem Fall funktioniert, ist fraglich. Denn früher oder später entzieht sich der Nachwuchs der Kontrolle durch die Eltern und findet sich unter Umständen in einem Umfeld wieder, das ihn zum Rauchen animiert.

Bei mir war das damals anders. Nicht meine Mutter versprach mir Geld, wenn ich nicht anfange zu rauchen, sondern ich unterschrieb meiner Mutter mit etwa sechzehn ein Blatt Papier, auf dem ich (freiwillig!) festhielt, dass ich nie, NIE, zu rauchen anfangen würde. Wenn doch, würde ich ihr hundert Franken zahlen. Meine Mutter hat das Anti-Glimmstengel-Dokument jahrelang aufbewahrt. Vermutlich nicht, um von mir im Falle eines Falles die hundert Franken einzukassieren. Nein, ich denke vielmehr, dass sie versucht hätte, an meine Vernunft zu appellieren und mir den Wisch unter die Nase gehalten hätte.

Heute bin ich mal wieder an die damalige Begebenheit erinnert worden, als ich von der Kampagne vernahm, die das Bundesamt für Gesundheit zusammen mit diversen Organisationen lanciert hat. Mit Plakaten und Werbespots ist die “Smoke Free” Kampagne in den Medien präsent. Ob die Versuche, Leute zum aufhören zu ermuntern, viel bringen?  Es gibt heutzutage niemanden mehr, der nicht wüsste, dass rauchen schädlich wäre. Und trotzdem wird noch immer gepafft, wenn auch deutlich weniger als früher.

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Für  mich war immer klar, dass ich nie anfangen würde zu rauchen. Damit habe ich nicht nur das Geld gespart, das ich meiner Mutter geschuldet hätte, sondern ein kleines Vermögen.

Digitale Nervensägen

Was bin ich froh, dass mein Mailprovider den Spam-Grümpel gleich in den entsprechenden Ordner befördert!

Ich bin mir nämlich ganz sicher, dass ich weder eine Erbschaft zu erwarten habe, noch Wärmepantoffeln brauche. Ins Hotel Hasenstrick will ich auch nicht, nur schon deshalb, weil ich von dort genauso hartnäckig wie regelmässig einen Newsletter erhalte, obschon ich ihn mindestens schon gefühlte hundert Mal abgemeldet habe. Ein Lottogewinn wäre zwar schön, ist aber unter diesen besonderen Umständen unrealistisch.  Und der Schlufi, der mir dringend mitteilen will, dass meine Karte gestoppt wurde hat genauso schlechte Karten, dass sein Mail jemals geöffnet wird, wie der in gebrochenem Deutsch abgefasste Bettelbrief.

So geht das ständig weiter. Jeden Tag werden mehrere Mails herausgefiltert und – sollte ich das nicht manuell machen – automatisch nach 30 Tagen ins Nimmerwiederlesen befördert.

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Gibt es wirklich Leute, die, nach allem, was man über Spam weiss, so naiv sind, derartige Mails zu öffnen? Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen.

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